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19.03.2026 13:01

Neue Auszeichnung für Antisemitismus- und Holocaustforschung

Stefanie Terp Stabsstelle Kommunikation, Events und Alumni
Technische Universität Berlin

    Das Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin vergibt 2026 erstmals den mit 3.000 Euro dotierten Eva-Reichmann-Preis / Bewerbungsfrist: 15. April 2026

    Das Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin an der Fakultät I Geistes- und Bildungswissenschaften schreibt 2026 erstmals den Eva-Reichmann-Preis für eine herausragende Studie auf dem Gebiet der Antisemitismus- und Holocaustforschung aus.
    Mit dem Preis wird eine wissenschaftliche Studie in Form eines Buches (keine Sammelbände, keine Übersetzungen) auf dem Gebiet der Antisemitismus- und Holocaustforschung ausgezeichnet, die thematisch und methodisch heraussticht und neue Forschungsansätze anregt. Bislang ehrt keine deutsche Einrichtung derartige Studien. Der Eva-Reichmann-Preis wirkt dem entgegen und will die Anerkennung und Sichtbarkeit von wissenschaftlichen Studien auf dem Gebiet der Antisemitismus- und Holocaustforschung in Deutschland erhöhen.

    Die Auszeichnung ist mit 3.000 Euro dotiert. Es können Arbeiten auf Deutsch und Englisch eingereicht werden. Der*die Preisträger*in wird das ausgezeichnete Werk anlässlich des jährlichen Gedenkens an den Novemberpogrom in einem öffentlichen Vortrag an der Technischen Universität Berlin vorstellen.

    Bewerbungsfrist ist der 15. April 2026. Wir würden uns freuen, wenn Sie auf den Preis hinweisen.

    Die Namensgeberin des Preises, Eva Reichmann (1897 – 1998), war Soziologin und Historikerin, die als Jüdin im Jahr 1939 vor den Nationalsozialisten aus Berlin fliehen musste. In ihren wissenschaftlichen Beiträgen setzte sie sich mit der Lage der Juden in Deutschland (insbesondere in der Zeit des Nationalsozialismus) und den Ursachen des Antisemitismus auseinander. An ihrem Zufluchtsort in London übernahm Reichmann die Leitung der Forschungsabteilung der Wiener Library und war Gründungsmitglied des dortigen Leo Baeck Instituts. Nach dem Krieg setzte sich Reichmann für einen dauerhaften Dialog zwischen Juden und Christen ein.

    Weiterführende Informationen zur Ausschreibung und zur Bewerbung auf den Eva-Reichmann-Preis finden Sie unter https://www.tu.berlin/asf/forschung/eva-reichmann-buchpreis

    Weitere Informationen erteilen Ihnen gern:
    Prof. Dr. Stefanie Schüler-Springorum
    TU Berlin
    Leiterin des Zentrums für Antisemitismusforschung
    E-Mail: sekretariat@asf.tu-berlin.de

    und

    Dr. Stefanie Fischer
    Technische Universität Berlin
    Zentrum für Antisemitismusforschung
    Tel.: +49 (0)30 314-25489
    E-Mail: s.fischer@tu-berlin.de


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Geschichte / Archäologie
    überregional
    Wettbewerbe / Auszeichnungen
    Deutsch


     

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