Wie kann es gelingen, dass Forschungsergebnisse nach Projektabschluss dauerhaft zugänglich bleiben und Wirkung in der Praxis entfalten? Diesen Herausforderungen stellt sich die Plattform „EnTRA – Energy Transition for Climate Neutrality in the Baltic Sea Region“ unter Leitung der HafenCity Universität Hamburg (HCU).
EnTRA bündelt die Ergebnisse von 18+ EU-Energiewendeprojekten, sodass diese auch über die Laufzeit einzelner Projekte hinaus weiterhin einen Mehrwert schaffen und aktiv zur Umsetzung der Energiewende beitragen. Dazu sollen in der rund dreijährigen Projektlaufzeit ein gemeinsamer Ressource Hub aufgebaut, gezielte politische Empfehlungen im Rahmen eines Policy Memorandums entwickelt sowie ein Institutional Ambassadors Programme und eine Knowledge Community etabliert werden.
Der Resource Hub bündelt Ergebnisse und Ressourcen erfolgreicher EU-Projekte und macht dieses Wissen Politik, Verwaltung, Planer:innen und Bürger:innen leicht zugänglich, um die Energiewende in Städten und Regionen voranzutreiben. Hierzu gehören beispielsweise Planungs- und Managementtools, Simulations- und Entscheidungshilfewerkzeuge sowie Schulungsmaterialien.
Ein Policy Memorandum fasst zentrale Empfehlungen für Politik und Verwaltung auf kommunaler, nationaler und EU-Ebene zusammen, um die Energiewende zu beschleunigen und Innovationsbarrieren abzubauen.
Das Institutional Ambassadors Programme unterstützt Organisationen dabei, ihre internen Kapazitäten zu verbessern. Es zielt auf langfristige Nachhaltigkeit, Kommunikation und den Transfer entwickelter Lösungen an zukünftige Nutzer:innen.
Die Knowledge Community fördert Austausch und Lernen zur Energiewende, baut Kapazitäten bei den Zielgruppen auf und erhöht die Akzeptanz der Projektergebnisse.
Kick-off mit Strategieentwicklung
Im Herbst 2025 fand der Auftaktworkshop mit den internationalen Partner:innen aus dem Ostseeraum in Hamburg statt. Dabei legte das Konsortium Strategien für eine erfolgreiche Arbeit der Plattform fest, unter anderem eine Workshop-Reihe, den Dialog mit ausgewählten Interessengruppen und Entscheidungsträger:innen sowie Aktivitäten zur Kommunikation und Verbreitung des Wissens.
EnTRA startete im Juli 2025 und hat eine Projektlaufzeit bis 2028. Es wird durch das Interreg Baltic Sea Region Programme 2021-2027 gefördert und von der Europäischen Union (ERDF) kofinanziert. EnTRA hat den Status einer „Operation of Strategic Importance“ der EU-Interreg-Förderung im Ostseeraum und leistet damit einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung der Ziele des Programms.
Projektverantwortliche
Projektverantwortlich an der HCU sind Prof. Dr. Jörg Knieling, Lisa Sandtner, Mia Krohn und Donald Alimi vom Fachgebiet Stadtplanung und Regionalentwicklung. Projektpartner sind die RTU (Riga Technical University), ZEBAU (Centre for Energy, Construction, Architecture and the Environment Hamburg), SGiPM (Association of Municipalities of Malopolska Region), Northern Dimension Partnership on Culture Secretariat, TREA (Tartu Regional Energy Agency), CEESEN (Central and Eastern European Sustainable Energy Network), NOVUM (European Grouping of Territorial Cooperation), Hanse-Parlament und UBC SCC (Union of the Baltic Cities Sustainable Cities Commission c/o City of Turku). Darüber hinaus sind zahlreiche assoziierte Partner beteiligt.
Leiter des Fachgebiets Stadtplanung und Regionalentwicklung
Prof. Dr.-Ing. Jörg Knieling
joerg.knieling@hcu-hamburg.de
https://interreg-baltic.eu/project/entra/
Ki
Quelle: Christian Schmidt
Copyright: Christian Schmidt, HCU Kommunikation
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Wissenschaftler
Energie, Politik, Umwelt / Ökologie
überregional
Forschungs- / Wissenstransfer, Forschungsprojekte
Deutsch

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