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12.03.2026 10:30

Medizin zum Mitforschen: Interaktive Ausstellung geht auf Tour

Kathrin Legermann Wissenschaftsjahr 2026 – Medizin der Zukunft
Wissenschaftsjahr 2026 - Medizin der Zukunft

    Ausstellungsschiff MS Wissenschaft fährt ab 7. Mai durch Deutschland und Österreich / Erstmals eine Station in Polen / Im Wissenschaftsjahr 2026 lautet das Thema Medizin der Zukunft

    Am 7. Mai 2026 startet die MS Wissenschaft ihre diesjährige Tour. Von Berlin aus fährt das Ausstellungsschiff nach Polen und danach durch Deutschland und Österreich. Insgesamt steuert es rund 35 kleine und große Städte an. An Bord dreht sich alles um das Thema Medizin der Zukunft. Der Eintritt ist frei.

    Wie kann Künstliche Intelligenz dabei helfen, Knochenbrüche zu erkennen? Welche Krebstherapie schont unsere gesunden Zellen? Wie können wir Gesundheitsdaten nutzen, um jeden Menschen individuell zu behandeln? Und wie sieht eine Medizin aus, die Unterschiede zwischen den Geschlechtern stärker berücksichtigt? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Ausstellung auf der MS Wissenschaft im Wissenschaftsjahr 2026 – _Medizin der Zukunft. Forschende zeigen, wie sie mit ihren Ideen und ihrer Arbeit schon heute die Medizin von morgen gestalten. Die Ausstellung nimmt die medizinische Forschung auf drei Ebenen unter die Lupe: von den kleinsten Vorgängen in den Zellen über das Zusammenspiel von Körper, Psyche und neuen Technologien bis zu äußeren Einflüssen von Gesellschaft und Umwelt, die unser Leben prägen.

    An rund 30 Exponaten können Besuchende in der Ausstellung selbst aktiv werden. Sie können zum Beispiel Medikamente an einem künstlichen Organ testen, ihren Herzschlag mit einer Kamera messen oder virtuell in den Operationssaal der Zukunft eintauchen. Besuchende sind auch eingeladen, an drei Stationen neueste Forschung zu Krankheiten wie Demenz, Diabetes oder Endometriose zu erkunden. Der Besuch der Ausstellung wird ab zwölf Jahren empfohlen. Ergänzend zur Ausstellung gibt es ein vielseitiges Veranstaltungsprogramm sowie zahlreiche Workshops für Schulklassen.

    Die Tour 2026

    Von Berlin aus fährt das Schiff über Brandenburg erstmals nach Polen, wo es in Szczecin (Stettin) anlegt. Nach Stationen an der Ostseeküste in Mecklenburg-Vorpommern fährt das Ausstellungsschiff wieder über Brandenburg nach Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen. In Bayern endet Mitte September die diesjährige Deutschlandtour. Im Anschluss fährt das Schiff weiter nach Österreich.

    Das Ausstellungsschiff MS Wissenschaft tourt seit 2002 jährlich durch Deutschland. Wissenschaft im Dialog (WiD) realisiert die Ausstellung mit Unterstützung der hinter WiD stehenden Wissenschaftsorganisationen und im Auftrag des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt. Die Exponate kommen direkt aus der Forschung und werden unter anderem entwickelt und zur Verfügung gestellt von Instituten der Fraunhofer-Gesellschaft, Helmholtz-Gemeinschaft, Leibniz Gemeinschaft, Max-Planck Gesellschaft und DFG-geförderten Projekten, Hochschulen sowie weiteren Partnern. Das österreichische Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung sowie die Abteilung Wissenschaft und Forschung des Landes Niederösterreich ermöglichen 2026 den Aufenthalt in Österreich.

    Alle Stationen der Tour auf einen Blick : https://ms-wissenschaft.de/de/besuch/tour/

    Informationen zum Besuch

    Öffnungszeiten: Täglich von 10 bis 18.30 Uhr (für Schulklassen ab 9 Uhr). Informationen zu Abweichungen in einzelnen Städten auf der Webseite.

    Kostenlose Führungen durch die Ausstellung:
    Täglich 17 Uhr, am Wochenende sowie feiertags um 11 und 17 Uhr. Ein Audioguide in deutscher und englischer Sprache sowie eine Audiotour für Kinder ab acht Jahren stehen kostenlos zur Verfügung. Die Texte der Ausstellung sind auch auf Englisch, Polnisch und in Leichter Sprache zu erhalten.

    Anmeldung für Gruppen und Schulklassen: Ab zehn Personen ist eine Anmeldung unter der jeweiligen Station auf https://ms-wissenschaft.de/de/besuch/tour/ erforderlich. Termine für Schulklassen sind bereits ab 9 Uhr buchbar.

