Gute medizinische Versorgung darf keine Frage des Geschlechts sein – die richtige Therapiewahl dagegen schon. Denn ein und dieselbe Behandlung kann bei Frauen und Männern unterschiedlich wirken. Oft ist die Wirksamkeit einer bestimmten Therapie bei Frauen aber nur unzureichend untersucht. Forscherinnen und Forscher des Deutschen Krebsforschungszentrums arbeiten daran, solche Wissenslücken zu schließen: mit Studien, die auch für Frauen die bestmögliche Behandlung gegen Krebs finden sollen. Mehr dazu und viele weitere Themen finden Sie in der neuen Ausgabe des einblick.
Gesundes Leben – nicht leicht gemacht
Beim Schutz der Bevölkerung vor Tabak, Alkohol und Zucker steht Deutschland im internationalen Vergleich nicht gut da. Das DKFZ und der AOK-Bundesverband haben mit dem Public Health Index (PHI) im vergangenen Jahr erstmals ein umfassendes Ranking zum Umsetzungsstand wissenschaftlich empfohlener Präventionsmaßnahmen veröffentlicht. Das Ergebnis: Andere Länder in Nord- und Zentraleuropa tun deutlich mehr dafür, den Menschen einen gesunden Lebensstil zu erleichtern.
Das schlummernde Virus
Mehr als neun von zehn Menschen infizieren sich im Laufe ihres Lebens mit dem Epstein-Barr-Virus. Nach der Erstinfektion bleibt das Virus lebenslang im Körper und „schlummert“ in Immunzellen sowie Schleimhautzellen des Mund- und Rachenraums – in den allermeisten Fällen ohne Probleme zu verursachen. Doch es sind auch schwerwiegende Folgen möglich. Im Interview erklärt ein DKFZ-Forscher, was das Virus mit Küssen, Krebs und Autoimmunerkrankungen zu tun hat.
Weitere Themen in dieser Ausgabe:
- Hungrig & gestresst: Krebszellen haben einen speziellen Stoffwechsel – das ist nicht nur ihrem enormen Wachstum geschuldet.
- An ein Familienmitglied erinnern, das an Krebs verstorben ist, und Spenden für die Krebsforschung sammeln: Mit diesen Zielen ging das „CAR-Team“ beim Radrennen „Rund um Köln“ an den Start.
Sie können das Magazin des Deutschen Krebsforschungszentrums kostenlos abonnieren unter: www.dkfz.de/einblick
Die neue Ausgabe ist zudem als PDF verfügbar unter: https://www.dkfz.de/fileadmin/user_upload/einblick/PDFs/2026/einblick_01_2026_WE...
Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Beim Krebsinformationsdienst (KID) des DKFZ erhalten Betroffene, Interessierte und Fachkreise individuelle Antworten auf alle Fragen zum Thema Krebs.
Um vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik zu übertragen und so die Chancen von Patientinnen und Patienten zu verbessern, betreibt das DKFZ gemeinsam mit exzellenten Universitätskliniken und Forschungseinrichtungen in ganz Deutschland Translationszentren:
Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT, 6 Standorte)
Deutsches Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK, 8 Standorte)
Hopp-Kindertumorzentrum (KiTZ) Heidelberg
Helmholtz-Institut für translationale Onkologie (HI-TRON) Mainz – ein Helmholtz-Institut des DKFZ
DKFZ-Hector Krebsinstitut an der Universitätsmedizin Mannheim
Nationales Krebspräventionszentrum (gemeinsam mit der Deutschen Krebshilfe)
Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren.
Ansprechpartner für die Presse:
Dr. Sibylle Kohlstädt
Pressesprecherin
Strategische Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsches Krebsforschungszentrum
Im Neuenheimer Feld 280
69120 Heidelberg
T: +49 6221 42 2843
E-Mail: S.Kohlstaedt@dkfz.de
E-Mail: presse@dkfz.de
www.dkfz.de
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten
Biologie, Medizin
überregional
Buntes aus der Wissenschaft, Forschungs- / Wissenstransfer
Deutsch

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