Erkenntnisse aus der Wissenschaft sind für Außenstehende nicht immer einfach zu verstehen. Das BMBFSFJ-geförderte Projekt „TIMSS Connect – Connecting Research and Society“ bereitet die Ergebnisse des Bildungsmonitorings „Trends in International Mathematics and Science Study“ (TIMSS) verständlich auf und macht den Forschungsprozess sichtbar. Das Projekt startete Anfang des Jahres. Erste Ergebnisse sind eine neue Webseite sowie verschiedene Social-Media-Kanäle.
TIMSS zählt zu den weltweit wichtigsten internationalen Vergleichsstudien im Bildungsbereich. Seit 1995 untersucht sie im Vierjahresrhythmus die Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern in Mathematik und Naturwissenschaften; Deutschland nimmt seit 2007 mit der vierten Jahrgangsstufe teil. Seit 2017 wird TIMSS für Deutschland an der Universität Hamburg durchgeführt. Die Studie ist fester Bestandteil der empirischen Bildungsforschung und liefert regelmäßig wichtige Erkenntnisse für die Bildungspolitik.
Mit „TIMSS Connect“ wird dieser Wissensraum weiter geöffnet: Das Projekt arbeitet Informationen für unterschiedliche Zielgruppen auf – darunter Eltern, Lehrkräfte, Schulleitungen und Bildungspolitik. Das Team aus den Antragsstellerinnen Dr. Christin Beese und Dr. Luise Scholz sowie den wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen Martje Lott und Marisa Urban (alle Universität Hamburg) hat es sich zum Ziel gesetzt, Forschungsergebnisse verständlich aufzubereiten, den Zugang zu zentralen Erkenntnissen zu erleichtern und den Praxisbezug auch von Schulsystemstudien deutlich zu machen. Dazu gehören die zielgruppengerechte Aufbereitung von Grundwissen, Fakten und Erkenntnissen auf der neuen TIMSS-Website sowie über Social Media (Instagram und LinkedIn) genauso wie langfristig geplante Offline-Austauschformate.
Marisa Urban, Projektleitung von „TIMSS Connect“, fasst die Ziele des Projekts zusammen: „TIMSS liefert neben Leistungserhebungen umfangreiche Kontextdaten, etwa zu Unterricht, Schulbedingungen und familiären Lernumfeldern. Die Ergebnisse ermöglichen eine differenzierte Analyse von Faktoren, die den Bildungserfolg beeinflussen. Wir sind davon überzeugt, dass die Daten nicht nur für die Bildungspolitik, sondern auch für Eltern und die Schulpraxis wichtige Erkenntnisse liefern können – wenn sie denn passend aufbereitet werden. Mit ‚TIMSS Connect‘ möchten wir dazu beitragen, dass die Ergebnisse auch für diese Gruppen nutzbar und anschlussfähig sind.“
Durch die Kombination aus international vergleichbaren Leistungsdaten und kontextuellen Informationen ist TIMSS ein wichtiges Instrument zur Analyse von Bildungsqualität und Chancengerechtigkeit. „TIMSS Connect“ trägt dazu bei, diese Erkenntnisse noch breiter zugänglich zu machen und den Dialog über Bildung weiter zu fördern. Es handelt sich um ein Drittmittelprojekt, das vollumfänglich für eine Laufzeit von vier Jahren vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend finanziert wird.
Dr. Christin Beese, Dr. Luise Scholz, Martje Lott und Marisa Urban
Universität Hamburg
Fakultät für Erziehungswissenschaft
E-Mail: timssconnect@uni-hamburg.de
https://www.timss.uni-hamburg.de/timss-connect.html Webseite des Projektes „TIMSS Connect“
https://www.instagram.com/timss.connect Instagram-Kanal des Projektes
https://www.linkedin.com/company/timss-connect/ LinkedIn-Kanal des Projektes
Das Logo des Projektes „TIMSS Connect“
Quelle: Julia Schwebke/TIMSS Connect
Copyright: Julia Schwebke/TIMSS Connect
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Lehrer/Schüler, Wissenschaftler, jedermann
Mathematik, Pädagogik / Bildung
überregional
Forschungs- / Wissenstransfer
Deutsch

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