Die HTWG Hochschule Konstanz ‒ Technik, Wirtschaft und Gestaltung ist auch in der vierten Runde des Professorinnenprogramms 2030 erfolgreich und wurde darüber hinaus als „gleichstellungsstarke Hochschule“ ausgezeichnet. Mit der Auszeichnung erhält die HTWG Konstanz die Möglichkeit, eine zusätzliche Stelle für eine Wissenschaftlerin auf dem Weg zur Professur zu schaffen. Damit kann die Hochschule einen wichtigen Beitrag zu mehr Chancengerechtigkeit in der Wissenschaft leisten.
Mit dem Professorinnenprogramm 2030 verfolgen Bund, Länder und Hochschulen das Ziel, Gleichstellungsstrukturen an Hochschulen nachhaltig zu stärken und insbesondere Erstberufungen von Wissenschaftlerinnen auf Spitzenpositionen zu fördern. Das Programm macht weibliche Vorbilder in der Wissenschaft sichtbar und zeigt Karrierewege zur Professur auf.
Bundesweit haben 44 Hochschulen in der aktuellen Einreichungsrunde des Professorinnenprogramms mit ihren Gleichstellungskonzepten überzeugt; darunter zehn (25 Prozent) aus Baden-Württemberg. Diese Hochschulen haben nun bis zum 30. September 2027 die Möglichkeit, Mittel für mit Frauen besetzte W2- oder W3-Professuren einzuwerben. An der vierten Programmphase beteiligten sich über alle drei Calls bundesweit 192 Hochschulen mit Erfolg, davon 37 (19 Prozent) aus Baden-Württemberg.
Nachhaltige Gleichstellungsstrukturen an der HTWG etabliert
HTWG-Präsidentin Prof. Dr. Sabine Rein betont: „Die Auszeichnung als gleichstellungsstarke Hochschule und die damit verbundene Möglichkeit, eine zusätzliche Stelle zu schaffen, sind für die HTWG ein starkes Signal: Wir positionieren uns gezielt im Wettbewerb um herausragende Persönlichkeiten für Professuren – Führungskräfte aus der Industrie, die exzellente und anwendungsorientierte Forschung mit fundierter Praxiserfahrung verbinden und diese wirkungsvoll in Lehre, Forschung und Transfer einfließen lassen. Dass wir zum vierten Mal im Professorinnenprogramm vertreten sind, bestätigt unseren Weg: Wir gestalten eine Hochschulkultur, in der Chancengerechtigkeit, Vielfalt und Familienfreundlichkeit nicht nur Ziele, sondern gelebte Praxis sind.“
Die wiederholte erfolgreiche Teilnahme am Professorinnenprogramm hat die Gleichstellungsarbeit an der HTWG Konstanz in den vergangenen Jahren nachhaltig gestärkt und entscheidend vorangebracht. So konnte unter anderem das Referat für Gleichstellung und Diversity aufgebaut und weiterentwickelt werden, wodurch auch die Arbeit der Gleichstellungsbeauftragten gestärkt wurde. In diesem Zuge wurden weitere strukturelle Angebote wie die Familien-Servicestelle sowie die aktive Rekrutierung und das Berufungsmanagement etabliert. Darüber hinaus konnten Maßnahmen wie die Förderung von Gastprofessorinnenstellen und die Finanzierung von Promovendinnen in der Abschlussphase ihrer Promotion realisiert werden. Diese Maßnahmen tragen dazu bei, Rahmenbedingungen zu schaffen, die die Vereinbarkeit von wissenschaftlicher Karriere, Lehre, Forschung und Familie verbessern.
„Das Prädikat ist für uns Anerkennung und Auftrag zugleich: Es zeigt, dass wir Gleichstellung an der HTWG strukturell verankert haben und motiviert uns gleichermaßen, diese Entwicklung konsequent weiterzuführen“, sagt Vera Maier-Tragmann, Leiterin des Referats für Gleichstellung und Diversity.
Berufung von Dr. Jingjing Wang an die HTWG Konstanz
Mit dem Ziel, den Professorinnenanteil zu erhöhen, kann die Hochschule Konstanz zudem eine besonders erfreuliche Personalnachricht vermelden: Dr. Jingjing Wang wurde kürzlich zur Professorin für International Business Administration mit den Schwerpunkten International Organizational Behaviour, Intercultural Management and Future of Work an die Fakultät für Wirtschafts-, Kultur- und Rechtswissenschaften berufen.
Prof. Dr. Wang war zehn Jahre in einer Führungsrolle bei Mercedes-Benz Trucks der Daimler Truck AG tätig und verantwortete dort internationale Transformations- und KI-Initiativen. In dieser Zeit erwarb sie sich einen hervorragenden Ruf im Unternehmen und in internationalen Expertenkreisen sowie ein starkes globales Netzwerk in die Industrie. Ihre Expertise liegt in transformationaler Führung und Organisationsentwicklung. Von 2008 bis 2016 war sie als Trainerin und Beraterin an der Daimler Corporate Academy tätig und begleitete weltweit Programme zur Führungskräfteentwicklung. Ihr Buch „Globalisierung der Führungskräfteentwicklung“ gilt im deutsch-chinesischen Managementkontext als vielbeachtet.
Neben ihrer umfassenden Industrieerfahrung verfügt Prof. Dr. Wang über langjährige Lehrerfahrung als Lehrbeauftragte an Hochschulen. Ihre akademische Ausbildung umfasst ein Bachelorstudium in Beijing, Masterstudien in Deutschland und an der University of California, Berkeley, sowie eine Promotion in Kooperation mit der Daimler AG.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten
fachunabhängig
regional
Personalia, Wettbewerbe / Auszeichnungen
Deutsch

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