idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instanz:
Teilen: 
11.05.2026 09:53

Wo Zukunft entsteht: Deutschlands Innovationsmaschinenräume präsentieren sich auf der re:publica 2026

Veronika Wagner M.A. Unternehmenskommunikation
Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

    Von klimaneutraler Industrie über neue Mobilitätslösungen bis hin zu globaler Gesundheitsforschung: In Deutschlands Innovationsclustern entsteht, was morgen unsere Gesellschaft prägen wird. Auf der Digitalmesse re:publica 2026 in Berlin machen die Cluster- und Campus-Initiativen des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) erstmals ihre Erfolgsgeschichten gemeinsam sichtbar. Mit dabei ist das Mainzer Zukunftscluster curATime, das innovative Lösungen für Herz-Kreislauf-Erkrankungen entwickelt.

    Wie diese Innovationskraft konkret aussieht, zeigt beispielhaft das Mainzer Zukunftscluster curATime -Cluster für Atherothrombose und Individualisierte Medizin. Mit curATime bündeln die TRON gGmbH, die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) gemeinsam mit starken Partnern aus der Rhein-Main-Pfalz-Region ihre Expertise, um Forschungsexzellenz und technologische Innovation zusammenzuführen. Ziel ist es, innovative Lösungen für die Prävention, Diagnostik und Therapie kardiovaskulärer Erkrankungen zu entwickeln. curATime arbeitet daran, Gefäßverkalkungen und Herzinfarkte früher zu erkennen, besser zu behandeln und langfristig zu verhindern.

    Als interdisziplinäres Cluster verbindet curATime dafür Künstliche Intelligenz mit biomedizinischer Forschung, RNA Technologien und immunologischen Ansätzen. In einem engen Schulterschluss von Forschungseinrichtungen, Kliniken und Technologiepartnern in Rheinland Pfalz entstehen neue Konzepte, deren Transfer aus dem Labor in die Versorgung gezielt beschleunigt wird.

    Diese Entwicklung ist kein Einzelfall, sondern Ausdruck eines Systems. Auf der re:publica 2026 machen Deutschlands Innovationscluster ihre Erfolgsgeschichten sichtbar, denn: Während viel über die Innovationsfähigkeit Deutschlands diskutiert wird, passiert sie längst – in den Innovationsclustern des Landes.

    Cluster sind die Werkstätten des Wandels, denn hier wird aus wissenschaftlicher Exzellenz konkrete Anwendung. Sie verbinden Disziplinen, bündeln Kompetenzen und schaffen die Voraussetzungen dafür, dass aus Ideen Lösungen werden.

    Vom 18. bis 20. Mai 2026 präsentieren sich 21 Cluster- und Campus-Initiativen des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) erstmals gemeinsam auf der re:publica in Berlin unter dem Leitmotiv „Deutschlands Innovationsmaschinenraum“.

    Das Ziel: Sichtbar machen, wie Innovation in Deutschland konkret entsteht – von neuen Medikamenten über energieeffiziente KI bis hin zu Wasserstofftechnologien und neuen Mobilitätskonzepten.

    Der Gemeinschaftsstand lädt zum Austausch mit den Clustermanagern ein und gibt Einblicke in konkrete Projekte und Erfolgsgeschichten aus ganz Deutschland. Ergänzt wird der Auftritt durch ein Bühnenformat am 19. Mai zwischen 11:15 und 11:45 auf der re:publica-Hauptbühne, bei dem VertreterInnen aus Politik und Clustern den Innovationsstandort Deutschland als vernetztes System präsentieren.

    Interessierte Besucher- und Journalisten sind eingeladen, Gesprächs- und Interviewtermine mit Vertretern der Cluster- und Campus-Initativen im Vorfeld und auf der re:publica am Messestand in Halle 3, Stand M2 zu vereinbaren.

    Über die Cluster- und Campus-Initiativen des BMFTR
    Die Cluster- und Campus-Initiativen des BMFTR bündeln wissenschaftliche Exzellenz, wirtschaftliche Stärke und gesellschaftliche Perspektiven. Gemeinsam bilden sie den Innovationsmaschinenraum Deutschlands und tragen dazu bei, Forschung schneller in Anwendung und Wirkung zu überführen.

