• Neues Monitoring-Instrument des Centre for European Transformation (CfET) schafft Transparenz über wichtige Transformationsinvestitionen in Europa
• Entscheidungsträgern fehlt bislang ein granularer Überblick, wo Unternehmen investieren – der Compass liefert eine projektbasierte Analyse von Transformationsinvestitionen in strategisch relevanten Sektoren und Themen
• Das Monitoring-Instrument identifiziert, wo Investitionen zunehmen und wo weiter Lücken bestehen
• Erste Live-Präsentation auf der CfET Annual Conference am 12. März 2026
Die Frankfurt School of Finance & Management hat heute den Transformation Investment Compass vorgestellt, ein neues evidenzbasiertes Instrument des Centre for European Transformation (CfET) zum Monitoring und zur Analyse von Transformationsinvestitionen in Europa.
Europas Transformationsagenda – darunter die Energiewende, digitale Infrastruktur, industrielle Wettbewerbsfähigkeit sowie Sicherheits- und Verteidigungskapazitäten – erfordert langfristige Investitionen in erheblichem Umfang. Die öffentliche Debatte konzentriert sich jedoch häufig auf Zielsetzungen und politische Absichtserklärungen, während Entscheidungsträgern ein konsistenter Überblick auf Projektebene darüber fehlt, wo Unternehmen tatsächlich investieren. Der Transformation Investment Compass nutzt fortschrittliche KI-Modelle und ist als projektbasierter Tracker realer unternehmerischer Investitionsentscheidungen in Europa konzipiert. Er wird erstmals auf der CfET Annual Conference an der Frankfurt School of Finance & Management am 12. März 2026 präsentiert.
Der Transformation Investment Compass unterstützt die Forschung und den gesellschaftlichen Dialog des CfET, indem er eine konsistente Übersicht über Transformationsinvestitionen in zentralen Sektoren und Themenfeldern schafft und aufzeigt, wo Investitionen zunehmen – und wo im Verhältnis zu strategischen Prioritäten weiterhin Lücken bestehen. Auf diese Weise ermöglicht der Compass einen strukturierten Dialog zwischen Unternehmen, Finanzinstitutionen und politischen Entscheidungsträgern auf Grundlage messbarer Investitionsaktivitäten.
„Ob Unternehmen Kapital investieren und Produktionskapazitäten aufbauen, wird letztlich über Europas Souveränität entscheiden“, sagt Professor Dr. Sascha Steffen, Co-Director des Centre for European Transformation und Professor of Finance / DWS Senior Chair in Finance an der Frankfurt School. „Mit dem Transformation Investment Compass verlagern wir die Diskussion von ambitionierten Zielen hin zur konkreten Umsetzung. Der Compass bietet eine klare und strukturierte Übersicht darüber, wo Transformationsinvestitionen stattfinden, wo sie ausbleiben und welche Konsequenzen sich daraus für die Finanzierung, Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz Europas ergeben.“
Professor Dr. Eckart Windhagen, Professor of Practice in Financial Transformation und ebenfalls Co-Director des Centre for European Transformation an der Frankfurt School, ergänzt: „Bei Transformationsprozessen ist die Herausforderung nicht, sich auf Ziele zu verständigen – entscheidend ist die Fähigkeit, diese schnell und im großen Maßstab umzusetzen. Der Transformation Investment Compass bringt Struktur und Transparenz in die tatsächlichen Investitionsaktivitäten. Genau eine solche Brücke zwischen Strategie, Finanzierung und Umsetzung benötigt Europa jetzt.“
„Als Tor nach Europa (Gateway To Europe) wissen wir von Investoren im In- und Ausland: Die Chancen aus der Transformation Europas und Deutschlands sind gerade jetzt hoch attraktiv. Wenn wir dieses Momentum erhalten wollen, ist es wichtig zu sehen, dass sich wirklich etwas bewegt. Der Transformation Investment Compass kann als zusätzlicher Datenpunkt dabei helfen, den tatsächlichen Fortschritt der Transformation in Deutschland und Europa besser zu verstehen – und damit die Daten-Lücke zwischen Ankündigung und tatsächlicher Umsetzung zu schließen. Es sind solche Erkenntnisse, die die Zusammenarbeit mit der Frankfurt School für uns so wertvoll machen", sagt Vincenzo Vedda, Chief Investment Officer und Mitglied der Geschäftsführung der DWS Group.
Das Centre for European Transformation
Das Centre for European Transformation ist ein führender Think Tank, der exzellente Forschung in Bereichen bündelt, die für die nachhaltige Transformation Europas entscheidend sind. Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik zu stärken, um gemeinsam Lösungen für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu entwickeln und die nachhaltige Transformation sowie Wachstum in Europa zu fördern. Mit dem Transformation Investment Compass unterstreicht das CfET seine Rolle als forschungsgetriebenes Zentrum, das nicht nur Europas Finanzierungsherausforderungen analysiert, sondern auch praktische Instrumente entwickelt, die Entscheidungsträgern eine effektivere Kapitalallokation ermöglichen. Der Compass fördert damit maßgeblich die Arbeit des CfET an der Schnittstelle von wissenschaftlicher Exzellenz, politischer Relevanz und Praxisnähe.
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Über die Frankfurt School of Finance & Management
Die Frankfurt School of Finance & Management ist eine private Business School, die von EQUIS, AMBA und AACSB akkreditiert ist. Sie ist auf Finanz-, Wirtschafts- und Management-Themen spezialisiert und bietet Bachelor-, Master-, MBA- und Promotionsprogramme an sowie Executive Education und Seminare für Berufstätige und Auszubildende. In renommierten Hochschul-Rankings erreicht die Frankfurt School regelmäßig Spitzenpositionen. Beispielsweise belegt sie im aktuellen European Business School Ranking der Financial Times Platz 31, im Times Higher Education Global University Employability Ranking ist sie als beste deutsche Business School gelistet. In den prestigeträchtigen UTD Top 100 Business School Research Rankings belegt die Frankfurt School ebenfalls den ersten Platz in Deutschland, im Hochschulranking der WirtschaftsWoche für Betriebswirtschaftslehre belegt sie den dritten Platz unter allen deutschen Universitäten. Ein zentrales Anliegen der Frankfurt School ist es, Unternehmertum und Startups zu fördern, insbesondere mit dem hauseigenen Entrepreneurship Centre und der Tochtergesellschaft Futury als Startup Factory für die Rhein-Main-Region. Darüber hinaus zeichnet sich die Frankfurt School durch ihre Beratungsleistungen aus. Ein Schwerpunkt liegt dabei in der Beratung von Unternehmen und Organisationen in Schwellen- und Entwicklungsländern, insbesondere im Bereich Klimafinanzierung und -versicherung. Neben dem Frankfurter Campus unterhält die Frankfurt School Studienstandorte in Hamburg, München und Dubai. Mit rund 150 Partneruniversitäten ist sie eine weltweit vernetzte Business School. https://www.frankfurt-school.de/de
Merkmale dieser Pressemitteilung:
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