Am 3. Juni 2026 ab 12.00 Uhr / Expert*innen für Interviews verfügbar
Die Erbse als Symbol der Proteinwende, der Rucola als Beispiel für Biodiversität: Mit dem Projekt „Wissensgarten“ macht die Technische Universität Berlin Pflanzen zu Botschaftern zentraler Zukunftsthemen und beschreitet neue Wege in der Wissenschaftskommunikation. Die Idee dahinter: Bürger*innen erhalten Jungpflanzen und zugleich Einblicke in Forschung, die ihren Alltag unmittelbar betrifft. Unter dem Leitmotiv „Pflanzen säen, Wissen ernten“ verteilt die Universität samenfestes, ökologisches Saatgut und Jungpflanzen. Im Laufe des Jahres wächst der Wissensgarten um weitere Arten, darunter Rosmarin, der exemplarisch zeigt, wie sich Pflanzen an den Klimawandel anpassen.
Bei der kostenlosen Verteilaktion werden jeweils etwa 900 Rucola – und Erbsenpflanzen ausgegeben. Interessierte sollen anschließend ihre Pflanzerfahrungen in sozialen Medien oder über die Webseite der TU Berlin teilen.
Zeit: 3. Juni 2026, 12.00 bis 14.00 Uhr
Ort: TU Berlin, Platz auf der verlängerten Hertzallee, gegenüber Universitätsbibliotheken der TU Berlin und UdK Berlin, Fasanenstraße 88, 10623 Berlin
https://www.google.com/maps/place/52%C2%B030'37.0%22N+13%C2%B019'45.3%22E/@52.51...
Hinweise: Ausgabe, solange der Vorrat reicht. Pro Person eine Pflanze je Sorte.
Bitte weisen Sie in Ihrem Medium auf die Verteilaktion hin.
Mehr als 2000 Interessent*innen bei der ersten Verteilaktion im April
Am 30. April 2026 fand bereits eine Verteilaktion von TUmate, Erbse und Lein statt. Der Termin lockte über 2.000 Personen an. Eine weitere Verteilaktion vom Rosmarin ist für August/September geplant. Video-Tutorials und Social-Media-Aktionen ergänzen das Mitmachangebot.
Webseite zum Projekt „Wissensgarten“: https://www.tu.berlin/communication/wissensgarten
Für Medienvertreter*innen stehen Expert*innen für Fragen und Interviews bereit
Medienvertreter*innen sind zu dieser Veranstaltung ebenfalls herzlich eingeladen. Bitte melden Sie Ihren Dreh- oder Interviewwunsch bis zum 2. Juni 2026, 17.30 Uhr an unter: pressestelle@tu-berlin.de.
Prof. Dr. Franziska Hanschen ist Themenpatin für den Rucola/Biodiversität. Sie leitet das Fachgebiet „Management bioaktiver Pflanzeninhaltsstoffe“ an der TU Berlin und ist außerdem am Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ) tätig. Ihre Forschung untersucht, wie sich Inhaltsstoffe in Pflanzen bilden und verändern, etwa durch Umweltfaktoren wie Hitze oder Trockenheit sowie durch Verarbeitung. Ziel ist es, die Qualität und gesundheitlichen Eigenschaften von Gemüse auch unter den Bedingungen des Klimawandels zu sichern und zu verbessern.
Prof. Dr. Stephan Drusch ist Themenpate für die Erbse/Proteinwende und leitet das Fachgebiet „Lebensmitteltechnologie und -materialwissenschaften“ an der TU Berlin. Seine Forschung untersucht, wie Inhaltsstoffe in Lebensmitteln zusammenwirken und wie daraus innovative Produkte entstehen können. Er beschäftigt sich vor allem mit pflanzlichen Proteinen, etwa aus Erbsen – einer wichtigen Basis für nachhaltigere Lebensmittel – und untersucht, wie man ihre Eigenschaften gezielt nutzen und verbessern kann.
Wie das Community-Projekt Wissensgarten Wissen sät
Der TU-Wissensgarten ist ein Projekt zum 80-jährigen Jubiläum der Technische Universität Berlin. Er bringt Forschung dorthin, wo sie im Alltag wirkt: in Gärten, auf Balkone und in den öffentlichen Raum. Pflanzen übernehmen dabei wichtige Funktionen für lebenswerte Städte – sie liefern Nahrung, kühlen ihre Umgebung, speichern Wasser und fördern Biodiversität. Im Wissensgarten machen ausgewählte Nutzpflanzen zentrale Zukunftsthemen sichtbar, darunter Klimawandel, nachhaltige Ernährung, Biodiversität, die Proteinwende sowie Open Science und freies Saatgut.
Auch in der Lehre wird der Wissensgarten zum Reallabor für urbane Zukunftsideen: Auf dem gesamten TU-Campus sichtbar erforschen Studierende in drei Lehrveranstaltungen, wie die Pflanzen aus dem Projekt Wissensgarten unter unterschiedlichsten Bedingungen wachsen und funktionieren, von klassischen Ackerflächen über modulare Hochbeete bis hin zu vertikalen Hydroponik-Systemen und schwimmenden Gärten. Dabei entstehen innovative (Vermittlungs-)Konzepte für nachhaltige Ernährung, klimaangepassten Pflanzenanbau und Urban Farming direkt im Stadtraum.
Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:
Anna Groh
Technische Universität Berlin
Stabsstelle Kommunikation, Events und Alumni
Tel.: +49 30 314-23820
E-Mail: anna.groh@tu-berlin.de
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten
Biologie, Ernährung / Gesundheit / Pflege, Meer / Klima, Umwelt / Ökologie
überregional
Buntes aus der Wissenschaft, Forschungsprojekte
Deutsch

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