    Vertreten bei der re:puplica sind 14 Zukunftscluster CNATM, curATime, ETOS, MCube, nanodiag BW, NeuroSys, Ocean Technology Campus Rostock, PROXIDRUGS, QSense, QVLS-iLabs, SaxoCell, SEMECO, SupplHyInnoRhineland, ThWIC; außerdem die vier Forschungscampi ARENA2036, FEN, Mobility2Grid und OHLF sowie vier ehemalige Spitzencluster Cluster: Bavarian Biotech Cluster Development BioM, bioRN Life Science Cluster, Cluster Elektromobilität Süd-West.

    Das Zukunftscluster curATime wurde Anfang 2026 vom BMFTR im Rahmen der Clusters4Future-Initiative für eine zweite Förderphase ausgewählt und erhält für die dreijährige Umsetzungsphase eine Fördersumme von insgesamt 15 Millionen Euro.



    Weitere Informationen online: https://www.curATime.org | https://www.Clusters4Future.de

    Pressekontakte:

    Dr. Tina Büchling, Unternehmenskommunikation, TRON gGmbH
    Telefon 06131 2161-470, E-Mail: info@curatime.org

    Veronika Wagner, Unternehmenskommunikation, Universitätsmedizin Mainz
    Telefon 06131 17-8391, E-Mail: pr@unimedizin-mainz.de

    Christian Heyer, Unternehmenskommunikation, DFKI Kaiserslautern
    Telefon 0631 20575-1710, E-Mail: uk-kl@dfki.de


    Über die TRON – Translationale Onkologie an der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz gGmbH
    Die TRON gGmbH (Translationale Onkologie an der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz gGmbH) ist ein international anerkanntes translationales Forschungsinstitut mit Sitz in Mainz. TRON entwickelt innovative Diagnostika und Wirkstoffe für die immuntherapeutische Behandlung von Krebs, Infektionskrankheiten, kardiovaskulären Erkrankungen (CVDs) und anderen schweren Erkrankungen mit hohem medizinischem Bedarf. Unsere Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung neuer Plattformen für personalisierte Therapiekonzepte sowie der Identifizierung aussagekräftiger Biomarker. Dem Translationsprinzip folgend bringen wir vielversprechende Ideen aus der Grundlagenforschung schnell und effizient in die klinische Anwendung. In enger Zusammenarbeit mit akademischen Institutionen, Biotechnologieunternehmen und der pharmazeutischen Industrie steht TRON an der Spitze der innovativen Wirkstoffentwicklung. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.tron-mainz.de.

    Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
    Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten und jährlich rund 403.000 Menschen stationär und ambulant versorgen. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.700 Studierende der Medizin und Zahnmedizin sowie rund 590 Fachkräfte in den verschiedensten Gesundheitsfachberufen, kaufmännischen und technischen Berufen werden hier ausgebildet. Mit rund 9.000 Mitarbeitenden ist die Universitätsmedizin Mainz zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter https://www.unimedizin-mainz.de.

    Über das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI)
    Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI) wurde 1988 als gemeinnützige Public-Private-Partnership (PPP) gegründet. Es unterhält Standorte in Kaiserslautern, Saarbrücken, Bremen, Niedersachsen und Darmstadt, Labore in Berlin und Lübeck, sowie eine Außenstelle in Trier. Das DFKI verbindet wissenschaftliche Spitzenleistung und wirtschaftsnahe Wertschöpfung mit gesellschaftlicher Wertschätzung. Das DFKI forscht seit über 35 Jahren an KI für den Menschen und orientiert sich an gesellschaftlicher Relevanz und wissenschaftlicher Exzellenz in den entscheidenden zukunftsorientierten Forschungs- und Anwendungsgebieten der Künstlichen Intelligenz. In der internationalen Wissenschaftswelt zählt das DFKI zu den wichtigsten „Centers of Excellence“. Aktuell forschen ca. 1.500 Mitarbeitende aus über 76 Nationen an innovativen Software-Lösungen. Weitere Informationen unter https://www.dfki.de.


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Studierende, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler, jedermann
    Biologie, Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin
    überregional
    Forschungsprojekte, Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


     

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).