Die Europäische Kommission hat gestern (9. Juli) die Ergebnisse der aktuellen Auswahlrunde der Initiative „Europäische Hochschulen“ bekannt gegeben: 23 deutsche Hochschulen waren mit ihren Anträgen erfolgreich. Damit sind nun 68 deutsche Hochschulen an Europäischen Hochschulallianzen beteiligt. Deutsche Hochschulen sind zudem in allen 20 in dieser Runde ausgewählten Allianzen vertreten. Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) gratuliert den erfolgreichen Hochschulen.
Die Europäische Kommission hat 19 bestehende Europäische Hochschulallianzen zur Weiterförderung ausgewählt, eine neue Allianz kam hinzu. Deutsche Hochschulen sind an allen ausgewählten 20 Allianzen beteiligt. Für die aktuelle Ausschreibung stehen rund 146 Millionen Euro zur Verfügung. Jede Allianz erhält damit bis zu sieben Millionen Euro für die kommenden zwei Jahre.
Der DAAD und das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) unterstützen die erfolgreichen deutschen Hochschulen im Rahmen des nationalen Begleitprogramms „Europäische Hochschulnetzwerke (EUN) – nationale Initiative“ mit zusätzlicher Förderung.
Neu in der Förderung:
- Universität Hohenheim
Für weitere zwei Jahre werden folgende deutsche Hochschulen gefördert:
- Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
- Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
- Duale Hochschule Baden-Württemberg Stuttgart
- Eberhard Karls Universität Tübingen
- Freie Universität Berlin
- Hertie School
- Hochschule Karlsruhe
- Hochschule Ruhr West
- Johannes Gutenberg-Universität Mainz
- Julius-Maximilians-Universität Würzburg
- Karlsruher Institut für Technologie
- Ludwig-Maximilians-Universität München
- Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
- Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
- Technische Universität Darmstadt
- Technische Universität Dresden
- Technische Universität Hamburg
- Universität Bremen
- Universität Hamburg
- Universität Leipzig
- Universität Potsdam
- Universität Rostock
Hintergrund: Europäische Hochschulen
Aktuell sind mehr als 570 Hochschulen aus 35 Ländern an den bestehenden 65 Europäischen Hochschulen beteiligt, darunter 68 deutsche Hochschulen in 60 Europäischen Hochschulallianzen.
Die Europäischen Hochschulen gehen auf eine Initiative des französischen Präsidenten Emmanuel Macron zurück. Die grenzüberschreitenden Hochschulallianzen sollen die Stärken und die Vielfalt europäischer Forschung und Lehre bündeln, den europäischen Hochschulraum stärken und ihn krisenfester machen. Die Förderung der Allianzen ist fester Bestandteil des EU-Programms Erasmus+. Bis 2027 stehen dafür rund 1,1 Milliarden Euro zur Verfügung.
Die aktuelle Ausschreibung zu den Europäischen Hochschulen richtete sich insbesondere an bestehende Europäische Hochschulallianzen, die seit der Auswahlrunde 2022 gefördert wurden. Die Teilnahme war jedoch nicht auf diese Allianzen beschränkt. Die zweijährige Förderung soll die Finanzierung bis zum Beginn des nächsten mehrjährigen Finanzierungszeitraums (MFR) der EU im Jahr 2028 überbrücken.
Beate Körner
Referatsleiterin EU03 - Erasmus+ Leitaktion 2: Partnerschaften und Kooperationsprojekte
DAAD – Deutscher Akademischer Austauschdienst
+49 228 882-257
koerner@daad.de
https://Auswahlmeldung der EU https://education.ec.europa.eu/whats-new/news/20-european-universities-alliances...
https://Webseite des Nationalen Begleitprogramms https://www.daad.de/de/infos-services-fuer-hochschulen/weiterfuehrende-infos-zu-...
Themenbild EU
Copyright: colourbox
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Wissenschaftler
fachunabhängig
überregional
Kooperationen, Wissenschaftspolitik
Deutsch

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