Auf der Fachmesse LogiMat in Stuttgart präsentiert das Fraunhofer IPA mehrere Exponate zum Thema personalisierte Produktion, die unter hohem Wettbewerbsdruck funktionieren muss. Messegäste können vom 24. bis 26. März 2026 am Stand D 37 Halle 5 unter anderem ein interaktives Exponat mit Klemmbausteinen sowie eine Roboterzelle für das Bin Packing erleben.
Die Intralogistik ist die Grundlage für effiziente Abläufe in Fertigung, Gewerbe und weiteren Bereichen und steht unter hohem Effizienzdruck: Vielfältigste Waren und Bauteile müssen immer schneller und zugleich höchst zuverlässig optimal bereitgestellt werden. Um diesen Herausforderungen in Zeiten von Arbeitskräftemangel und weltweitem Wettbewerb technisch und wirtschaftlich sinnvoll begegnen zu können, sind Digitalisierung und Automatisierung samt KI-basierter Robotik Schlüsseltechnologien. Wie diese technisch und wirtschaftlich neue Innovationsimpulse geben können, zeigen Exponate des Fraunhofer IPA auf dem Messestand.
Variantenfertigung neu denken
Variantenfertiger stehen unter enormem Druck: Kunden erwarten individuelle Produkte, kurze Lieferzeiten und wettbewerbsfähige Preise. Gleichzeitig steigen Komplexität und globaler Wettbewerbsdruck.
Eine kleine Modellfabrik aus Klemmbausteinen spiegelt wider, welche fünf Kernthemen es rund um das Thema »Operations« zu beachten gilt und wie wir diese mit unserem Dienstleistungs- und Entwicklungsangebot adressieren: Wettbewerbsfähigkeit, durchgängiges Engineering und Produktion, hochflexible Fabriken, technologische Exzellenz sowie KI- und IT-Plattformen.
Roboterbasiertes Einpacken von Waren
Der Demonstrator »Pick & Pack« zeigt die Leistungsfähigkeit eines Greif- und Packplanungssystems, das beliebige 3D-Freiform-Objekte ad hoc ohne Vorwissen und ohne Stammdaten verpacken kann. Der Packplaner benötigt lediglich zwei Scans: einen des zu verpackenden Objekts und einen des Ist-Zustands im Zielbehälter. Anhand dieser Sensordaten wird die optimale Packposition des Objekts in allen drei rotatorischen Freiheitsgraden berechnet.
Insgesamt können so bis zu 1300 Objekte pro Stunde ohne Vorwissen gegriffen und ordentlich gepackt werden. Anhand eines interaktiven Bildschirmdemonstrators kann der Planer auch für die effiziente Vorplanung des Packmusters beliebiger 3D-Freiform-Objekte für ganze Ladungsträger ausgetestet werden.
Besuchen Sie unser Expert Forum am 24. März 2026 um 13:10 Uhr in der LogiMAT Arena ICS:
Durchlaufzeiten halbieren & Effizienz verdoppeln? New Lean in der Variantenfertigung
- Was braucht es für doppelte Produktivität? Einblicke in eine »New Lean« Studie
- End-to-End Operations: Praxisbeispiel und Lösungen aus der Variantenfertigung
Roman Ungern-Sternberg und Daniel Ranke vom Fraunhofer IPA zeigen, warum echte Fortschritte nur gelingen, wenn Prozesse ganzheitlich gedacht werden: vom ersten Kundenwunsch über das Auftragsmanagement bis hin zur logistischen Abwicklung.
Das Forum richtet sich an Entscheiderinnen und Entscheider aus Produktion, Logistik, Operations, Industrial Engineering und Management, die Produktivität ganzheitlich und zukunftsfähig steigern wollen.
Wir freuen uns auf einen gemeinsamen Austausch mit Ihnen!
Dr.-Ing. Roman Ungern-Sternberg | Telefon +49 711 970-1976 | roman.ungern-sternberg@ipa.fraunhofer.de
Simon Schmidt | Mobil +49 172 5418428 | simon.schmidt@ipa.fraunhofer.de
https://www.ipa.fraunhofer.de/de/veranstaltungen-messen/messen/logimat_2026.html
Bis zu 1300 unbekannte Objekte kann die Bin-Packing-Zelle pro Stunde greifen.
Quelle: Rainer Bez
Copyright: Fraunhofer IPA
End-to-End Operations: Innovationen für Variantenfertiger.
Quelle: Rainer Bez, Heike Quosdorf
Copyright: Fraunhofer IPA
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler
Maschinenbau
überregional
Buntes aus der Wissenschaft, Forschungs- / Wissenstransfer
Deutsch

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