Mit dem »Industrial Metaverse Reallabor« Baden-Württemberg entsteht in Stuttgart ein Anlaufpunkt für Unternehmen, die das Potenzial von Industrial-Metaverse-Technologien für ihre digitale Transformation nutzen möchten. Das Projekt, initiiert von Fraunhofer IPA, Fraunhofer IAO, ARENA2036 und der Filmakademie Baden-Württemberg, bietet praxisnahe Formate, um den Zugang zu Metaverse-Technologien zu erleichtern und konkrete Anwendungsfälle für und mit Industrieunternehmen sichtbar und erlebbar zu machen. Unternehmen aus Baden Württemberg können sich jetzt im Rahmen des Stuttgarter Technologie- und Innovationscampus S-TEC um Quick Checks bewerben.
Technologien wie das Industrial Metaverse, Digitale Zwillinge, Virtual Reality und Künstliche Intelligenz wecken branchenübergreifend großes Interesse. Der Weg von einer abstrakten Idee zur konkreten Umsetzung erweist sich jedoch insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen als steinig, denn technische Komplexität und wirtschaftliche Risiken bremsen die Einführung. Es fehlen passende Anwendungsfälle, niederschwellige und praxisnahe Zugänge zu innovationsrelevanten Metaverse-Technologien und verlässliche Methoden für deren Transfer in die wirtschaftliche Anwendung.
Hier setzt das Industrial Metaverse Reallabor Baden-Württemberg an. Die Projektpartner Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA, Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, ARENA2036 und die Filmakademie Baden-Württemberg unterstützen Unternehmen vor Ort dabei, digitale Technologien gezielt und risikoarm zu erproben und in die eigene Wertschöpfung zu integrieren. Die Partner bündeln dazu vorhandene Kompetenzen über Technologie-, Branchen- und Institutionsgrenzen hinweg und arbeiten gemeinsam an der Konzeption und Realisierung von neuartigen Anwendungsfällen.
»Immersive Technologien entscheiden heute über die Zukunftsfähigkeit und die technologische Souveränität von einem Standort. Das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg ergreift daher die Initiative und stärkt konsequent den Aufbau eines leistungsfähigen Metaverse-Ökosystems«, sagte Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus.
Praxisnahe Formate: Quick Checks, Exploring Projects und Demonstratoren
Fraunhofer IPA und Fraunhofer IAO kombinieren erprobte Methoden, Technologie- und
Branchenwissen sowie den S-TEC Innovationstrichter, der aus drei Stufen besteht: Mit Quick Checks werden Ideen auf ihre Machbarkeit geprüft, in Exploring Projects entstehen prototypische Lösungen und Demonstratoren machen erfolgreiche Use Cases im Reallabor erlebbar. So erhalten Unternehmen direkten Zugang zur Expertise der Projektpartner und profitieren von Austauschformaten wie den jährlichen Open Lab Days. Die Formate richten sich an Unternehmen mit Sitz oder mindestens einer Niederlassung in Baden-Württemberg.
Förderung und Laufzeit
Das Industrial Metaverse Reallabor Baden-Württemberg wird durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg gefördert. Die Projektlaufzeit ist auf zwei Jahre angesetzt.
Ideen einreichen und Innovationen umsetzen!
Unternehmen aus Baden-Württemberg sind eingeladen, ihre Ideen für Industrial Metaverse-Anwendungen einzureichen und mit Unterstützung der Expertinnen und Experten in einem Quick Check zu bewerten.
Christian Kaucher | Telefon +49 711 970-1865 | christian.kaucher@ipa.fraunhofer.de | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA | www.ipa.fraunhofer.de
Benjamin Schneider | Telefon +49 711 970-2281 | benjamin.schneider@iao.fraunhofer.de | Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO | www.iao.fraunhofer.de
Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut übergab am 4. März 2026 den Förderbescheid für das In ...
Copyright: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten
Informationstechnik, Maschinenbau
überregional
Forschungs- / Wissenstransfer, Forschungsprojekte
Deutsch

Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut übergab am 4. März 2026 den Förderbescheid für das In ...
Copyright: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg
Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.
Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).
Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.
Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).
Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).