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07.04.2026 11:23

Ausschreibung: DDG-Zukunftspreis für innovative Versorgungsformen in der Dermatologie

Dagmar Arnold Geschäftsstelle
Deutsche Dermatologische Gesellschaft e.V. (DDG)

    Mit translationalen Projekten die Versorgung hautkranker Menschen verbessern
    Mit dem neu ins Leben gerufenen „DDG-Zukunftspreis für innovative Versorgungsformen in der Dermatologie“ setzt die Deutsche Dermatologische Gesellschaft e. V. (DDG) das Thema Versorgung ins Zentrum eines Forschungspreises. Für den mit bis zu 100.000 Euro dotierten DDG-Zukunftspreis können translationale Projekte eingereicht werden, mit denen die Versorgung hautkranker Menschen innovativ, nachhaltig und messbar verbessert wird. Der Preis wird durch die Firma Almirall unterstützt. Bis zum 30.06.2026 können Anträge für das zweistufige Bewerbungsverfahren online eingereicht werden.

    Das Thema medizinische Versorgung ist eines der derzeit vieldiskutierten Themen – nicht nur in der Gesundheitspolitik, sondern ganz speziell auch in der Dermatologie. Demografische Entwicklung, regionale Unterschiede in der Versorgungslandschaft, ungünstige Patientensteuerung, Praxen- und Krankenhausschließungen, Nachwuchsmangel – nur mit neuen Konzepten lassen sich diese vielfältigen Probleme lösen.
    Hervorragende Forschungs- und Förderpreise der DDG, die in Kooperation mit weiteren Partnern realisiert werden, gibt es seit vielen Jahren. Thematisch standen bislang Arbeiten oder Projekte aus der Grundlagenwissenschaft und/oder klinisch-wissenschaftlichen Forschung im Zentrum. „Mit dem DDG-Zukunftspreis schließen wir hier eine Lücke und erweitern das Spektrum förderungswürdiger Projekte um das herausfordernde Thema Versorgung. Alle Fortschritte in Diagnostik und Behandlung brauchen einen Rahmen, wie sie ihren Weg in die Versorgung, also zu den Patientinnen und Patienten finden“, betont Prof. Dr. med. Mark Berneburg, Präsident der DDG und Direktor der Klinik und Poliklinik für Dermatologie am Universitätsklinikum Regensburg. Das Motto der Ausschreibung lautet „Forschung, die Zukunft mitgestaltet.“

    Die Themenfelder, für die Projekte eingereicht werden können, sind weit gefasst und reichen von Digitalisierung in der Dermatologie, Nachhaltigkeit in der dermatologischen Versorgung, neue Therapiekonzepte und interdisziplinäre Ansätze bis Patientenorientierung und Empowerment.
    Es können auch Projekte zu Prävention und Gesundheitsförderung, Resilienz und Krisenvorsorge im Versorgungssystem, Sozialen Innovationen sowie Translationaler Forschung mit Versorgungsbezug vorgeschlagen werden. Eingereicht werden können zudem Konzepte zu Versorgungsforschung und Versorgungspfaden. „Das letztgenannte Themenfeld bildet dann eine Meta-Ebene, indem es das Augenmerk auf die Erfassung und Analyse versorgungsrelevanter Erkenntnisse legt“, erklärt Berneburg. Ohne die seit Jahren in der Dermatologie fest verankerte Versorgungsforschung wären viele positive Entwicklungen in der Dermatologie undenkbar gewesen.

    Anders als bei den etablierten DDG-Forschungspreisen ist der Kreis möglicher Bewerberinnen und Bewerber beim DDG-Zukunftspreis naturgemäß breiter gefasst. „Ein direkter Bezug zur Dermatologie und dermatologisch relevanten Versorgungsfragen ist natürlich die Voraussetzung für das Einreichen eines Projektes. Neben Dermatologinnen und Dermatologen, universitären und nicht-universitären dermatologischen Kliniken sowie dermatologischen Praxen ermuntern wir auch Forschungsverbünde und Start-ups, sich zu bewerben“, sagt Prof. Dr. med. Amir Yazdi, Generalsekretär der DDG und Vorsitzender der Jury. Für den Direktor der Klinik für Dermatologie und Allergologie Uniklinik RWTH Aachen hat der DDG-Zukunftspreis das Potenzial, nicht nur bereits bestehende Projektideen zu stärken, sondern darüber hinaus initiale Impulse für neue Vorhaben zu setzen. „Mit dem DDG-Zukunftspreis wird die Basis für eine solide Finanzierung gelegt. Das Auswahlverfahren und die Prüfung durch die Jury wird sicherstellen, dass exzellente Projekte eine Chance zur Realisierung erhalten“, so Yazdi.

    Neu im Ausschreibungsprozess ist beim DDG-Zukunftspreis das zweistufige Bewerbungsverfahren.
    In der ersten Stufe wird bis zum 30. Juni 2026 über das Online-Bewerbungsformular eine Projektskizze eingereicht, die Grundidee und Zielrichtung des Vorhabens beschreibt. Für diese erste Stufe findet sich auf der Webseite der DDG eine online auszufüllende Vorlage Kurzkonzept.

    Die Jury prüft die eingereichten Projektskizzen hinsichtlich Innovationsgrad, Relevanz und Machbarkeit und informiert im 4. Quartal 2026 diejenigen, die in die zweite Stufe des Auswahlverfahrens eingeladen werden.
    Bis zum 31. Dezember 2026 reichen die ausgewählten Bewerberinnen und Bewerber einen Vollantrag in Form eines umsetzungsreifen Konzeptes ein. Zusätzlich erfolgt ein Pitch vor der Jury, bei dem die Antragstellenden ihr Projekt in einer Kurzpräsentation vorstellen und Rückfragen beantworten können. Dieser Pitch fließt in die finale Bewertung ein.

    Die Prämierung kann ein einzelnes herausragendes Projekt oder mehrere Projekte umfassen, die in besonderer Weise den Zielsetzungen des DDG-Zukunftspreises entsprechen. Verliehen wird der DDG-Zukunftspreis auf der DDG-Tagung vom 21.–24.04.2027 in Berlin.

    Zur Ausschreibung [https://derma.de/fileadmin/derma/1_derma.de_WebRoot/Forschungspreise/2027/DDG-Zu...]

    Zum Online-Bewerbungsbogen [https://derma.de/forschungspreise/stipendien/ddg-zukunftspreis-fuer-innovative-v...]

    Kontakt:
    Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG)
    Beauftragte für die Öffentlichkeitsarbeit:
    Prof. Dr. med. Silke Hofmann
    Ansprechpartnerin Pressestelle:
    Dagmar Arnold
    - Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit -
    Robert-Koch-Platz 7
    10115 Berlin
    Tel.: +49 30 246 253-35
    E-Mail: d.arnold@derma.de


    Weitere Informationen:

    https://derma.de/fileadmin/derma/1_derma.de_WebRoot/Forschungspreise/2027/DDG-Zu...] Ausschreibungstext
    https://derma.de/forschungspreise/stipendien/ddg-zukunftspreis-fuer-innovative-v... Online-Bewerbungsbogen


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Medizin
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Wettbewerbe / Auszeichnungen
    Deutsch


     

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