Zwei ehemalige Geförderte des Deutschen Akademischen Austauschdiensts (DAAD) erhalten den Heinz Maier-Leibnitz-Preis 2026 der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) – die bedeutendste Auszeichnung für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Deutschland. Die DFG ehrt den Mathematiker Dominik Schmid von der Universität Augsburg und die Politikwissenschaftlerin Julia Schulte-Cloos von der Universität Marburg, zusammen mit acht weiteren Forschenden.
„Wir gratulieren unserer Alumna und unserem Alumnus herzlich zur Auszeichnung mit Deutschlands wichtigstem Forschungspreis in der frühen Karrierephase. Die Auszeichnung von Julia Schulte-Cloos und Dominik Schmid zeigt, wie prägend internationale Erfahrung für wissenschaftliche Karrieren sein kann. Der DAAD unterstützt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler früh dabei, internationale Netzwerke aufzubauen und neue Perspektiven zu gewinnen – mit nachhaltiger Wirkung für ihre weitere Laufbahn und für die wissenschaftliche Exzellenz in Deutschland“, sagte DAAD-Präsident Prof. Dr. Joybrato Mukherjee.
Juniorprofessor Dr. Dominik Schmid erhält den Preis für seine Forschung in der Wahrscheinlichkeitstheorie, insbesondere zu sogenannten Mischzeiten und Cutoff-Phänomenen, beispielsweise im Autoverkehr. Seine Forschung eröffnet neue methodische Zugänge für das Verständnis komplexer dynamischer Systeme und hat das Potenzial, künftig zu einem breit anwendbaren Standardwerkzeug zu werden. Schmid wurde vom DAAD 2021 bis 2023 mit einer Postdoc-Förderung in den USA gefördert.
Juniorprofessorin Dr. Julia Schulte-Cloos wird für ihre Forschung zu den Ursachen politischer Unzufriedenheit und den Dynamiken populistischer und rechtsradikaler Parteien in Europa ausgezeichnet. Sie untersucht mithilfe innovativer datenbasierter Ansätze unter anderem die Folgen politischer Unzufriedenheit sowie das Erstarken antidemokratischer Akteure und Bewegungen. Schulte-Cloos wurde von 2015 bis 2018 ausgehend von der Universität Oxford durch den DAAD am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz gefördert.
Der Heinz Maier-Leibnitz-Preis der DFG, dotiert mit je 200.000 Euro, richtet sich an herausragende Forschende, die früh ein eigenständiges wissenschaftliches Profil entwickelt haben. Die Preisverleihung an die zehn Preisträgerinnen und Preisträger findet am 11. Juni 2026 in Berlin statt.
Mit der Förderung von Studierenden, Promovierenden und Postdoktorandinnen und -doktoranden leistet der DAAD einen wichtigen Beitrag zur Internationalisierung der Wissenschaft und zur Entwicklung der nächsten Generation von Spitzenforscherinnen und -forschern.
Dr. Heidi Wedel
Referatsleiterin Alumni
DAAD – Deutscher Akademischer Austauschdienst
+49 228 882- 8625
wedel@daad.de
Flaggen vor der DAAD-Zentrale in Bonn
Quelle: Thomas Pankau
Copyright: DAAD/Pankau
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, jedermann
fachunabhängig
überregional
Wettbewerbe / Auszeichnungen
Deutsch

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