Symposiumsreihe „Luftraum Stadt“ startet öffentliche Debatte über die Zukunft urbaner Luftmobilität / Auftakt am 7. Mai 2026 im BHROX Pavillon
Wie verändert sich die Stadt, wenn der Luftraum über ihr zur neuen Verkehrsebene wird? Mit der Symposiumsreihe „Luftraum Stadt“ eröffnet das Reallabor U-Space Berlin mit Beteiligung der TU Berlin eine öffentliche Debatte über die Zukunft urbaner Luftmobilität. Unter dem Titel „Reflexion über eine neue urbane Verkehrsebene“ widmet sich die Reihe den technologischen, gesellschaftlichen und räumlichen Auswirkungen von Drohnen und anderen Formen der Luftmobilität in der Stadt.
Den Auftakt bildet am 7. Mai 2026 um 18:00 Uhr das Symposium „Vom Fliegen und Fliehen“ im BHROX Pavillon auf dem Ernst-Reuter-Platz. Im Zentrum stehen Herkunft und Entwicklung des Fliegens in der Stadt sowie die Frage, wie Drohnentechnologie den Blick auf urbane Räume und den Luftraum über unseren Köpfen verändert.
In insgesamt vier Veranstaltungen bringt „Luftraum Stadt“ Akteur*innen aus Wissenschaft, Praxis, Politik und Stadtgesellschaft zusammen. Diskutiert werden grundlegende Fragen des Fliegens in urbanen Räumen, Aspekte von Teilhabe und Zugang, konkrete Anwendungen etwa in Logistik und Sensorik sowie politische und gesellschaftliche Gestaltungsmöglichkeiten.
Die Termine der Symposiumsreihe „Reflexion über eine neue urbane Verkehrsebene“
7. Mai 2026, 18:00 Uhr
Vom Fliegen und Fliehen
BHROX Pavillon auf dem Ernst-Reuter-Platz
Auftaktveranstaltung zu Herkunft, Entwicklung und veränderten Perspektiven auf Stadt und Luftraum durch Drohnentechnologie.
18. Mai 2026, 13:00 Uhr
Über unseren Köpfen
zu Gast auf der re:publica 2026
Diskussion zu Möglichkeiten und Grenzen der Teilhabe an einer neuen Form urbaner Mobilität.
4. Juni 2026, 18:00 Uhr
Stadt unter Drohnen
BHROX Pavillon auf dem Ernst-Reuter-Platz
Einordnung aktueller technologischer Entwicklungen und ihrer gesellschaftlichen Implikationen.
18. Juni 2026, 18:00 Uhr
Die Berliner Luft
BHROX Pavillon auf dem Ernst-Reuter-Platz
Perspektiven für die konkrete Ausgestaltung des urbanen Luftraums im Dialog zwischen Politik und Zivilgesellschaft.
Das Reallabor U-Space
„Luftraum Stadt“ ist Teil des Reallabors U-Space Berlin (https://u-space.berlin/), das vom Berliner Senat für Wirtschaft, Energie und Betriebe gefördert wird. U-Space Berlin erprobt im Bezirk Tempelhof-Schöneberg erstmals den Einsatz von Lieferdrohnen in Berlin. Geplant sind Praxisdemonstrationen für eine effiziente Last-Mile-Logistik, etwa beim Transport medizinischer Materialien zwischen einem Krankenhaus und externen Einrichtungen sowie bei der Auslieferung von Waren in ein dezentral gelegenes Gewerbegebiet. Ziel ist es, Grundlagen für skalierbare und datenbasierte Konzepte zur Integration von Drohnen in urbane Logistik- und Transportsysteme zu entwickeln.
Innerhalb des Projekts entwickelt das Fachgebiet Luftfahrzeugbau und Leichtbau der TU Berlin einen typenoffenen Drohnenport als infrastrukturelle Grundlage für den Betrieb. Neben technischen und wirtschaftlichen Fragen untersucht das Projekt auch regulatorische Anforderungen, Veränderungen in der Arbeitswelt sowie Beteiligungsmöglichkeiten für Bürger*innen. Die Bürgerbeteiligung und der öffentliche Diskurs zur gesellschaftlichen Einbettung der Technologie werden vom Fachgebiet Arbeitslehre/Technik und Partizipation verantwortet, unter anderem durch die Symposiumsreihe „Luftraum Stadt“, die den Auftakt für weitere Beteiligungsformate im Verlauf des Projekts bildet.
Weitere Informationen und Anmeldung zu den Veranstaltungen sind auf der Website https://luftraum-stadt.de/ zu finden. Hier soll auch eine digitale Plattform für partizipative 3D-Planung sowie ein offenes Forum zum unteren Luftraum entstehen, in dem unterschiedliche Perspektiven sichtbar gemacht, diskutiert und weiterentwickelt werden können.
Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:
Simon Wöhr
Fachgebiet Arbeitslehre/Technik und Partizipation
Technische Universität Berlin
E-Mail: simon.woehr@tu-berlin.de
Tel.: +49 176 6688 1832
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten
Verkehr / Transport
überregional
Forschungsprojekte, Wissenschaftliche Tagungen
Deutsch

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