„2. Main-Danube Workshop on Computer Vision, Machine Learning and Applications” an der THWS
Ein regelmäßiger Austausch innerhalb der Main-Donau-Region: Das ist das Ziel des „Main-Danube Workshop on Computer Vision, Machine Learning and Applications“. Forschende der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS) und der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) hatten die Workshop-Reihe im vergangenen Wintersemester ins Leben gerufen. Kürzlich fand die zweite Auflage des Workshops mit rund 25 Teilnehmenden am Schweinfurter Campus Ignaz Schön der THWS statt.
Der Workshop wird im Wechsel von den beiden Hochschulen veranstaltet, die jeweils Vertreterinnen und Vertreter aus der Industrie einladen. Dadurch sollen wissenschaftliche Kooperationen ebenso wie der Dialog mit der Industrie gestärkt werden.
Auf dem Programm standen drei Vorträge. In der Keynote sprach Prof. Dr. Andreas Lehrmann vom Center für Künstliche Intelligenz (CAIRO) der THWS über „Physics-Informed Generative Modeling for Image Generation and Editing". Stephan Lerch und Lothar Pfeuffer von der Pfeuffer GmbH in Kitzingen stellten in ihrem Vortrag „Käfer im Korn" ein System zur Echtzeit-Käfererkennung in der Getreideerfassung vor, das mit Computer Vision und einem leistungsstarken Software Development KitTensorRT „direkt am Edge läuft“. Markus Wilhelm vom Institut für Digital Engineering (IDEE) der THWS berichtete über die von künstlicher Intelligenz gestützte Spurendetektion von Asbest und Siloxanen in Gips für die Baustoffanalytik.
In den Kaffeepausen und beim anschließenden gemeinsamen Abendessen blieb viel Zeit für Diskussionen und zum Vernetzen.
Organisiert wurde der Workshop von Prof. Dr. Jürgen Frikel und Prof. Dr. Filippo Riccio von der OTH Regensburg sowie Prof. Dr. Martin Storath und Prof. Dr. Andreas Weinmann von der THWS. Die dritte Auflage des Workshops ist für das kommende Semester an der OTH Regensburg geplant.
Über die THWS
Die Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS) zählt zu den größten Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Bayern und steht seit ihrer Gründung im Jahr 1971 für hervorragende Lehre und angewandte Forschung. Mit rund 9.200 Studierenden, einem breit gefächerten Angebot von mehr als 60 Studiengängen sowie zwei Promotionszentren deckt die THWS ein weites Spektrum ab, das von Technik über Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sowie Sprache bis hin zu Gestaltung reicht. Die THWS ist nicht nur regional in Franken und Bayern verwurzelt, sondern auch stark international ausgerichtet, was sich in zahlreichen Kooperationen und Austauschprogrammen weltweit und nicht zuletzt in einem vielseitigen englischsprachigen Studienangebot widerspiegelt.
Prof. Dr. Martin Storath
martin.storath@thws.de
Die Teilnehmenden des Workshops am Campus Ignaz Schön der THWS
Quelle: THWS/Martin Storath
Copyright: THWS/Martin Storath
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler
Elektrotechnik, Informationstechnik, Maschinenbau
überregional
Forschungs- / Wissenstransfer, Forschungsergebnisse
Deutsch

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