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06.03.2026 10:32

Wissenstransfer anders machen?! – Tagung zur Energiewende im Wissenschaftspark Gelsenkirchen

Marco Baron Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Institut Arbeit und Technik

    Am Montag, 27. April 2026, lädt das Wissenschaftsforum Ruhr zur Tagung „Wissenstransfer anders machen?! Reallabore, Pop-Ups, Performances, mobile und aufsuchende Angebote in der Energiewende“ in den Wissenschaftspark Gelsenkirchen ein. Ab 12 Uhr steht die Frage im Mittelpunkt, wie wissenschaftliche Erkenntnisse zur Energiewende so vermittelt werden können, dass sie Beteiligung ermöglichen, Vertrauen stärken und gesellschaftliche Resonanz erzeugen. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung erforderlich. Derzeit läuft noch ein Call for Papers. Abstracts können bis zum 15. März 2026 eingereicht werden.

    Die Energiewende erfordert neben technologischen Innovationen und politischen Rahmenbedingungen auch neue gesellschaftliche Praktiken und Formate der Wissensvermittlung. Klassische Vorträge und Panels werden zunehmend ergänzt durch experimentelle Ansätze wie Reallabore, performative Installationen, Pop-Ups, Augmented-Reality-Experimente oder mobile Beratungsangebote. Die Tagung versteht sich als Reflexions- und Experimentierraum, in dem neue Formen des Wissenstransfers diskutiert und erprobt werden.

    Im Zentrum stehen unter anderem folgende Leitfragen: Wie lassen sich wissenschaftlich-technische Inhalte so vermitteln, dass sie nicht nur informieren, sondern zum Mitmachen anregen? Welche experimentellen Formate eignen sich, um Energiewissen erfahrbar zu machen? Wie können unterschiedliche Zielgruppen – von Stadtgesellschaft und Zivilgesellschaft bis hin zu Kommunalpolitik und Verwaltung – erreicht werden? Und welche Wirkungen kann Wissenschaftstransfer im Hinblick auf eine nachhaltige und gerechte Energiezukunft entfalten?

    Das Programm beginnt ab 12 Uhr mit Ankommen, Imbiss und einer Ausstellung mit Posterbeiträgen. Nach Grußworten von Garrelt Duin, Regionaldirektor des Regionalverbands Ruhr, und Prof. Dr.-Ing. Görge Deerberg, Vorstandsvorsitzender des Wissenschaftsforum Ruhr e. V., folgt eine von zwei Sessions mit Beiträgen und Interventionen aus dem Call for Papers.

    Ein Höhepunkt der Veranstaltung wird die Keynote von Prof. Dr. Uwe Schneidewind mit anschließender Podiumsdiskussion sein. Diskutieren werden Ilka Bickmann (science²public), Garrelt Duin, Uwe Schneidewind, Görge Deerberg, Antje vom Berg (E.ON Foundation), sowie Mona Rieken (Neue Effizienz gGmbH). Die Moderation übernimmt Prof. Dr. Stefan Gärtner, Geschäftsführender Direktor des Instituts Arbeit und Technik (IAT) der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen Bocholt Recklinghausen.

    Über den gesamten Nachmittag laden experimentelle Formate, unter anderem Wasserstoffmodellautos aus dem H2PopUpLab, zum Mitmachen ein. Nach der zweiten Session mit Beiträgen aus dem Aufruf wird die Tagung ab ca. 19 Uhr mit einem offenen Austausch ausklingen.

    Call for Papers bis 15. März 2026

    Gesucht werden wissenschaftliche und anwendungsorientierte Vorträge (ca. 15 Minuten), Posterbeiträge sowie hybride künstlerisch-praktische Arbeiten, audiovisuelle Formate und performative Beiträge. Thematisch reicht das Spektrum von partizipativen Reallaboren über Transformationskommunikation und Medienästhetiken bis hin zur Evaluation innovativer Transferformate.

    Abstracts im Umfang von etwa 200 Wörtern können bis zum 15. März 2026 an gs@wissenschaftsforum-ruhr.de gesendet werden. Die Rückmeldung zur Annahme erfolgt bis zum 30. März 2026.

    Die Teilnahme an der Tagung ist kostenfrei.

    Anmeldung zur Veranstaltung online unter: https://www.iat.eu/termine/veranstaltungen/2026/online-anmeldungen/anmeldung-wis...

    Organisationsteam und Kontakt
    Dr. Franz Flöge (floegel@iat.eu, 0209 1707 203), Jan Ole Diekmann (IAT/Westfälische Hochschule)
    Simone Krause, Dr. Markus Hiebel, Sandra Naumann (Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT)
    Dr. Julia-Lena Reinermann (FernUniversität Hagen)


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    Dr. Franz Flöge, floegel@iat.eu, 0209 1707-203


    Weitere Informationen:

    https://www.iat.eu/termine/veranstaltungen/2026/wissenstransfer-anders-machen-re...


    Bilder

    Wasserstoffexperiment
    Wasserstoffexperiment
    Quelle: Jan Ole Diekmann
    Copyright: IAT


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Lehrer/Schüler, Studierende, Wissenschaftler
    fachunabhängig
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


     

    Wasserstoffexperiment


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