Kosmetik selbst herstellen oder smarte Technik programmieren – die Hochschule Nordhausen zeigt beim Mädchen-Zukunftstag, wie vielfältig MINT-Berufe sein können.
Am 23. April 2026 öffnete die Hochschule Nordhausen zum wiederholten Mal ihre Türen für den bundesweiten Girls’Day – Mädchen-Zukunftstag. 18 Schülerinnen nutzten die Gelegenheit, einen Tag lang in die Welt der Wissenschaft und Technik einzutauchen und dabei ganz praktisch auszuprobieren, was MINT-Studiengänge bedeuten können.
Unter dem Motto „MINT trifft Me-Time“ verband das diesjährige Programm naturwissenschaftliche Experimente mit Alltagsthemen, die die Teilnehmerinnen direkt ansprechen: Wie entstehen eigentlich Kosmetikprodukte? Und wie lässt sich Technik nutzen, um den eigenen Sport zu verbessern? Im August-Kramer-Institut (AKI) der Hochschule arbeiteten die Mädchen von 09:00 bis 14:30 Uhr in mehreren Workshops mit dem Team des Schülerforschungszentrums Nordhausen, in denen sie unter anderem eigene Kosmetikprodukte herstellten und einen smarten Sport-Assistenten programmierten.
Begonnen hatte der Tag mit einer Begrüßung durch Herrn Dr.-Ing. Leibbrandt, der die Schülerinnen in Seminarraum 32 (Haus 35) willkommen hieß und mit einer kleinen Überraschung sowie einem gemeinsamen Kennenlernen in den Tag einführte. Es wurden Forscherinnen und Wissenschaftlerinnen vorgestellt, die unsere Welt verändert haben. Beim gemeinsamen Mittagessen in der Mensa des Hochschulcampus hatten die Teilnehmerinnen Gelegenheit, sich auszutauschen und den Campus zu erleben.
„Der Girls’Day ist für uns mehr als ein einzelner Veranstaltungstag. Wir möchten zeigen, dass MINT und Persönlichkeit sich nicht ausschließen – im Gegenteil. Wenn junge Frauen merken, dass sie in einem Labor genauso selbstwirksam sein können, wie in anderen Bereichen ihres Lebens, dann hat dieser Tag sein Ziel erreicht“, sagt Friederike Michelbach, die den Girls’Day an der Hochschule organisiert.
Nachhaltigkeitszertifikat bestätigt gesellschaftliches Engagement
Für ihr Engagement beim Girls’Day 2026 erhielt die Hochschule Nordhausen das offizielle Nachhaltigkeitszertifikat des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Das Zertifikat bestätigt, dass die Hochschule mit ihrem Angebot aktiv zu mehr Chancengleichheit in Bildung und Beruf, klischeefreier Berufsorientierung und einer diskriminierungssensiblen Gesellschaft beiträgt. Damit unterstützt die Hochschule Nordhausen die UN-Nachhaltigkeitsziele SDG 5 (Geschlechtergleichheit) und SDG 10 (Weniger Ungleichheiten).
Die Hochschule Nordhausen bedankt sich herzlich bei allen Dozierenden und den Schülerinnen selbst für einen erlebnisreichen Girls’Day.
Dr.-Ing. Pascal Leibbrandt bei der Einführung am Girls' Day 2026 an der Hochschule Nordhausen
Quelle: Nadine Luschnat
Copyright: Hochschule Nordhausen
Girls’Day 2026 an der Hochschule Nordhausen
Quelle: Nadine Luschnat
Copyright: Hochschule Nordhausen
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Lehrer/Schüler, Studierende, jedermann
Gesellschaft, Informationstechnik
regional
Schule und Wissenschaft
Deutsch

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