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22.05.2026 13:41

DGKL fordert Stärkung der Präventionsmedizin bei Hepatitis B und C

Markus Wolters Geschäftsstelle
Deutsche Gesellschaft für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin e. V.

    Die Deutsche Gesellschaft für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin (DGKL) hat sich bei Prof. Josef Hecken, dem unparteiischen Vorsitzenden des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), für eine deutliche Stärkung der Präventionsmedizin im Bereich der Hepatitis B und C (HBV/HCV) ausgesprochen. Das geht aus einem Austausch zwischen Hecken und der DGKL-Präsidentin Prof. Mariam Klouche sowie dem DGKL-Vorsitzenden Jan Wolter vom 20. Mai 2026 hervor.

    Die DGKL plädiert insbesondere für eine Erweiterung der Gesundheitsuntersuchungs-Richtlinie. Dazu gehören eine bessere Risikostratifizierung, eine zielgruppenspezifische Ansprache von Risikogruppen sowie eine akzelerierte Überwachung bei Frauen mit erhöhtem Risiko.

    Ein weiterer Themenschwerpunkt war das Zervixkarzinom. Die Fachgesellschaft spricht sich für eine bevölkerungsbasierte Screening-Strategie und einer stärkeren Einbeziehung jüngerer Frauen aus. Ziel ist es, die Früherkennung des Gebärmutterhalskrebses weiter zu verbessern und die Qualitätssicherung der Untersuchungen zu stärken.

    Die DGKL betonte in dem Austausch die zentrale Rolle labormedizinischer Kompetenz bei der Umsetzung moderner, risikoadaptierter Präventionsprogramme. Die Forderungen sollen in die weiteren Beratungen des G-BA einfließen.


    Weitere Informationen:

    https://medlabportal.de/ Mehr zum Thema bei MedLabPortal - dem offiziellen Informationsportal der DGKL


    Bilder

    DGKL-Expertise im Austausch mit G-BA Know-how
    DGKL-Expertise im Austausch mit G-BA Know-how
    Quelle: DGKL
    Copyright: DGKL


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, jedermann
    Biologie, Chemie, Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin, Politik
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Wissenschaftspolitik
    Deutsch


     

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