DAAD fördert weitere SDG-Partnerschaft an der JLU – Regionale Herausforderungen in Aserbaidschan und Georgien im Fokus
Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) fördert eine weitere SDG-Partnerschaft an der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU). Das Institut für Geographie der JLU kooperiert dabei mit Partnern in Georgien und Aserbaidschan, um die geographische Lehre und anwendungsorientierte Forschung in Georgien und Aserbaidschan weiterzuentwickeln und stärker an den Nachhaltigkeitszielen (Sustainable Development Goals, SDGs) auszurichten. Das Projekt „Advancing SDG-Aligned Regional Transformation in the South Caucasus through Earth System Science Education and Research Partnerships” (SDG-ESS Caucasus) ist Anfang Februar gestartet und läuft bis Ende 2029. Die Förderung durch den DAAD beträgt insgesamt rund 393.000 Euro.
Im Fokus stehen regionale Herausforderungen wie Klimawandel, Wasserknappheit, Landdegradation und ländliche Abwanderung. Besonders im Blick sind die Regionen Kachetien (Georgien) und Zaqatala-Balakan (Aserbaidschan). „Mit SDG-ESS Caucasus stärken wir die Geographie als Schlüsseldisziplin für SDG-orientierte Bildung und regionale Klimaanpassung im Südkaukasus, gemeinsam und auf Augenhöhe mit unseren Partnern in Georgien und Aserbaidschan“, so Prof. Dr. Markus Fuchs, der das Projekt an der JLU koordiniert, wo er die Professur für Physische Geographie innehat. Beteiligt sind unter anderem das Department of Geography Baku State University (Aserbaidschan), die Ivane Javakhishvili Tbilisi State University (Georgien) sowie das Institute of Geography in Aserbaidschan.
Das Projekt adressiert insbesondere SDG 4 (Hochwertige Bildung), SDG 6 (Sauberes Wasser), SDG 13 (Klimaschutz) und SDG 15 (Leben an Land). „Ein zentraler Ansatz ist die Verbindung der sogenannten ‚Earth System Science‘, also dem systemischen Denken über Mensch-Umwelt-Zusammenhänge, mit transdisziplinärer Forschung“, sagt Prof. Dr. Roozbeh Mirzaei, der am Institut für Geographie der JLU in der Arbeitsgruppe Physische Geographie forscht und an SDG-ESS Caucasus als Projektleitung beteiligt ist. „Besonders wichtig ist dabei die Zusammenarbeit mit Praxisakteuren vor Ort.“
Mit dem Programm „SDG-Partnerschaften“ stärkt der DAAD die internationale Zusammenarbeit zwischen deutschen Hochschulen und Partnerinstitutionen in Ländern des sogenannten Globalen Südens. Die Projekte sollen nachhaltige Strukturen in Lehre, Forschung und Hochschulmanagement aufbauen und weiterentwickeln sowie einen Beitrag zur Umsetzung der Agenda 2030 der Vereinten Nationen leisten.
Prof. Dr. Markus Fuchs
Institut für Geographie
Telefon: 0641 99-36205
E-Mail: markus.fuchs@geogr.uni-giessen.de
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Wissenschaftler
Geowissenschaften, Gesellschaft, Umwelt / Ökologie
überregional
Forschungsprojekte, Kooperationen
Deutsch

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