Im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie in Aachen wurde Dr. Tobias Mederer, Assistenzarzt der Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie des Universitätsklinikums Regensburg (UKR), mit dem Stipendium der Stiftung für Neurochirurgische Forschung ausgezeichnet. Die Förderung ist mit 10.000 Euro dotiert.
Das ausgezeichnete Forschungsprojekt trägt den Titel „Präoperative Tumordiagnostik mittels multi-omischer Nanopore-Echtzeit-Sequenzierung von zellfreier Plasma-DNA in der Neuro-Onkologie“. Ziel ist es, zu untersuchen, ob sich Hirntumoren bereits vor einer geplanten Operation anhand einer einfachen Blutprobe diagnostizieren lassen.
Hierfür wird zellfreie DNA aus dem Blut von Patientinnen und Patienten isoliert und mithilfe einer innovativen Nanopore-Echtzeit-Sequenzierung analysiert. Neben der genetischen Information werden dabei auch epigenetische Veränderungen, sogenannte Methylierungsmuster, erfasst. Die mehrschichtige (multi-omische) Analyse soll zeigen, ob innerhalb von 24 Stunden, und damit noch vor dem operativen Eingriff, ausreichend Informationen für eine zuverlässige Tumordiagnose gewonnen werden können.
Die Liquid-Biopsy-basierte Diagnostik bietet das Potenzial, bereits präoperativ wertvolle Einblicke in die Tumorerkrankung zu ermöglichen. Dadurch könnten neurochirurgische Eingriffe künftig noch gezielter und individueller geplant werden.
Dr. Tobias Mederer (li.) freut sich zusammen mit Klinikdirektor Prof. Dr. Nils-Ole Schmidt über sein ...
Quelle: Vincent Schmucker
Copyright: © UKR
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Studierende, Wissenschaftler
Medizin
überregional
Forschungsprojekte, Wettbewerbe / Auszeichnungen
Deutsch

Dr. Tobias Mederer (li.) freut sich zusammen mit Klinikdirektor Prof. Dr. Nils-Ole Schmidt über sein ...
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