• CAU richtet internationales Leadership-Treffen aus, um Kooperationen im Ostseeraum zu intensivieren
• Startschuss für den Baltic DenkRaum
Die Ostseeregion steht vor tiefgreifenden gemeinsamen Herausforderungen – bei Fragen zur Sicherheit, Energiewende, Küstenforschung und nachhaltiger Landwirtschaft, ebenso wie bei gesellschaftlichen und technologischen Transformationsprozessen. Vor diesem Hintergrund hat die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) am 25. März 2026 zum „University Leadership Meeting on Baltic Sea Cooperation“ nach Kiel eingeladen. Ziel des Treffens war es, die internationale Zusammenarbeit der Universitäten strategisch auszubauen und insbesondere neue Impulse für gemeinsame Forschung zu setzen.
„Die Veranstaltung markiert einen wichtigen Schritt, um unsere bestehenden Partnerschaften zu vertiefen, neue Kooperationsformen zu entwickeln und gemeinsame wissenschaftliche Perspektiven für die Region auszuloten“, betont Eckhard Quandt, Vizepräsident der CAU für Forschung, wissenschaftliche Infrastruktur und Transfer. Zugleich unterstreicht er die Bedeutung interdisziplinärer Zusammenarbeit und internationaler Vernetzung für die strategische Entwicklung der CAU. „Unsere Kontakte in den Ostseeraum bestehen teils seit Jahrzehnten. In den kommenden Jahren möchten wir diese Verbindungen gezielt vertiefen, um gemeinsam neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen“, so Quandt.
Baltic DenkRaum vernetzt Forschende
Das Leadership Meeting markiert zugleich den Auftakt des Baltic DenkRaums. Das Kooperationsformat richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Karrierestufen und fokussiert Zukunftsthemen mit besonderer Relevanz für den Ostseeraum. „Mit dem Baltic DenkRaum schaffen wir eine Plattform, um unsere Kooperationen im Ostseeraum systematisch auszubauen und gemeinsam an Lösungen für zentrale Herausforderungen unserer Zeit zu arbeiten“, erklärt Professorin Catherine Cleophas, Vizepräsidentin der CAU für digitale Transformation, Gleichstellung und Diversität.
Über die zukünftige Auswahl der Forschungsthemen entscheidet ein internationales Advisory Board unter Beteiligung von Partnern aus der Region. Bei dem Auftakttreffen wurden sowohl das Format als auch das erste Baltic DenkRaum Projekt „Soil and Plant Health in the Anthropocene“ vorgestellt.
Der Baltic DenkRaum knüpft an das inter- und transdisziplinäre DenkRaum-Format an, das bereits seit Jahren an der CAU etabliert ist. Die Weiterentwicklung als Baltic DenkRaum ist eine zentrale Maßnahme der Exzellenzstrategie der CAU.
Der Ostseeraum als Reallabor
Mit der Strategie „Connecting Horizons – from the Baltic Perspective to Global Impact“ verfolgt die CAU das Ziel, den Ostseeraum zusammen mit Partnerinstitutionen als Reallabor zu nutzen. So sollen Erkenntnisse gewonnen werden, die regional verankert und zugleich global relevant sind.
Darüber hinaus umfasst die Vision der CAU in der Exzellenzstrategie die gezielte Förderung wissenschaftlicher Talente, die stärkere Einbindung von Studierenden in die Weiterentwicklung der Curricula sowie den Ausbau eines strukturell verankerten Wissenstransfers in die Gesellschaft – insbesondere durch einen geplanten Schlossgarten-Campus. Auch nicht-wissenschaftliche Mitarbeitende sollen verstärkt in Austauschprogramme eingebunden und gezielt weiterqualifiziert werden.
Impressionen:
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Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
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University Leadership Meeting on Baltic Sea Cooperation
Quelle: Gunnar Dethlefsen
Copyright: Gunnar Dethlefsen, Uni Kiel
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten
fachunabhängig
überregional
Kooperationen, Wissenschaftspolitik
Deutsch

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