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24.03.2026 10:00

KI in der MS-Versorgung: Zwischen Evidenz und Regulierung

Caroline Kauert Marketing und Kommunikation
Dresden International University

    Die Versorgung von Menschen mit Multipler Sklerose erfordert heute mehr denn je eine Verbindung aus klinischer Erfahrung, wissenschaftlicher Urteilskraft und einem reflektierten Umgang mit digitalen Entwicklungen. Wie eng diese Bereiche inzwischen zusammengehören, zeigt auch der berufliche Weg von Dr. med. Hernán G. Inojosa C., der 2025 den Studiengang „Multiple Sklerose Management (M.Sc.)“ an der Dresden International University (DIU) erfolgreich abgeschlossen hat. Besondere Aktualität erhält sein Weg durch seine Abschlussarbeit zum Einsatz KI-basierter Sprachmodelle in der Multiplen Sklerose.

    Dr. med. Hernán G. Inojosa C. studierte Medizin an der Universidad Central de Venezuela und kam 2018 nach Dresden. Dort forscht er am Multiple-Sklerose-Center des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden und ist seit 2020 als Assistenzarzt in der Neurologie tätig. Sein Werdegang steht für eine Generation medizinischer Fachkräfte, die Versorgung und wissenschaftliche Weiterentwicklung eng zusammendenken.
    Für genau diese Verknüpfung aus wissenschaftlicher Vertiefung und unmittelbarer Versorgungspraxis steht das berufsbegleitende Masterprogramm an der DIU. Inhaltlich reicht das Spektrum von Grundlagen, Klinik und Diagnostik über Therapie und Rehabilitation bis zu Monitoring, Dokumentation sowie Studien und Statistik. Ziel ist es, Fachkräfte dazu zu befähigen, Menschen mit chronisch-entzündlichen neurologischen Erkrankungen umfassend und nach den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen zu versorgen.

    "Dr. Inojosa ist ein hervorragendes Beispiel für das besondere Profil unseres Studiengangs. Es geht nicht nur darum, Wissen für eine bessere Versorgung von MS-Patient:innen zu vermitteln, sondern auch darum, den Stand der Wissenschaft kritisch einzuordnen und sich aktiv an wissenschaftlichen Fragestellungen zu beteiligen. Die Verbindung von Wissensvermittlung, Anwendung und eigenem wissenschaftlichen Arbeiten macht die große Stärke des Programms aus."

    Zitat Prof. Dr. med. Tjalf Ziemssen, Scientific Director des Studiengangs „Multiple Sklerose Management (M.Sc.)“

    Wissenschaftlich verantwortet wird der Studiengang von Prof. Dr. med. Tjalf Ziemssen. Die enge Anbindung an dieses hochspezialisierte klinische Umfeld prägt das Profil des Programms. Als An-Institut der TU Dresden verbindet die Dresden International
    University (DIU) exzellente Weiterbildung, medizinischePraxis und aktuelle Forschung. Das Beispielvon Dr. med. Hernán G. Inojosa C. zeigt den großen Mehrwert dieser Verbindung für die fachliche Entwicklung und die MS-Medizin. Im Zentrum seiner Masterarbeit stand das Thema: „Optimierung von KI-basierten Sprachmodellen für die Multiple Sklerose von der Entscheidungsfindung bis zu regulatorischen Aspekten“.
    Darin untersuchte er, wie große Sprachmodelle für komplexe klinische Entscheidungen im MS-Kontext optimiert werden können. Seine Arbeit zeigt, dass Transparenz, Risikoabwägung und regulatorische Anforderungen für einen sicheren Einsatz in Lehre und klinischem Alltag entscheidend sind und spezialisierte Modelle dabei unter Umständen besser geeignet sein können als allgemeine Systeme.


    Bilder

    Foto von Hernan Inojosa
    Foto von Hernan Inojosa
    Quelle: M. Kretschmer

    QR-Code zum Studiengang "Multiple Sklerose Management"
    QR-Code zum Studiengang "Multiple Sklerose Management"


    Anhang
    attachment icon Alumni Fachbeitrag "KI in der MS-Versorgung: Zwischen Evidenz und Regulierung"

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Studierende, Wissenschaftler, jedermann
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Gesellschaft, Medizin
    überregional
    Personalia, Studium und Lehre
    Deutsch


     

    Foto von Hernan Inojosa


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