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26.03.2026 11:53

International Common Indicators Initiative (ICII)

Noreia Becker Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Leibniz-Institut für Resilienzforschung gGmbH

    Am 23. und 24. März 2026 wurde ein Vertrag zur Zusammenarbeit der Japanischen Agentur für Wissenschaft und Technologie mit dem Leibniz-Institut für Resilienzforschung und der Freien Universität Amsterdam zeremoniell unterzeichnet. ICII soll die internationale Zusammenarbeit in der Erforschung von Resilienz und psychischer Gesundheit stärken.

    (Mainz, 25.03.2026) Am 23. und 24. März 2026 kamen Vertreterinnen und Vertreter der Freien Universität Amsterdam (VU), der Japanischen Agentur für Wissenschaft und Technologie (JST) und des Leibniz-Instituts für Resilienzforschung (LIR) in Mainz zusammen, um in der International Common Indicators Initiative (ICII) gemeinsam Standards zur Erhebung und zum Datenaustausch psychologischer und biologischer Daten zu Wellbeing, Resilienz und psychischer Gesundheit zu erarbeiten. Prof. Dr. Klaus Lieb (LIR), Mitglied im ICII-Vorstand, und Prof. Dr. Oliver Tüscher (LIR), Mitglied des ICII-Lenkungsausschusses, begrüßten Prof. Dr. Meike Bartels (VU), Prof. Dr. Seiji Kumagai (JST), Prof. Dr. Shin'ya Nishida (JST) und Dr. Hideo Nakajima (JST), die alle vier ebenso Teil des ICII-Vorstands sind, sowie Prof. Dr. Martijn van den Heuvel, ebenso Mitglied im ICII-Lenkungsausschuss.

    ICII baut auf der bestehenden Kooperation der japanischen Förderinitiative „Moonshot“ auf, in der das LIR gemeinsam mit der Tohoku Universität Sendai und der Universität Tokyo daran arbeitet, bis 2050 Methoden zur Förderung einer psychisch gesunden und dynamischen Gesellschaft weiterzuentwickeln.

    „ICII soll internationale Maßstäbe im Datenaustausch setzen. Wir freuen uns, in diesem wichtigen Vorhaben eng mit unseren japanischen Kooperationspartnern zusammenzuarbeiten“, so Prof. Dr. Klaus Lieb.

    „Gemeinsam mit unseren Kolleginnen und Kollegen aus Japan und den Niederlanden wollen wir relevante Daten über Ländergrenzen hinweg verfügbar machen, um weitere Fortschritte in der Gesundheitsförderung zu erzielen“, ergänzt Prof. Dr. Oliver Tüscher.

    Die beiden Workshoptage boten den Teilnehmenden die Gelegenheit, die Themen Wellbeing, Resilienz und psychische Gesundheit auf psychologischer, physiologischer und biologischer Ebene zu diskutieren. Bei der Unterzeichnungszeremonie am 24. März 2026 war auch Dr. Frank-Dieter Kuchta, stellvertretender Leiter der Abteilung für Forschung im Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit Rheinland-Pfalz, anwesend.

    Die Initiative markiert einen wichtigen Schritt hin zu einer engeren internationalen Zusammenarbeit in der Präventions- und Resilienzforschung. Durch gemeinsame Standards und einen verbesserten Datenaustausch wird die ICII künftig dazu beitragen, wissenschaftliche Erkenntnisse schneller zu bündeln und neue Ansätze zur Förderung von Wellbeing, Resilienz und psychischer Gesundheit weltweit zu entwickeln.


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Gesellschaft, Psychologie
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Forschungsprojekte
    Deutsch


     

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