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20.04.2026 07:21

Wissenstransfer anders machen?!

Marco Baron Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Institut Arbeit und Technik

    Am Montag, 27. April 2026, lädt das Wissenschaftsforum Ruhr zur Tagung „Wissenstransfer anders machen?! Reallabore, Pop-Ups, Performances, mobile und aufsuchende Angebote in der Energiewende“ in den Wissenschaftspark Gelsenkirchen ein. Die Veranstaltung beginnt um 12 Uhr. Eine Anmeldung ist weiterhin möglich.

    Die Energiewende erfordert neben technologischen Innovationen und politischen Rahmenbedingungen auch neue Formen der Wissensvermittlung. Klassische Formate werden zunehmend durch experimentelle Ansätze ergänzt, die Beteiligung ermöglichen, Vertrauen stärken und unterschiedliche Zielgruppen erreichen. Die Tagung greift diese Entwicklungen auf und versteht sich als Raum für Austausch, Reflexion und Erprobung innovativer Transferformate.

    Tagung als Experimentierraum

    Im Mittelpunkt stehen Fragen danach, wie wissenschaftliche Erkenntnisse so vermittelt werden können, dass sie nicht nur informieren, sondern zum Mitmachen anregen und gesellschaftliche Resonanz erzeugen. Diskutiert wird unter anderem, welche Rolle Reallabore, performative Formate, Pop-Ups oder mobile Angebote für die Kommunikation der Energiewende spielen können und wie sich unterschiedliche Akteurinnen und Akteure aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft einbinden lassen.

    Das Programm beginnt um 12 Uhr mit der interaktiven Ausstellung der Exponate des Wissenstransfers. Es werden u. a. Energiegeschichten – Photovoice mit Bürger*innen (FernUniversität in Hagen), Ignite the Light (Folkwang Universität der Künste) und ein interaktives Stadtwandel-Exponat des Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gezeigt. Das Selbermachlabor des H2PopUpLab (Westfälische Hochschule) und die Open Fuel Cell des ZBT – Zentrum für BrennstoffzellenTechnik laden zum Experimentieren ein.

    Nach Grußworten von Garrelt Duin, Regionaldirektor des Regionalverbands Ruhr, und Prof. Dr.-Ing. Görge Deerberg, Vorstandsvorsitzender des Wissenschaftsforum Ruhr e. V., folgen zwei Sessions mit Beiträgen und Interventionen aus dem Call for Papers.

    Ausprobierende Formate und neue Narrative

    In der ersten Session („Experimentive“) stehen ausprobierende Ansätze im Mittelpunkt. Vorgestellt werden unter anderem Transferräume als Katalysatoren regionaler Innovationsgemeinschaften (Westfälische Hochschule), offene Hardware-Lösungen wie die „Open Fuel Cell“ als Ansatz für gemeinschaftsorientierten Wissenstransfer sowie das H2PopUpLab in Gelsenkirchen, das Wissenschaft zum Anfassen für eine breite Öffentlichkeit erlebbar macht.

    Die zweite Session („Narrative“) richtet den Blick auf neue Kommunikationsformate und Vermittlungsstrategien. Beiträge zeigen, wie Wissen über Ausstellungen, soziale Medien oder künstlerisch-gestalterische Ansätze zugänglich gemacht werden kann – etwa durch studentisch organisierte Pop-up-Ausstellungen (FAU Erlangen-Nürnberg), einen Energieatlas (ILS Dortmund), Wissenschaftskommunikation auf TikTok und Instagram (Universität Bonn) oder „diskursives Design“ zur Entwicklung neuer Narrative für eine partizipative Energiewende (Fraunhofer UMSICHT).

    Keynote von Prof. Dr. Uwe Schneidewind mit Podiumsdiskussion

    Ein Höhepunkt der Veranstaltung ist die Keynote von Prof. Dr. Uwe Schneidewind mit anschließender Podiumsdiskussion. Diskutieren werden Ilka Bickmann (Vorstandsvorsitzende science²public), Garrelt Duin, Uwe Schneidewind, Görge Deerberg, Antje vom Berg (E.ON Foundation) sowie Mona Rieken (Neue Effizienz gGmbH). Die Moderation übernimmt Prof. Dr. Stefan Gärtner, Geschäftsführender Direktor des Instituts Arbeit und Technik (IAT) der Westfälischen Hochschule.

    Die Tagung klingt ab etwa 18 Uhr in einem offenen Austausch bei Essen und Getränken aus.

    Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist erforderlich und weiterhin online möglich unter:
    https://www.iat.eu/termine/veranstaltungen/2026/online-anmeldungen/anmeldung-wis...


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    Dr. Franz Flögel (IAT, floegel@iat.eu, 0209 1707 203)


    Weitere Informationen:

    https://www.iat.eu/termine/veranstaltungen/2026/wissenstransfer-anders-machen-re...


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Lehrer/Schüler, Studierende, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler, jedermann
    Energie, Gesellschaft, Wirtschaft
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Forschungs- / Wissenstransfer
    Deutsch


     

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