Wie Hochschulräume zu Laboren für soziale Innovation, Gesundheit und Nachbarschaftskultur werden
Wie kann ein Hochschulcampus mehr sein als ein Ort für Forschung, Lehre und Hochschulverwaltung? Wie entstehen Lernräume, in denen Wohlbefinden, Kreativität und gesellschaftliche Verantwortung zusammenfinden? Antworten darauf sucht das Symposium campustransformation: Impulse und neue Allianzen für transdisziplinäres Lernen. Im Zentrum stehen die didaktischen Chancen einer Campuskultur, die Hochschulen stärker für Stadtgesellschaft, Kunst, soziale Innovation und gesellschaftliche Verantwortung öffnet.
Zeit: Freitag, 27. März 2026, 10.00 Uhr bis 17.30 Uhr
anschließend 18.00 Uhr bis 21.00 Uhr Inauguration der „School for Transformation“
Ort: EINS Coworking-Space der TU Berlin, Ernst-Reuter-Platz 1, 10587 Berlin-Charlottenburg
Journalist*innen werden gebeten, sich bis 26. März 2026 bei PD Dr. Thorsten Philipp unter thorsten.philipp@tu-berlin.de anzumelden. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Wie schaut der Hochschulcampus der Zukunft aus? Und wie kann der Campus neu gedacht werden? Das Symposium diskutiert das Innovationspotenzial von Campuskultur in kurzen, sprintartigen Panels entlang konkreter Beispiele aus dem Hochschulleben.
Im Panel Kreativität und Performanz etwa sprechen Susanna Eder (Alice Salomon Hochschule Berlin) und Stephan Schmidt-Wulffen (Freie Universität Bozen) über Versuche, Wissen nicht nur im Denken, sondern auch in Körperlichkeit und Materialität entstehen zu lassen. So arbeiten beispielsweise an der Zeppelin Universität Friedrichshafen Studierende aller Fachrichtungen im Modul „Kreative Performanz“ mit Theaterimprovisation, Bewegungsübungen und künstlerischen Techniken, um Theorieinhalte in körperliche Erfahrung und praktische Anwendung zu überführen.
Im Panel Gesundheit und Wohlbefinden schildern unter anderem Jana Semrau (Universität Bremen) und Susanne Lutz (freie Stadt- und Regionalplanerin), wie der Campus zum Resonanzraum für Gesundheit und Teilhabe werden kann, etwa durch barrierefreie Wegeführung, Naturerfahrungen, achtsamkeitsbezogene Raumwahrnehmung oder Landschafts-Yoga.
Ein drittes Beispiel betrifft die Öffnung der Hochschule in ihr Umfeld. Im Panel Nachbarschaft und Neugier berichten Adam Page (freier Künstler) und Tina Heine (Elbjazz Hamburg) von ihren Erfahrungen in der konkreten Organisation von Begegnungen zwischen Hochschule, Kunst und Nachbarschaft, etwa durch Nachbarschaftsräte von Hochschulen, einem öffentlichen Pavillon am Vorplatz einer Hochschule oder einem Kunstsalon als Erweiterung universitärer Räume.
Mit einem Festvortrag von Uwe Schneidewind (KU Eichstätt-Ingolstadt) zu „Transformation als Kunst gesellschaftlichen Wandels“ markiert campustransformation den Start der Berliner „School for Transformation“. Die neue Einrichtung soll als kooperatives Kompetenzzentrum für transdisziplinäres Lernen, Forschen und künstlerische Praxis wirken und erste Pilotprojekte sichtbar machen.
Das Symposium richtet sich an Bürger*innen, Studierende, Wissenschaftler*innen, Lehrende sowie Akteur*innen aus Kunst, Verwaltung, Stadtentwicklung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.
Zusätzliche Informationen: https://www.tu.berlin/go295462/
Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:
PD Dr. habil. Thorsten Philipp
Privatdozent für Kommunikationswissenschaft mit Schwerpunkt Politische Kommunikation
Wissenschaftlicher Referent Transdisziplinäre Lehre des Vizepräsidenten für Lehre und Studium, Lehrkräftebildung und Weiterbildung
Technische Universität Berlin
Tel.: +49 30 314 29835
E-Mail: thorsten.philipp@tu-berlin.de
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten
fachunabhängig
überregional
Buntes aus der Wissenschaft
Deutsch

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