Wie werden Quantentechnologien die digitale Entwicklung der kommenden Jahre verändern? Und welche neuen Möglichkeiten entstehen, wenn sie mit Künstlicher Intelligenz (KI) und Blockchain-Technologien zusammenwirken? Diesen Fragen widmet sich das Whitepaper „Quantum Nexus: Synergien zwischen Quantentechnologien und Schlüsseltechnologien der nächsten Dekade“ des Fraunhofer-Instituts für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie FKIE. Es zeigt auf, dass insbesondere durch die Wechselwirkung der Technologien Zukunft entsteht. Die Publikation ist ab sofort als Download verfügbar.
Quantentechnologien rücken weltweit zunehmend in den Fokus von Innovations- und Hightech-Strategien. Auch in Deutschland zählen sie zu den sechs Schlüsseltechnologien der Hightech-Agenda (HTAD), die die Bundesregierung am 30. Juli 2025 beschlossen hat. Vor diesem Hintergrund analysiert das Fraunhofer FKIE in seinem Whitepaper, wie das Zusammenspiel von Quanten-, KI- und Blockchain-Technologien neue systemische Synergien hervorbringen kann. Im Mittelpunkt steht dabei eine Perspektive, die in vielen bisherigen Technologiebetrachtungen noch zu wenig beachtet wird: der wechselseitige Einfluss dieser strategisch relevanten Technologien auf ihre Entwicklung, Wirkung und langfristige Bedeutung.
„Technologische Entwicklungen wie Quantencomputing oder KI sind keine fernen Zukunftsvisionen mehr, sondern greifen schon heute zunehmend ineinander und bilden so fundamentale Bausteine der strategischen Wertschöpfung von morgen“, betont Prof. Dr. René Bantes, Leiter der Abteilung „Innovationsforschung und Technologievorausschau“ (INT) am Fraunhofer FKIE. „Wer diese technologische Konvergenz isoliert betrachtet oder ignoriert, riskiert, elementare Potenziale für Wettbewerbsfähigkeit, Nachhaltigkeit und technologische Souveränität zu verpassen. Unser Whitepaper bietet Entscheiderinnen und Entscheidern aus Wirtschaft, Politik und Forschung hierbei fundierte Orientierung.“
Die Analyse zeigt auf, welche Potenziale durch das Zusammenspiel der drei Schlüsseltechnologien entstehen – etwa für schnellere Innovation, höhere operative Effizienz, mehr Sicherheit und neue digitale Wertschöpfungsmodelle. Veranschaulicht werden diese Entwicklungen anhand zentraler Anwendungsfelder wie Industrie 4.0 und Robotik, Nachhaltigkeit, Energie- und Klimasysteme, Finanzsysteme sowie Weltraumtechnologien. Diese Bereiche sind geprägt von hochvernetzten, echtzeitkritischen Systemen, komplexen Optimierungsproblemen, organisationsübergreifenden Datenflüssen und hohen Sicherheitsanforderungen. Gerade deshalb zählen sie zu den vielversprechendsten Einsatzfeldern für fortschrittliche digitale und quanten-technologische Lösungen.
Dr. Diana Freudendahl
Leitung Forschungsgruppe „Corporate Technology Foresight" (CTF)
Fraunhofer-Institut für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie FKIE
E-Mail: diana.freudendahl@fkie.fraunhofer.de
https://www.fkie.fraunhofer.de/de/newsroom/Presseinformationen/neues-whitepaper-...
https://www.fkie.fraunhofer.de/de/forschungsabteilungen/int/corporate-technology...
Neues Whitepaper des Fraunhofer FKIE: „Quantum Nexus: Synergien zwischen Quantentechnologien und Sch ...
Copyright: 123RF/creativestocks
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Studierende, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler
Informationstechnik, Mathematik, Physik / Astronomie
überregional
Forschungs- / Wissenstransfer, Wissenschaftliche Publikationen
Deutsch

Neues Whitepaper des Fraunhofer FKIE: „Quantum Nexus: Synergien zwischen Quantentechnologien und Sch ...
Copyright: 123RF/creativestocks
Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.
Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).
Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.
Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).
Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).