Alle sieben Universitäten des Verbunds German U15, die bislang den Status einer Exzellenzuniversität tragen, werden diesen auch in der kommenden Förderperiode der Exzellenzstrategie behalten. Das haben Wissenschaftsrat, Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), Bundesforschungsministerin Dorothee Bär und der niedersächsische Wissenschaftsminister Falko Mohrs bekannt gegeben. Die Entscheidung ist Teil der turnusmäßigen Evaluation der Exzellenzuniversitäten, die alle sieben Jahre erfolgt.
Zu den bestätigten Exzellenzuniversitäten aus dem Verbund German U15 zählen:
• Freie Universität Berlin (im Verbund Berlin University Alliance)
• Humboldt-Universität zu Berlin (im Verbund Berlin University Alliance)
• Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
• Universität Hamburg
• Universität Heidelberg
• Ludwig-Maximilians-Universität München
• Universität Tübingen
Damit stellen die U15-Universitäten sieben der insgesamt zwölf Exzellenzuniversitäten in Deutschland. In der Zählung nach Förderfällen, bei der Universitätsverbünde wie die Berlin University Alliance als ein gemeinsamer Fall gewertet werden, entfallen sechs der zehn erfolgreichen Förderfälle auf U15.
Prof. Dr. Dr. h. c. Michael Hoch, Vorstandsvorsitzender von German U15 und Rektor der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn:
„Sieben der zwölf Exzellenzuniversitäten sind U15-Universitäten und weitere fünf werden in den kommenden Monaten begutachtet. Mit 42 der 70 Exzellenzcluster, die zentrale Zukunftsthemen und Schlüsseltechnologien adressieren, sind wir die erfolgreichsten Universitäten im Exzellenzwettbewerb. Diese herausragende Bilanz zeigt: U15-Universitäten gehören zur Spitze des deutschen Wissenschaftssystems.“
„Die Exzellenzstrategie ist eine absolute Erfolgsgeschichte der deutschen Wissenschaftsförderung durch Bund und Länder. Exzellente Forschung auf der Grundlage verlässlicher Rahmenbedingungen ist eine zentrale Quelle für die Innovationskraft und Zukunftsfähigkeit unseres Landes. Programme wie die Exzellenzstrategie müssen daher fortgeführt und Spitzenuniversitäten konsequent gestärkt werden.“
Über die Förderlinie Exzellenzuniversitäten
Die Förderlinie Exzellenzuniversitäten der Exzellenzstrategie zielt darauf ab, Universitäten beziehungsweise Universitätsverbünde institutionell zu stärken und ihre internationale Spitzenstellung in der Forschung weiter auszubauen. Die Förderlinie wird administrativ vom Wissenschaftsrat betreut.
Voraussetzung für eine Bewerbung sind mindestens zwei erfolgreiche Exzellenzcluster, bei Universitätsverbünden mindestens drei. Die Exzellenzuniversitäten werden dauerhaft gefördert und müssen sich alle sieben Jahre einer Evaluation stellen. Das Jahresbudget der Förderlinie beträgt insgesamt 148 Millionen Euro. Anfang Oktober 2026 fällt die nächste Entscheidung: Dann wird über die Neuanträge für den Förderzeitraum 2027 bis 2033 entschieden.
Über German U15
German U15 ist die strategische Interessenvertretung forschungsstarker und international sichtbarer deutscher Universitäten. Die U15-Universitäten bilden fast ein Drittel aller deutschen und internationalen Studierenden in Deutschland aus. Sie betreuen die Hälfte aller in Deutschland abgeschlossenen Promotionsvorhaben. Die U15-Universitäten werben zwei Fünftel der öffentlichen Drittmittel ein, im Medizinsektor sogar 60 %.
Pressekontakt
Karin Kutter
Leitung Kommunikation und Marketing
German U15 e. V.
Chausseestraße 111
10115 Berlin
+49 (0)30 2060491 184
presse@german-u15.de
www.german-u15.de
Instagram: @german_u15
LinkedIn: German U15
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten
fachunabhängig
überregional
Wettbewerbe / Auszeichnungen, Wissenschaftspolitik
Deutsch

Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.
Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).
Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.
Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).
Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).