    Veranstaltungen an Bord: https://ms-wissenschaft.de/de/veranstaltungen/

    Pressekontakt Wissenschaftsjahr 2026 – Medizin der Zukunft

    Kathrin Legermann | Luzie Sturhahn
    Pressebüro Wissenschaftsjahr 2026 – Medizin der Zukunft
    Potsdamer Straße 87 | 10785 Berlin
    Tel.: +49 228 9957-2442
    presse@wissenschaftsjahr.de

    Ihr Kontakt bei Wissenschaft im Dialog (WiD):

    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Hanna Strub
    Tel.: 0176 47182945
    hanna.strub@w-i-d.de

    Projekt MS Wissenschaft
    Alena Weil
    Tel.: 0170 7241844
    alena.weil@w-i-d.de

    Wissenschaft im Dialog (WiD)

    Wissenschaft im Dialog (WiD) ist die zentrale Organisation der Wissenschaft für Wissenschaftskommunikation in Deutschland. Die gemeinnützige GmbH engagiert sich für eine offene Gesellschaft, die Wandel mit Wissen gestaltet. Dazu fördert sie einen produktiven Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit: Als Think-and-Do-Tank für Wissenschaftskommunikation erarbeitet WiD praxisrelevantes Wissen, bietet zielgruppenorientierte Fort- und Weiterbildungen an, vernetzt unterschiedliche Akteurinnen und Akteure und entwickelt innovative Kommunikationsformate. In Schulprojekten bringt WiD junge Menschen mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in Kontakt und fördert frühzeitig das Interesse an Forschung und Technik. Wissenschaft im Dialog wurde im Jahr 2000 von den wichtigsten deutschen Wissenschaftsorganisationen gegründet. https://wissenschaft-im-dialog.de

    Wissenschaftsjahr 2026 – Medizin der Zukunft

    Gesundheit ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für ein gutes Leben. Im Wissenschaftsjahr 2026 – Medizin der Zukunft steht die Frage im Fokus, wie Forschende mit ihren Ideen und Lösungen schon heute die Medizin von morgen formen. Wie lassen sich in Zukunft Krankheiten diagnostizieren? Welche Ideen gibt es für die medizinische Versorgung? Wird KI die Medikamentenentwicklung revolutionieren? Wie können innovative Technologien Pflege unterstützen, ohne den Menschen aus dem Blick zu verlieren? Wie lassen sich Präventionsstrategien verbessern, sodass wir seltener und weniger schwer erkranken? Ein besonderer Fokus im Wissenschaftsjahr liegt auf geschlechtersensibler Forschung, denn bis heute fehlt für viele Krankheiten die Datengrundlage für eine geschlechtsspezifische Behandlung und Versorgung. Dies gilt ganz besonders für Erkrankungen und Gesundheitsthemen, die gerade Frauen betreffen, darunter Endometriose oder Wechseljahre.

    Das Wissenschaftsjahr ist die größte bundesweite Plattform für disziplinübergreifende Kommunikation aktueller Forschungsthemen, an der sich pro Jahr 400 bis 800 Forschungsinstitute, Universitäten, Verbände, Vereine, Unternehmen und Stiftungen mit bis zu 1.000 Veranstaltungen und Aktionen beteiligen. Dazu gehören ein bundesweiter Hochschulwettbewerb, Formate wie SchulKinoWochen, MINTmachtage und die MS Wissenschaft, ein Ausstellungsschiff, das von Mai bis September bis zu 30 Städte in Deutschland anfährt. Die Wissenschaftsjahre werden seit dem Jahr 2000 ausgerufen und sind eine Initiative des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog (WiD).

    Das ganze Jahr über lädt das Wissenschaftsjahr mit Veranstaltungen, Projekten und Aktionen dazu ein, Einblicke in die aktuelle Medizinforschung zu gewinnen und in den Austausch mit Wissenschaft, Wirtschaft, Medien, Politik und Gesellschaft zu kommen. Auch Social Media-Formate, monatliche Challenges und prominente Botschafterinnen und Botschafter werden das Wissenschaftsjahr 2026 intensiv begleiten.


    Weitere Informationen:

    https://ms-wissenschaft.de Informationen zur Ausstellung
    https://ms-wissenschaft.de/de/presse/fotos/ Fotos MS Wissenschaft
    https://www.wissenschaftsjahr.de/2026/ Informationen zum Wissenschaftsjahr 2026 – Medizin der Zukunft
    https://www.wissenschaftsjahr.de/2026/presse Pressematerial zum Wissenschaftsjahr 2026 – Medizin der Zukunft


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Lehrer/Schüler, jedermann
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin, Pädagogik / Bildung
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Forschungs- / Wissenstransfer
    Deutsch


     

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