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15.05.2026 13:23

Aktuelle Publikation zum Single Embryo Transfer (SET) und dessen Bedeutung für die Reproduktionsmedizin

Markus Kimmel Geschäftsstelle, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsches IVF-Register e.V. (D·I·R)

    Wir möchten gerne auf die heute erschienene wissenschaftliche Publikation des Deutschen IVF-Registers (D·I·R) sowie auf das begleitende Editorial im Deutschen Ärzteblatt aufmerksam machen, die sich einem unserer und einem der zentralen Themen der modernen Reproduktionsmedizin widmen: dem Single Embryo Transfer (SET). Kernfrage: Sollte ein Double Embryo Transfer (DET) im Frischzyklus einem SET im Frischzyklus mit einem sich ggf. anschließenden SET im Auftauzyklus bevorzugt werden?

    Die Entwicklung in Deutschland ist bemerkenswert. Während die Mehrlingsrate nach assistierter Reproduktion vor einigen Jahren noch bei über 20 % lag, wird sie nach ersten Blicken in das kommende D·I·R® Jahrbuch 2025 für das Jahr 2024 nur noch rund 6 % betragen!

    Damit verbunden stellen sich wichtige Fragen und unsere Publikation gibt umfangreiche und wissenschaftlich fundierte Antworten:

    Führt die konsequentere Anwendung des Single Embryo Transfers zu sinkenden Schwangerschafts- und Geburtenraten?

    Werden dadurch tatsächlich deutlich weniger Kinder geboren?

    Oder gelingt es, Mehrlingsschwangerschaften und Frühgeburten zu reduzieren, ohne die Erfolgsaussichten wesentlich zu beeinträchtigen?

    Die vorliegende Publikation sowie das zugehörige Editorial geben hierzu fundierte und differenzierte Antworten und unterstreichen die große Bedeutung des Single Embryo Transfers für Patientensicherheit, Qualitätssicherung und eine verantwortungsvolle Weiterentwicklung der Kinderwunschmedizin.

    Publikation mit Dank für die Federführung durch Herrn Prof. Dr. med. Jan-Steffen Krüssel:
    https://www.aerzteblatt.de/archiv/einzelner-oder-doppelter-embryonentransfer-bei...

    Editorial zur Publikation von Herrn Prof. Dr. med. Heribert Kentenich:
    https://www.aerzteblatt.de/archiv/weniger-fruehgeburten-nach-assistierter-reprod...


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    Prof. Dr. med. Jan-Steffen Krüssel, Düsseldorf


    Originalpublikation:

    Publikation mit Dank für die Federführung durch Herrn Prof. Dr. med. Jan-Steffen Krüssel, Düsseldorf:

    https://www.aerzteblatt.de/archiv/einzelner-oder-doppelter-embryonentransfer-bei...


    Weitere Informationen:

    https://Editorial zur Publikation von Herrn Prof. Dr. med. Heribert Kentenich, Berlin:
    https://www.aerzteblatt.de/archiv/weniger-fruehgeburten-nach-assistierter-reprod...


    Bilder

    Prof. Dr. med. Jan-Steffen Krüssel, Düsseldorf
    Prof. Dr. med. Jan-Steffen Krüssel, Düsseldorf
    Quelle: UniKiD
    Copyright: UniKiD Universitäres interdisziplinäres Kinderwunschzentrum Düsseldorf


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Biologie, Gesellschaft, Medizin
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Wissenschaftliche Publikationen
    Deutsch


     

    Prof. Dr. med. Jan-Steffen Krüssel, Düsseldorf


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