idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instanz:
Teilen: 
17.06.2026 14:29

PFAS – Eine ewige Herausforderung

Dr. Suzan Fiack Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)

    Neue Ausgabe des BfR2GO-Wissenschaftsmagazins folgt der Spur der „Ewigkeitschemikalien“

    Zur aktuellen Ausgabe auf der BfR2GO-Website:
    https://www.bfr2go.de

    Der Mensch nimmt PFAS zu einem wesentlichen Teil über tierische Lebensmittel auf, etwa Fisch, Fleisch, Milch und Eier. Durch die lange Verweilzeit bestimmter PFAS im Körper kann es zu Konzentrationen kommen, die unerwünschte Wirkungen auf den Menschen haben. Dazu zählen der Anstieg der Blutfettwerte (ein Risikofaktor für Herz-Kreislauferkrankungen), der Anstieg eines Leberenzyms im Blutserum (Hinweis auf eine Störung der Leberfunktion) und ein vermindertes Geburtsgewicht. Mithilfe von Transferstudien erforschen Dr. Robert Pieper und sein Team am BfR den Weg der PFAS über Futter, Tränkwasser und Boden in Lebensmittel. Wie genau das funktioniert, erklärt er im BfR2GO-Interview.

    Außerdem in der neuen Ausgabe: Was Omega-3-Fettsäuren wirklich können. Vor allem auf Social Media werden sie als gesundheitsfördernd beworben. In welchen Fällen eine Nahrungsergänzung (nicht) empfohlen ist und Beispiele für Lebensmittel, die gute Quellen für Omega-3-Fettsäuren sind, zeigt der Steckbrief im Heft. Was es mit Rohmilch als vermeintlichem Superfood auf sich hat, beleuchtet die aktuelle Ausgabe ebenso wie die gesundheitliche Bewertung und Zulassung von Farbstoffen, die Lebensmitteln einen bunten Anstrich verpassen. Weitere Themen im Heft: Meeresalgen als riskante Jodlieferanten, die Aufnahme von Blei durch die Nahrung und Lebensmittelinfektionen durch Viren.

    Risiko und Gefahr: Zwei Begriffe, die im Alltag oft identisch verwendet werden. Am aktuellen Beispiel der Neueinstufung von Ethanol zeigt BfR2GO, warum die Unterscheidung in der wissenschaftlichen Risikobewertung folgenschwer wiegt. Ohne Chemikalien läuft bei der Herstellung von Kleidung nichts. Welche das sind und wie Grenzwerte die Gesundheit schützen, ist ebenfalls Thema in der neuen Ausgabe. Wenn es draußen wärmer wird, gilt: stay hydrated – auch unterwegs. Orientierung bietet der BfR2GO-Materialcheck für Trinkflaschen.

    Im Interview spricht Kommunikationswissenschaftlerin Professorin Eva Baumann über die Herausforderungen von Risikokommunikation in Zeiten von Informationsflut – und darüber, wie Menschen trotzdem erreicht werden können. Ein Einblick, welchen Weg tierversuchsfreie Methoden für die Sicherheitsbewertung von Chemikalien meistern müssen, bis sie international anerkannt sind, rundet die Ausgabe ab.

    Jetzt online: BfR2GO-Website
    BfR2GO gibt es nun auch als Website. Unter bfr2go.de sind die Beiträge zur Sicherheit von Lebens- und Futtermitteln, Produkten und Chemikalien noch schneller und einfacher zu finden und auch mobil lesbar – und daher perfekt für unterwegs. So kommt Wissen wirklich mit.

    Ob digital oder Print: BfR2GO kostenlos abonnieren
    Kompakt und bis zum Rand gefüllt mit Wissen liefert BfR2GO aktuelle und fundierte Informationen über die Forschung und deren Bewertung im gesundheitlichen Verbraucherschutz sowie zum Schutz von Versuchstieren. Jede Ausgabe des Magazins stellt ein aktuelles Thema aus einem Arbeitsbereich des BfR in einem Schwerpunkt vor. Daneben gibt es Berichte, Interviews und Meldungen aus sämtlichen Arbeitsgebieten des BfR.

    Auf der neuen BfR2GO-Website steht das Magazin auf Deutsch und auf Englisch zur Verfügung, kann online gelesen oder kostenlos heruntergeladen werden. Wer BfR2GO dauerhaft beziehen möchte, kann sich hier für ein Gratis-Abonnement anmelden: https://www.bfr2go.de/abonnieren/

    Über das BfR
    Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ist eine wissenschaftlich unabhängige Einrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH). Es schützt die Gesundheit der Menschen präventiv in den Tätigkeitsbereichen Public Health und Veterinary Public Health. Das BfR berät die Bundesregierung und die Bundesländer zu Fragen der Lebens- und Futtermittel-, Chemikalien- und Produktsicherheit. Das BfR betreibt eigene Forschung zu Themen, die in engem Zusammenhang mit seinen Bewertungsaufgaben stehen.


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler, jedermann
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medien- und Kommunikationswissenschaften
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer
    Deutsch


     

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).