Der Kommunikationswissenschaftler an der Technischen Universität Ilmenau Dr. Andreas Schwarz wurde eingeladen, Mitglied der Task Force 2 der NASA „Decadal Astrobiology Research and Exploration Strategy (NASA-DARES)“ zu werden. Die US-Weltraumbehörde entwickelt den strategischen Fahrplan für die nächsten zehn Jahre zur Erforschung von Leben im Universum. Die Arbeitsgruppe, in der Dr. Andreas Schwarz mitwirkt, steuert verschiedene sozialwissenschaftliche Perspektiven bei, die bei der verantwortungsvollen Vermittlung komplexer wissenschaftlicher Ergebnisse von Weltraumforschung und von der möglichen Entdeckung außerirdischen Lebens in der Gesellschaft bedeutsam sind.
Zu Deutsch heißt NASA-DARES ausgeschrieben: „Zehnjährige Strategie für Astrobiologieforschung und -erkundung“ – wobei das Akronym „DARES“ wohl nicht zufällig ausgewählt wurde: Ausgesprochen heißt es im Amerikanischen so viel wie: „Die NASA wagt es“. Und in der Tat ist die Aufgabe, die die US-Weltraumbehörde mit NASA-DARES verfolgt, groß: eine umfassende Astrobiologie-Strategie. Aufbauend auf ihrer Astrobiology Strategy von 2015, soll sie aktuelle wissenschaftliche Fortschritte in der Erforschung und der Erkundung des Weltraums und der möglichen Entdeckung außerirdischen Lebens aufzeigen.
Dr. Andreas Schwarz – Expertise in Wissenschafts- und Risikokommunikation für die NASA
Mit der Einladung in die Task Force 2 von NASA-DARES, die ihre Arbeit Anfang des Monats (Februar 2026) aufgenommen hat, setzte sich Dr. Andreas Schwarz in einem anspruchsvollen Auswahlverfahren durch. Damit würdigt die NASA seine Expertise als Leiter der Internationalen Forschungsgruppe Risiko-, Krisen- und Wissenschaftskommunikation am Institut für Medien und Kommunikationswissenschaft der TU Ilmenau. In der neuen Arbeitsgruppe wird Dr. Schwarz im „Fokusbereich 9: Astrobiologie und Gesellschaft” Aspekte der Risiko- und Wissenschaftskommunikation zum, wie es in der Formulierung der NASA heißt, nicht-konsensorientierten NASA-DARES-Strategieplan beisteuern. Kommunikation in diesem Bereich steht vor der Herausforderung, die komplexen wissenschaftlichen Ergebnisse von Weltraumforschung und der möglichen Entdeckung außerirdischen Lebens und ihre Folgen für die Gesellschaft verantwortungsvoll zu vermitteln. Dr. Schwarz wird dabei wissenschaftliche Erkenntnisse und Best-Practice-Leitlinien zu einer effektiven Kommunikation astrobiologischer Entdeckungen der NASA und der internationalen Forschungsgemeinschaft einbringen.
Kommunikationsforschung an der TU Ilmenau für Interessengruppen und Öffentlichkeit weltweit
Mit seiner Fachkenntnis für Wissenschafts- und Risikokommunikation wird Dr. Andreas Schwarz eine Reihe von Webinaren und öffentlichen Diskussionen begleiten, um damit das Engagement der Astrobiologie-Community zu fördern. Basierend auf diesen Beiträgen erstellt die Arbeitsgruppe einen Strategieplan, der bewusst unterschiedliche wissenschaftliche Sichtweisen und Ziele vereint, um die gesamte Bandbreite der Astrobiologie bei der NASA und darüber hinaus abzubilden – die NASA nennt das „non-consensus“-Konzept. Die Arbeit von Dr. Schwarz in der NASA-Task Force wird dazu beitragen, die Kommunikation astrobiologischer Entdeckungen gegenüber politischen Entscheidungsträgern, Interessengruppen und der Öffentlichkeit weltweit mitzugestalten.
Dr. Andreas Schwarz
Leiter Internationalen Forschungsgruppe Risiko-, Krisen- und Wissenschaftskommunikation (iRisCS-Com)
+49 3677 69-4694
andreas.schwarz@tu-ilmenau.de
https://science.nasa.gov/astrobiology/strategy/dares/ NASA: „Zehnjährige Strategie für Astrobiologieforschung und -erkundung“ NASA-DARES
Dr. Andreas Schwarz, Leiter der Internationalen Forschungsgruppe Risiko-, Krisen- und Wissenschaftsk ...
Copyright: AnLi Fotografie Ilmenau
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Studierende, Wissenschaftler, jedermann
Medien- und Kommunikationswissenschaften, Physik / Astronomie
überregional
Personalia
Deutsch

Dr. Andreas Schwarz, Leiter der Internationalen Forschungsgruppe Risiko-, Krisen- und Wissenschaftsk ...
Copyright: AnLi Fotografie Ilmenau
Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.
Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).
Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.
Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).
Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).