idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instanz:
Teilen: 
20.04.2026 14:18

Wissenschaft hautnah erleben – Girls’Day 2026 am MPL und MPZPM

Edda Fischer Kommunikation und Marketing
Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts

    Am Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts (MPL) erforschen Wissenschaftlerinnen, wie Licht und Materie miteinander wechselwirken, während beim zweiten Standort – dem Max-Planck-Zentrum für Physik und Medizin (MPZPM) – Forscherinnen die Physik in Lebewesen verstehen möchten, auf der Suche nach Antworten auf ungelöste medizinische Fragen. Beide Einrichtungen öffnen zum Girls’Day 2026 am 23. April von 9 Uhr bis 13 Uhr für Schülerinnen der 5. bis 10. Klasse ihre Labortüren und laden sie herzlich ein, selbst in die Rolle der Wissenschaftlerin, Technikerin und Laboringenieurin zu schlüpfen.

    Die Schülerinnen erwartet an beiden Standorten ein abwechslungsreiches und praxisnahes Programm, ganz unter dem Motto „Experimentieren, entdecken, Zukunft gestalten“. Im Labor und bei Mitmachexperimenten erhalten jeweils 15 Teilnehmerinnen Einblicke in den Arbeitsalltag von Wissenschaftlerinnen. Zudem lernen sie bei einer Tour durch die Gebäude die dahinterliegende Infrastruktur und unterschiedlichen Berufsbilder kennen, die moderne Forschungsinstitute benötigen. Die Mädchen erfahren, wie vielfältig die physikalische Grundlagenforschung ist und wie eng die Berufsfelder in der Forschung, Technik und Infrastruktur zusammenwirken. Mit dabei ist auch die Gleichstellungsbeauftragte, welche mit den Schülerinnen die Fördermöglichkeiten für Frauen für eine wissenschaftliche Karriere beleuchtet.

    Programm-Highlights am MPL: Faszination Physik des Lichts

    Die Schülerinnen erleben Liveexperimente in optischen und biochemischen Laboren. Dabei dürfen sie aktiv werden und beispielsweise selbstständig mikroskopieren.
    Im Reinraum lernen die Teilnehmerinnen ausgestattet mit kompletter Schutzkleidung die speziellen Bedingungen kennen, unter denen Mikro- und Nanostrukturen entstehen. Darüber hinaus erhalten sie Einblicke in innovative Technologien wie den 3D-Druck mit Glas. In den Mechanik- und Elektronik-Werkstätten erfahren die Schülerinnen, wie mit speziell gefertigten Teilen die Forschung am Institut unterstützt wird.

    Forschung an der Schnittstelle von Physik und Medizin: Das Programm am MPZPM

    Am MPZPM dreht sich alles um die neue Perspektive der Physik in den Lebenswissenschaften und der Medizin. Die Physik wird hier nicht nur als Hilfsmittel für bessere Darstellungsmethoden betrachtet, vielmehr wird sie selbst Gegenstand der Forschung. Mit verschiedenen Exponaten und Experimenten lernen die Schülerinnen, welche Bedeutung die Physik für Zellen und ihre Interaktion mit ihrem umgebenden Gewebe hat. Wie „erfühlt“ man beispielsweise Krankheiten? Die Antwort finden die Besucherinnen am Aktionstag bei vielfältigen Einblicken in biochemische und Zelllaboren. Sie erfahren dabei, wie Wissenschaftlerinnen neue Erkenntnisse zum Verständnis von lebenden Systemen, biologischen Prozessen und deren krankhaften Veränderungen gewinnen.

    Mehr als ein Orientierungstag – Begeisterung für MINT-Berufe

    „Die Max-Planck-Gesellschaft hat es sich zum Ziel gesetzt, die Gleichstellung von Frauen und Männern zu verwirklichen“, sagt Dr. Dorothe Burggraf, Verwaltungsleitung am MPL und selbst promovierte Chemikerin. „Wir haben an beiden Standorten viele Positionen in der Wissenschaft und in der Infrastruktur mit hochqualifizierten Frauen besetzt. Ich hoffe sehr, dass wir mit unserem Engagement beim Girls’Day den Mädchen schon früh in ihrem Werdegang wertvolle Impulse mitgeben, um eines Tages auch in den MINT-Fächern eine ausgewogene Geschlechterverteilung zu erreichen.“

    Damit ist der Girls’Day mehr als nur ein Orientierungstag – er ist eine wertvolle Gelegenheit, Mädchen für naturwissenschaftliche und technische Berufe zu begeistern. Indem Mädchen ermutigt werden, diese Bereiche zu erkunden, wird ein wichtiger Beitrag zur Erhöhung des Frauenanteils in Wissenschaft und Technik geleistet. Durch praktische Erfahrungen, Experimente und den direkten Kontakt zu Forscherinnen sollen Vorurteile abgebaut und die Neugier geweckt werden.

    Journalist*innen, die den Girls’Day am MPL oder MPZPM vor Ort begleiten möchten, sind herzlich willkommen und werden gebeten, sich bis zum 22. April 2026 unter mplpresse@mpl.mpg.de anzumelden.


    Bilder

    Die Schülerinnen können beim Girls’Day am MPL und am MPZPM selbst auf wissenschaftliche Entdeckungsreise gehen.
    Die Schülerinnen können beim Girls’Day am MPL und am MPZPM selbst auf wissenschaftliche Entdeckungs ...
    Quelle: MPL, Elisabeth Offial

    Sowohl am MPL als auch am MPZPM können sich die Teilnehmerinnen wie Wissenschaftlerinnen fühlen.
    Sowohl am MPL als auch am MPZPM können sich die Teilnehmerinnen wie Wissenschaftlerinnen fühlen.
    Quelle: MPL, Susanne Viezens


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Medizin, Physik / Astronomie
    überregional
    Pressetermine, Schule und Wissenschaft
    Deutsch


     

    Die Schülerinnen können beim Girls’Day am MPL und am MPZPM selbst auf wissenschaftliche Entdeckungsreise gehen.


    Zum Download

    x

    Sowohl am MPL als auch am MPZPM können sich die Teilnehmerinnen wie Wissenschaftlerinnen fühlen.


    Zum Download

    x

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).