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10.07.2026 15:10

„Digital Innovation Ostbayern“ hat ein Netzwerk für und mit KMU in Ostbayern etabliert

Dr. Jörg Kunz Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Technische Hochschule Deggendorf

    Unter dem Motto „Miteinander Digital – Praxis, Partner & Impulse für Ostbayern“ feierte das Hochschulprojekt „Digital Innovation Ostbayern“ (DInO) am 30. Juni im Grandsberger Hof in Schwarzach seinen erfolgreichen Abschluss. Rund 60 Vertreterinnen und Vertreter mittelständischer Unternehmen aus unterschiedlichsten Branchen – vom Handwerk über IT bis zum Handel – waren mit dabei. Im Mittelpunkt standen praxisnahe Beispiele zur Digitalisierung, konkrete Unterstützungsangebote sowie die Vernetzung mit regionalen Ansprechpartnern.

    Vernetzung als Erfolgsfaktor
    Die Veranstaltung hat vor allem eines gezeigt: Digitalisierung ist für KMU und Handwerk keine abstrakte Zukunftsfrage, sondern kann mit konkreten, alltagstauglichen Maßnahmen erfolgreich umgesetzt werden. Besonders deutlich wurde dabei die Bedeutung regionaler Netzwerke. Viele Teilnehmende nutzten das Treffen, um sich erstmals einen umfassenden Überblick über Förderlandschaften, Innovationsprojekte und Fachkräftethemen zu verschaffen. Kathrin Zellner, Vizepräsidentin der Handwerkskammer Niederbayern/Oberpfalz resümierte: „Viele Betriebe in Ostbayern haben längst bewiesen, wie viel Innovationskraft im Handwerk und Mittelstand steckt. Wenn wir diese Unternehmen mit den passenden Digitalisierungsangeboten und Netzwerken zusammenbringen, entsteht aus einzelnen Ideen echte Zukunftsfähigkeit für die Region. Die starken und vertrauensvollen Netzwerke der Region leisten hierzu einen wertvollen Beitrag.“

    Konkrete Hilfe – direkter Nutzen
    Digitalisierung braucht verschiedene Zugänge – technisch, organisatorisch und kommunikativ. Und sie beginnt nicht mit dem ganz großen Wurf, sondern häufig mit kleinen, realistischen Schritten im Arbeitsalltag. In verschiedenen Workshops konnten die Teilnehmenden in Schwarzach konkrete Maßnahmen für den eigenen Betrieb entwickeln und auch von anderen direkt umsetzbare Ideen mitnehmen. Ein wichtiger Hebel dabei: Der Dschungel der Förderprogramme. Wer das „Einmaleins der Fördermittel“ beherrscht, nimmt typische Hürden im Antragsprozess mühelos und schafft klare Startvorteile für eigene Projekte.

    Ein kontinuierlicher Prozess
    Das Netzwerktreffen zum Abschluss von DInO hat Mut gemacht, Digitalisierung als kontinuierlichen Entwicklungsprozess zu verstehen, der mit kompetenten Partnern erfolgreich gestaltet werden kann. Das gilt beispielsweise auch für Traditionsunternehmen, wie Edelbrandsommelier und Destillateurmeister Stefan Penninger (Alte Hausbrennerei Penninger) treffend anmerkte: „Ein traditionsreicher Betrieb zu sein, darf nicht als Argument gegen Veränderung herhalten. Im Gegenteil: Gerade, weil wir eine starke Marke und Geschichte haben, müssen wir digitale Technologien nutzen, um diese Geschichte weiterzuerzählen und neue Zielgruppen zu begeistern.“
    Es bleibt am Ende festzuhalten: Durch die stärkere Vernetzung von Unternehmen, Hochschulen und regionalen Institutionen werden Wissenstransfer, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit in Ostbayern in vielerlei Hinsicht nachhaltig gestärkt. Der gemeinsame Weg geht weiter: Ein Nachfolgeprojekt zu DInO ist bereits in Planung – dann mit verstärktem Fokus auf Künstliche Intelligenz als zentralem Innovationstreiber.

    Über DInO
    DInO war der European Digital Innovation Hub (EDIH) für Ostbayern und unterstützte während der Projektphase kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Handwerksbetriebe sowie öffentliche Einrichtungen bei der digitalen Transformation. Ziel war es, Unternehmen den Zugang zu Digitalisierung zu erleichtern, die Innovationskraft zu stärken und die Wettbewerbsfähigkeit der Region nachhaltig zu sichern. Zum Konsortium gehörten neben der Technischen Hochschule Deggendorf (Leadpartner), auch die Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg, die Digitale Gründerinitiative Oberpfalz, das Cluster Mobility & Logistics und Baiosphere. DInO wurde durch die Europäische Union im Rahmen des Digital Europe Programme sowie durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert.


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    Sehr zufrieden mit dem, was man in drei Jahren mit DInO erreichen und aufbauen konnte: Die Macherinnen und Macher bei DInO.
    Sehr zufrieden mit dem, was man in drei Jahren mit DInO erreichen und aufbauen konnte: Die Macherinn ...
    Quelle: THD
    Copyright: THD


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Informationstechnik
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer
    Deutsch


     

    Sehr zufrieden mit dem, was man in drei Jahren mit DInO erreichen und aufbauen konnte: Die Macherinnen und Macher bei DInO.


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