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03.07.2026 09:00

Erste Promotionsurkunde der IPU Berlin übergeben

Daniel Jakubowski Team Kommunikation
International Psychoanalytic University Berlin

    An der Internationalen Psychoanalytischen Universität (IPU) Berlin wurde kürzlich das erste Promotionsverfahren erfolgreich abgeschlossen. Mit Aaron Lahl hat der erste Wissenschaftler an der IPU seinen Doktortitel erworben. Er bekam am 2. Juli 2026 die Promotionsurkunde überreicht. Das 2025 erworbene Promotionsrecht hat damit die erste Verleihung dieses Grades nach sich gezogen. Am 8. Mai 2026 war Lahl zur Disputation angetreten und hatte seine Dissertation mit der Bestnote summa cum laude verteidigt.

    An der Internationalen Psychoanalytischen Universität (IPU) Berlin wurde kürzlich das erste Promotionsverfahren erfolgreich abgeschlossen. Mit Aaron Lahl hat der erste Wissenschaftler an der IPU seinen Doktortitel erworben. Er bekam am 2. Juli 2026 die Promotionsurkunde überreicht. Das 2025 erworbene Promotionsrecht hat damit die erste Verleihung dieses Grades nach sich gezogen. Am 8. Mai 2026 war Lahl zur Disputation angetreten und hatte seine Dissertation mit der Bestnote summa cum laude verteidigt.

    Meilenstein in der wissenschaftlichen Geschichte der IPU

    Im Rahmen der turnusmäßigen institutionellen Reakkreditierung der IPU zur Fortschreibung der staatlichen Anerkennung hat der Wissenschaftsrat Anfang 2025 empfohlen, ihr auch das Promotionsrecht zu verleihen. Dazu muss eine private Universität ein überzeugendes Forschungsprogramm auflegen, ein Nachwuchsförderkonzept entwickeln und natürlich eine rechtssichere Promotionsordnung aufstellen. Kurz darauf folgte die Berliner Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege der Empfehlung.

    Für die IPU ist dieses erste Promotionsverfahren daher ein Meilenstein. Seitdem kann die Universität den wissenschaftlichen Nachwuchs vom Studium bis zur Promotion begleiten.

    Tiefenhermeneutische Interviewstudie

    In seiner an der Schnittstelle von Psychoanalyse und Sexualwissenschaft verorteten Dissertation „Der gewöhnliche Onanist“ widmete sich Aaron Lahl dem Masturbationsverhalten und dem Pornografiekonsum junger Männer. Die Arbeit wurde von Prof. Dr. Christine Kirchhoff (IPU Berlin) und Prof. Dr. Julia König (Universität Wuppertal) betreut und durch ein Stipendium der Stiftung zur Förderung der universitären Psychoanalyse gefördert. Dr. Aaron Lahl hatte zuvor bereits an der IPU seinen Bachelor- und Masterabschluss erworben sowie als Wissenschaftlicher Mitarbeiter gearbeitet.

    „Aaron Lahls Arbeit zeigt, dass die Psychoanalyse drängende Gegenwartsfragen – etwa den Umgang junger Menschen mit Sexualität und Pornografie – auf eine Weise erschließt, die rein deskriptive Zugänge so nicht leisten“, erläutert die Erstbetreuerin Prof. Dr. Christine Kirchhoff.

    Wir gratulieren Aaron Lahl herzlich zu seiner erfolgreichen Promotion und damit zum ersten an der IPU Berlin verliehenen Doktortitel.


    Bilder

    Bei der Übergabe der Promotionsurkunde: Jan-Hendrik Olbertz (Ex-Präsident), Birgit Stürmer (Präsidentin ad interim), Aaron Lahl, Christine Stelzel (Vorsitzende Promotionsausschuss)
    Bei der Übergabe der Promotionsurkunde: Jan-Hendrik Olbertz (Ex-Präsident), Birgit Stürmer (Präsiden ...
    Quelle: Anna Klinger
    Copyright: IPU Berlin


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler
    Psychologie
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Organisatorisches
    Deutsch


     

    Bei der Übergabe der Promotionsurkunde: Jan-Hendrik Olbertz (Ex-Präsident), Birgit Stürmer (Präsidentin ad interim), Aaron Lahl, Christine Stelzel (Vorsitzende Promotionsausschuss)


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