Wie beeinflusst TikTok politische Meinungsbildung im Wahlkampf? Dieser Frage geht das Forschungsprojekt „Dein Feed, Deine Wahl“ des Weizenbaum-Instituts nach. Für die Landtagswahlen 2026 in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin sucht das Projekt Medienpartner:innen, die die Datenerhebung journalistisch begleiten und exklusive Einblicke in die Ergebnisse erhalten. https://dein-feed-deine-wahl.de/
Digitale Plattformen wie TikTok gewinnen für politische Information und Meinungsbildung zunehmend an Bedeutung. Gleichzeitig ist bislang wenig darüber bekannt, welche politischen Inhalte Nutzerinnen und Nutzer tatsächlich sehen und wie Algorithmen diese Auswahl beeinflussen.
Das vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) geförderte Projekt „Dein Feed, Deine Wahl“ sammelt deshalb freiwillige Datenspenden von TikTok-Nutzenden. Im Gegenzug erhalten die Teilnehmenden eine individuelle Auswertung ihres persönlichen Feeds und Einblicke in ihr eigenes Informationsverhalten.
Bereits zur Bundestagswahl 2025 wurde das Projekt erfolgreich gemeinsam mit dem Bayerischen Rundfunk und der Stuttgarter Zeitung umgesetzt. Mehr als 900 Bürgerinnen und Bürger spendeten ihre TikTok-Daten und ermöglichten neue Erkenntnisse über politische Kommunikation auf der Plattform.
Für das Wahljahr 2026 sucht das Weizenbaum-Institut nun weitere Medienpartner. Der Aufwand für Redaktionen bleibt dabei gering: Das Projektteam übernimmt Datenerhebung, technische Umsetzung, wissenschaftliche Analyse und Teilnehmendenbetreuung. Die Medienpartner unterstützen vor allem durch die Verbreitung des Aufrufs zur Datenspende und die journalistische Begleitung des Projekts.
Im Gegenzug erhalten die Partnerredaktionen:
• exklusive Einblicke in die erhobenen Daten,
• wissenschaftlich aufbereitete Auswertungen,
• die Möglichkeit eigener journalistischer Analysen,
• Zugang zu Expert:innen des Weizenbaum-Instituts.
„Mit den Datenspenden schaffen wir eine einzigartige Grundlage, um die Rolle von TikTok im Wahlkampf besser zu verstehen. Medienpartner erhalten frühzeitig Einblicke in Entwicklungen, die für die politische Berichterstattung relevant sind – ohne selbst Forschungs- oder Erhebungsaufwand betreiben zu müssen.“
Redaktionen, die Interesse an einer Medienpartnerschaft haben, sind eingeladen, mit dem Projektteam ins Gespräch zu kommen.
Kontakt
Dr. Jakob Ohme, jakob.ohme@weizenbaum-institut.de
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten
Gesellschaft, Medien- und Kommunikationswissenschaften, Politik, Psychologie
überregional
Forschungsprojekte, Kooperationen
Deutsch

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