Internationale Spitzentalente im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) in Hildesheim ausbilden und für den deutschen Arbeitsmarkt gewinnen: Das ist das Ziel des Hildesheimer Projekts Hi-Intelligent-Minds. Im Rahmen eines bundesweiten Förderprogramms wird das Projekt nun mit 730.000 Euro unterstützt – als einziges Projekt einer Hochschule in Niedersachsen.
„Hildesheim ist ein klassischer Hidden Champion: Wir sind klein, aber in der KI-Forschung weltweit sichtbar“, sagt Dr. Tom Hanika, Co-Direktor des Information Systems and Machine Learning Lab (ISMLL) an der Universität Hildesheim, der die Projektleitung übernimmt und das Konzept gemeinsam mit Prof. Dr. Klaus Schmid (Arbeitsgruppe Software Systems Engineering) entwickelt hat. Im Rahmen des Projekts sind eine Vielzahl von Maßnahmen geplant, die das komplette Spektrum von Akquise, Onboarding und Übergang in das Berufsleben in Deutschland abdecken. Als besonderes Element wird dafür eine internationale KI-Sommerschule umgesetzt, die jedes Jahr 20 hochqualifizierte Bachelor-Absolvent*innen für drei Wochen in Hildesheim begrüßen wird.
„Hi-Intelligent-Minds baut auf unserer bereits sehr erfolgreichen Internationalisierung auf,“ erklärt Schmid. „Studierende der englischsprachigen Studiengänge Data Analytics und Software Engineering kommen zu mehr als 70 Prozent aus dem Ausland und sind bei Unternehmen in ganz Deutschland gefragt.“ Grundlage für das im Projekt genutzte internationale Netzwerk sind langjährige Beziehungen der Universität zu Partnerhochschulen in Brasilien, Chile, Serbien und Rumänien.
Weitere Informationen
Das bundesweite Förderprogramm Academic Horizons – Attracting Global Minds des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) fördert das Hildesheimer Projekt aus Mitteln des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt bis 2029. Bundesweit wurden 20 Hochschulen für die Förderung ausgewählt.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten
fachunabhängig
überregional
Studium und Lehre
Deutsch

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