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24.06.2026 16:24

30 Jahre ZMO: Jubiläumsveranstaltung würdigt Forschung zum modernen Nahen Osten, Afrika, Eurasien, Süd- und Südostasien

Dr. Sonja Hegasy Leibniz-Zentrum Moderner Orient (ZMO)
Geisteswissenschaftliche Zentren Berlin e.V. (GWZ)

    Als Kind der deutschen Einheit erforscht das Berliner Leibniz-Zentrum Moderner Orient seit 1996 Geschichte und Gesellschaft islamisch geprägter Gesellschaften. Es untersucht die Verflechtungen untereinander sowie mit Europa und Deutschland.

    Das ZMO ging aus dem Bereich „Geschichte der Entwicklungsländer“ des Instituts für Allgemeine Geschichte (IfAG) der Akademie der Wissenschaften der DDR hervor. Damit brachte es eine wichtige bildungspolitischen Neuerung von Ost nach West.

    Nach dem Ende der deutschen Teilung wurde das ZMO 1991 zunächst als „Forschungsschwerpunkt Moderner Orient“ unter dem Dach der Max-Planck-Gesellschaft gegründet. 2017 wurde es in die Leibniz-Gemeinschaft.

    Senatorin Dr. Ina Czyborra betont anlässlich des Jubiläums die Bedeutung des ZMO für die Berliner Forschungslandschaft: „Die kürzlich vom Berliner Senat verabschiedete Forschungsstrategie des Landes macht klar: Berlin soll in den Geistes- und Sozialwissenschaften bis 2040 zu einem europäischen Zentrum für Forschung zur Gestaltung der Transformation werden – lokal verankert, international vernetzt und global ausgerichtet. Das Leibniz-Zentrum Moderner Orient steht mit seiner einzigartigen Expertise wie kaum ein anderes Institut für die Stärke und das enorme Potential der Berliner Forschung in diesen herausfordernden Zeiten.“

    Am 25. Juni stellt Dr. Heike Liebau die Geschichte des Instituts vor. Anschließend wird die Ausstellung „Geteilt. Vereint. Global.“ eröffnet. Weitere Programmpunkte widmen sich dem Platz des ZMO in der deutschen und internationalen Forschungslandschaft sowie der Verleihung des Fritz-Steppat-Preises durch die Gesellschaft zur Förderung des ZMO.

    Mit seiner Forschung trägt das ZMO zu einem vertieften Verständnis aktueller globaler Krisen und gesellschaftlicher Herausforderungen bei. Zugleich beteiligt sich das Zentrum an wissenschaftlichen Debatten über Dekolonisierung und die Überwindung eurozentrischer Perspektiven in der Forschung.

    Sitz des ZMO ist eine von Hermann Muthesius entworfene Privatvilla, die zwischen 1914 und 1918 erbaut wurde. Ihr Auftrageber war Kolonialwarenhändler. Mit Ende des Zweiten Weltkriegs war er pleite, so dass das Haus eine vielfältige Nutzung erfuhr.

    Presseanfragen bitte an presse@zmo.de


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    Dr. Heike Liebau


    Originalpublikation:

    25 Jahre Geisteswissenschaftliche Zentren Berlin, https://repositorium.zmo.de/receive/zmo_mods_00000209?q=25%20jahre


    Weitere Informationen:

    https://www.zmo.de Leibniz-Zentrum Moderner Orient


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Geschichte / Archäologie, Gesellschaft, Kulturwissenschaften, Politik, Umwelt / Ökologie
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Pressetermine
    Deutsch


     

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