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31.03.2026 13:30

Studie: Netzanschlüsse als Schlüsselfaktor für Wettbewerbsfähigkeit und Klimaschutz

Henriette Schweiker Pressestelle
Forschungsstelle für Energiewirtschaft e. V.

    München, 31.03.2026: Netzanschlüsse entwickeln sich zum einem zentralen Engpass für die Transformation des Energiesystems und beeinflussen maßgeblich die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen +++ Verzögerungen, fehlende Transparenz und komplexe Genehmigungsprozesse erschweren derzeit den schnellen Ausbau und die Integration neuer Verbraucher und Erzeuger +++

    Konkurrenz um Netzanschlüsse sachgerecht auflösen

    Dekarbonisierung und Digitalisierung führen in immer mehr Branchen zu stark steigenden Strombedarfen. Gleichzeitig geraten Netzanschlüsse zunehmend an ihre Grenzen. Was lange als rein technische Randbedingung galt, entwickelt sich damit zu einer zentralen strategischen Frage für Investitionen, Standortentscheidungen und Wettbewerbsfähigkeit.

    Industrie, Logistik, digitale Infrastruktur, Batteriespeicher und Wasserstofftechnologien verfolgen unterschiedliche Geschäftsmodelle und Transformationspfade. Ihnen allen ist jedoch eines gemeinsam: ein Bedarf an leistungsfähigen und verlässlichen Netzanschlüssen, der häufig zeitkritisch und von erheblichem Umfang ist. Verzögerungen, Intransparenz und Engpässe im Netzanschluss wirken sich daher unmittelbar auf Investitionsentscheidungen, betriebliche Abläufe und den Hochlauf klimaneutraler Technologien aus.

    Netzanschlüsse als Standortfaktor der Transformation

    Die Studie der Forschungsstelle für Energiewirtschaft (FfE), die im Auftrag der vbw erstellt wurde, zeigt: Der Umgang mit Netzanschlüssen kann nicht isoliert nach einzelnen Technologien erfolgen. Vielmehr bedarf es eines systemischen Blicks auf die gleichzeitige Nachfrage verschiedener Nutzergruppen sowie auf die Wechselwirkungen zwischen Netzausbau, Regulierung und Anschlussprozessen. Erstmals werden daher die Netzanschlussbedarfe von fünf zentralen Nutzergruppen gemeinsam betrachtet: Industrie, Logistik, Rechenzentren, Großbatteriespeicher und Elektrolyseure.

    Nur wenn knappe Netzkapazitäten effizient genutzt, Verfahren beschleunigt und Interessen frühzeitig koordiniert werden, können die Grundlagen für erfolgreiche Transformation und Wettbewerbsfähigkeit gelegt werden. Netzanschlüsse werden damit zunehmend zu einem zentralen Standortfaktor für Industrie, Digitalisierung und Klimaschutz.

    Zur Erarbeitung praxisnaher Lösungsansätze führt die FfE zudem wissenschaftlich begleitete Kooperationsforen durch, in denen Unternehmen, Netzbetreiber und Energieversorger gemeinsam Fragen der Netzintegration und des Netzzugangs diskutieren. Weitere Informationen finden Sie hier:

    https://www.vbw-bayern.de/vbw/Themen-und-Services/Energie-Klima/Energie/FfE-Koop...

    Alle Kooperationsforen der FfE auf einen Blick: https://www.ffe.de/kooperationsforen/


    Originalpublikation:

    https://www.ffe.de/news/netzanschluesse-als-schluesselfaktor-fuer-wettbewerbsfae...


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Energie
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Forschungs- / Wissenstransfer
    Deutsch


     

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