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18.02.2026 13:00

Neue Ausschreibung: Else Kröner Clinician Scientist Professuren 2026 - Jetzt bewerben bis 01.06.2026

Bianka Jerke Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Else Kröner-Fresenius-Stiftung

    Für die Verbesserung der anwendungsbezogenen und patientenorientierten medizinischen Forschung ist es erforderlich, dass Ärztinnen und Ärzte klinische Tätigkeit und Forschung in ihrer Berufstätigkeit verbinden (Clinician Scientist).

    Obschon es mittlerweile an vielen Orten Programme gibt, die dem Nachwuchs eine solche Ausbildung während der Facharztweiterbildung bieten, bleibt die Attraktivität für den Berufsweg als Clinician Scientist beschränkt, weil geeignete Anschlusspositionen nach Ablauf der Clinician-Scientist-Programme fehlen.

    Als einen Lösungsansatz schreibt die Else Kröner-Fresenius-Stiftung als Modell jährlich drei Else Kröner Clinician Scientist Professuren aus. Mit den Professuren soll Ärztinnen und Ärzten mit herausragenden Leistungen sowohl in Patientenversorgung als auch Forschung eine langfristige Perspektive gegeben werden, den Berufsweg des Clinician Scientist weiterzugehen und je die Hälfte ihrer Arbeitszeit für Forschung mit Lehre und Patientenversorgung einzusetzen.

    Die Finanzierung der Professur ist auf maximal 10 Jahre angelegt. Nach einer ersten Förderperiode von fünf Jahren und unter der Bedingung einer positiven Zwischenevaluation ist eine einmalige Verlängerung um weitere fünf Jahre möglich.

    Die Clinician Scientist Professur ist mit insgesamt bis zu 1,1 Mio. € dotiert. Die Mittel dienen der Finanzierung der Personalkosten des Forschungsanteils des Stelleninhabers, die in der Höhe von 50% des Gehalts einer W3-Professur liegen sollten. Die restlichen Mittel sind über die Laufzeit der Professur zu verteilen und können frei vom Stelleninhaber für Forschungszwecke verwendet werden.

    Die Förderung endet vorzeitig bei Berufung auf eine Lebenszeitprofessur. In diesem Fall kann die Verwendung nicht verbrauchter Fördermittel in Höhe von in der Regel bis zu 300.000 € mit ausführlicher Begründung beantragt werden.

    Pro Fakultät ist nur eine Bewerbung möglich.

    Bewerben können sich Ärztinnen und Ärzte von Universitätsklinika oder anderen Forschungseinrichtungen mit Patientenversorgung in Deutschland,

    - die in Forschung, Patientenversorgung und Lehre herausragende Leistungen erzielt haben
    - die ein Clinician Scientist-Programm durchlaufen haben oder eine mindestens einjährige Freistellung von klinischen Aufgaben für Forschungszwecke nachweisen können
    - die ein innovatives, überzeugendes und international kompetitives wissenschaftliches Arbeitsprogramm verfolgen
    - die ihr 38. Lebensjahr (= der 38. Geburtstag) noch nicht vollendet haben. Diese Altersgrenze kann im begründeten und vorab mit der Stiftung abzuklärenden Einzelfall durch Familienzeiten (wie Schwangerschaft, Elternzeiten oder Pflege von Angehörigen), Wehr- oder Zivildienst oder Vergleichbares erhöht werden.
    - die noch keine entfristete Professur innehaben.

    Voraussetzung für eine Bewerbung ist von Seiten des aufnehmenden Universitätsklinikums und der Medizinischen Fakultät:

    - die vertraglich festgelegte Forschungszeit von 50% der Arbeitszeit für den Forschungsanteil der Professur
    - die Weiterbeschäftigung und Übernahme der Personalkosten für den Patientenversorgungsanteil (50% der Arbeitszeit) in der erfahrungsangemessenen Stufe nach TVÄ mit Zulagen
    - der Professorentitel als Berufung auf eine W-Professur oder durch Verleihung einer apl. Professur (zumindest für die Laufzeit der Clinician Scientist Professur)
    - die Bereitstellung der Möglichkeiten in Organisation und Infrastruktur (wie klinische Position, Mitarbeiter, Forschungsflächen, Laborausstattung) für die erfolgreiche Umsetzung einer Clinician Scientist Tätigkeit.

    Vorausgesetzt werden die Habilitation bzw. habilitationsähnliche Leistungen und eine abgeschlossene Facharztweiterbildung zum Zeitpunkt der Bewerbung.

    Die Ausschreibung erfolgt in zwei Stufen: Bis zum 1. Juni 2026 können Anträge per E-Mail an antrag-wissenschaft@ekfs.de eingereicht werden; Hinweise für Antragsteller finden sich im Download-Bereich der EKFS-Website.

    Die Wissenschaftskommission lädt aus der Gesamtheit der Bewerbungen einige Kandidaten zu einer zweiten Runde ein. Nach Begutachtung und persönlicher Vorstellung folgt eine Förderempfehlung der Wissenschaftskommission an den Stiftungsrat. Dieser entscheidet voraussichtlich im Dezember 2026.

    Die Ausschreibung der Else Kröner Exzellenzstipendien 2026 wird im Mai d.J. erfolgen.

    Else Kröner-Fresenius-Stiftung (EKFS) – Forschung fördern. Menschen helfen.
    Die gemeinnützige Else Kröner-Fresenius-Stiftung widmet sich der Förderung medizinischer Forschung und unterstützt humanitäre Projekte. Bis heute hat sie rund 2.800 Projekte gefördert. Mit einem jährlichen Fördervolumen von aktuell rund 60 Millionen Euro ist sie die größte Medizin fördernde Stiftung Deutschlands. Weitere Informationen finden Sie unter: www.ekfs.de

    Pressekontakt
    Else Kröner-Fresenius-Stiftung
    Bianka Jerke
    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Tel.: + 49 6172 8975-24
    E-Mail: b.jerke@ekfs.de


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    Anne Asschenfeldt
    laufende Projektförderung und Stipendien (wissenschaftliche Förderung)
    a.asschenfeldt@ekfs.de
    +49 (0)6172 8975-14


    Weitere Informationen:

    https://ekfs.de/aktuelles/ausschreibungen/else-kroener-clinician-scientist-profe...


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler, jedermann
    Medizin
    überregional
    Wettbewerbe / Auszeichnungen
    Deutsch


     

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