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22.05.2026 14:37

Künstliche Intelligenz als kulturelles Phänomen

Katrina Jordan Kommunikation und Marketing
Universität Heidelberg

    Woher kommt die anhaltende Faszination für Künstliche Intelligenz – unabhängig von ihren technischen Möglichkeiten? Dieser Frage widmet sich ein Hengstberger-Symposium, das am 3. und 4. Juni 2026 an der Universität Heidelberg stattfindet. Die Fachtagung beschäftigt sich mit Generativer KI als kulturellem Alltagsphänomen und betrachtet dieses aus geisteswissenschaftlicher Perspektive. In den Blick genommen wird unter anderem die Vermenschlichung von KI und die daraus resultierenden Folgen für das Vertrauen in maschinell erzeugte Aussagen. Veranstaltet wird das Symposium von der Literaturwissenschaftlerin Dr. Annika Elstermann vom Anglistischen Seminar der Ruperto Carola.

    Pressemitteilung
    Heidelberg, 22. Mai 2026

    Künstliche Intelligenz als kulturelles Phänomen
    Hengstberger-Symposium untersucht die Faszination für Generative KI aus geisteswissenschaftlicher Perspektive

    Woher kommt die anhaltende Faszination für Künstliche Intelligenz – unabhängig von ihren technischen Möglichkeiten? Dieser Frage widmet sich ein Hengstberger-Symposium, das am 3. und 4. Juni 2026 an der Universität Heidelberg stattfindet. Die Fachtagung beschäftigt sich mit Generativer KI als kulturellem Alltagsphänomen und betrachtet dieses aus geisteswissenschaftlicher Perspektive. In den Blick genommen wird unter anderem die Vermenschlichung von KI und die daraus resultierenden Folgen für das Vertrauen in maschinell erzeugte Aussagen. Veranstaltet wird das Symposium, das im Internationalen Wissenschaftsforum der Universität angesiedelt ist, von der Literaturwissenschaftlerin Dr. Annika Elstermann vom Anglistischen Seminar der Ruperto Carola.

    Das Hengstberger-Symposium „Generative KI als kulturelles Phänomen“ widmet sich den Ursprüngen aktueller KI-Diskurse und richtet dabei den Blick unter anderem auf Science-Fiction-Erzählungen. „In diesem Genre gibt es schon lange vor der technischen Umsetzung Vorstellungen von künstlicher Intelligenz, die Rückschlüsse auf damit verknüpfte Hoffnungen und Ängste zulassen. Gleichzeitig speisen sich viele der heutigen Diskurse über KI aus solchen fiktionalen Darstellungen“, betont Dr. Elstermann. Im Zentrum der Tagung stehen zudem Fragen wie: Welche Eigenschaften werden KI zugeschrieben? Inwiefern haben diese Zuschreibungen religiöse oder spirituelle Dimensionen, und welche Rolle spielen sie im kulturellen Diskurs sowie im Selbstverständnis des Menschen? Um diese Themen näher zu beleuchten, werden Perspektiven aus Literatur- und Kulturwissenschaft, Philosophie und Ethik, Religionswissenschaft und Kunstgeschichte zusammengeführt. Nicht zuletzt geht es um die Auswirkungen Generativer KI auf schulische und universitäre Bildung.

    Annika Elstermann ist Hengstberger-Preisträgerin des Jahres 2025. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt insbesondere auf der Beziehung von Literatur und Technologie sowie auf Erzählformen in digitalen Kontexten und Formaten. Der Klaus-Georg und Sigrid Hengstberger-Preis wird jährlich an drei Nachwuchswissenschaftlerinnen, Nachwuchswissenschaftler oder Wissenschaftlerteams der Universität Heidelberg vergeben. Mit der Preissumme von jeweils 15.000 Euro erhalten junge Forscherinnen und Forscher die Möglichkeit, alleine oder als Team ein interdisziplinäres Symposium im Internationalen Wissenschaftsforum durchzuführen.

    Kontakt:
    Kommunikation und Marketing
    Pressestelle
    Tel. +49 6221 54-2311
    presse@rektorat.uni-heidelberg.de


    Weitere Informationen:

    https://www.iwh.uni-heidelberg.de/de/hengstberger-preis


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler
    Informationstechnik, Kulturwissenschaften, Philosophie / Ethik, Religion, Sprache / Literatur
    überregional
    Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


     

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