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05.03.2026 12:10

Mobiler Elektrolyseur beschleunigt Wasserstofftests in der europäischen Glasproduktion

Anette Mack Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Steinbeis Europa Zentrum

    Steinbeis Europa Zentrum stärkt Sichtbarkeit und Wissenstransfer des EU-Projekts H2GLASS. Durch die Möglichkeit der Wasserstofferzeugung vor Ort und die Durchführung von Tests mit größeren Brennstoffmengen an mehreren Industriestandorten wird gezeigt, dass die Dekarbonisierung der Glasherstellung Realität wird.

    Die Projektpartner von H2GLASS verkünden die Ankunft seines 2,5MWePEMMobil-Elektrolyseurs, der einen bedeutenden Schritt für die Demonstration wasserstoffbasierter Lösungen in der Glasindustrie darstellt. Der mobile Elektrolyseur wird durch Europa reisen, um Langzeittests zur Wasserstoffverbrennung in industriellen Glasschmelzprozessen zu ermöglichen und so den Weg zu einer klimaneutralen Produktion zu ebnen.

    Der erste Einsatz beginnt in L'Ardoise, Frankreich, bei Owens Corning, wo die Tests im März beginnen werden. Aufbauend auf den erfolgreichen Wasserstofftest in 2024 von Owens Corning, wird der H2GLASS-Elektrolyseur grünen Wasserstoff direkt vor Ort produzieren, wodurch realistische Testbedingungen ermöglicht und die Integration von Wasserstoff in industriellen Hochtemperaturumgebungen validiert werden.

    “Die Einführung des mobilen Elektrolyseurs ist ein wichtiger Meilenstein für H2GLASS. Durch die Möglichkeit der Wasserstofferzeugung vor Ort und die Durchführung von Tests mit größeren Brennstoffmengen an mehreren Industriestandorten zeigen wir, dass die Dekarbonisierung der Glasherstellung nicht nur eine Vision ist, sondern Realität wird.”
    — Chiara Caccamo, Project Koordinatorin, SINTEF

    Das Steinbeis Europa Zentrum führt die Kommunikationsmaßnahmen durch und sorgt für die Verwertung der Ergebnisse von H2GLASS europaweit.

    Als Leiter der Kommunikation, Dissemination und Exploitation bei H2GLASS spielt das Steinbeis Europa Zentrum eine zentrale Rolle und stellt sicher, dass die Bedeutung dieses Meilensteins in Industrie, Politik und Forschung verstanden wird.
    Zu den Aufgaben des Steinbeis Europa Zentrum gehören:
    • Strategische Kommunikation der Reise und des Einsatzes des Elektrolyseurs in Frankreich, Italien und Slowenien
    • Sichtbarmachung der Industrie-Demonstratoren sowie technischer Entwicklungen und Projektergebnisse
    • Förderung des Wissenstransfers zwischen Forschungspartnern, Industrieanwendern und europäischen Wasserstoffnetzwerken
    • Unterstützung der Verwertung, um industriellen Akteuren den Weg zur Anwendung und Skalierung von Wasserstoffverbrennungstechnologien zu erleichtern
    • Stakeholder-Engagement, einschließlich Glashersteller, Technologieanbieter, politische Akteure und EU-Programme

    So stellt das Steinbeis Europa Zentrum sicher,dass gewonnene Erkenntnisse aus jedem Einsatz schnell verbreitet und genutzt werden, ein entscheidender Beitrag zur Beschleunigung klimafreundlicher Produktionsprozesse in Europa.

    Eine europäische Reise Richtung Dekarbonisierung

    Der mobile Elektrolyseur wird bei vier Industriepartnern in drei Ländern eingesetzt und liefert wichtige Daten zu Leistung, Sicherheit, Betrieb und Skalierbarkeit. Diese praxisnahen Tests sind entscheidend, um Emissionen in einem der energieintensivsten Industriesektoren Europas zu reduzieren.

    Für weitere Informationen:
    Dr. Anke Deckers, Steinbeis Europa Zentrum
    H2GLASS@steinbeis-europa.de
    Chiara Caccamo, Projektkoordinatorin (Chiara.Caccamo@sintef.no)

    Über H2GLASS:
    H2GLASS ist ein EU-finanziertes Projekt, das die Dekarbonisierung der Glasindustrie beschleunigt, indem es Lösungen für den vollständigen Einsatz von Wasserstoffverbrennung in Produktionsprozessen entwickelt. Das Konsortium umfasst sechs industrielle Demonstratoren aus der Glas- und Aluminiumbranche sowie führende Forschungs- und Innovationspartner in Europa.


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    Chiara Caccamo, Projektkoordinatorin, Chiara.Caccamo@sintef.no


    Weitere Informationen:

    https://h2-glass.eu/ - Projektwebsite


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler
    Chemie, Energie, Werkstoffwissenschaften, Wirtschaft
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Forschungsprojekte
    Deutsch


     

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