Plastikmüll muss nicht als Abfall enden. Chemisches Recycling kann Kunststoffe in wertvolle Rohstoffe für neue Produkte verwandeln und so den Kohlenstoff im Kreislauf halten. Wie sich dieses Potenzial nutzen lässt, diskutieren Forschende sowie Vertreterinnen und Vertreter der Industrie aus zahlreichen Ländern beim International Symposium on Feedstock Recycling of Polymeric Materials (ISFR 2026) vom 6. bis 9. September 2026 am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Die Medien sind eingeladen.
Anmeldung per E-Mail an: isfr2026@itc.kit.edu.
Jedes Jahr fallen weltweit hunderte Millionen Tonnen Kunststoffabfälle an – ein großer Teil davon kann mit heutigen Verfahren nicht recycelt werden. Chemisches Recycling soll diese Lücke schließen: Es zerlegt Kunststoffe in ihre molekularen Bausteine und macht daraus neue Rohstoffe für die chemische Industrie. Damit könnte es einen wichtigen Beitrag leisten, fossile Kohlenstoffquellen zu ersetzen und Kunststoffe künftig in geschlossenen Stoffkreisläufen zu nutzen. Wie weit diese Technologien bereits sind und welche Verfahren sich künftig industriell durchsetzen könnten, diskutieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Vertreterinnen und Vertreter der Industrie aus Europa, Asien und Nordamerika beim ISFR 2026 am KIT.
Für Medienvertreterinnen und Medienvertreter sind ausgewählte Programmpunkte zugänglich: Dazu zählen Keynote-Vorträge international renommierter Expertinnen und Experten sowie eine Führung durch die Pilotanlagen des Instituts für Technische Chemie (ITC) und des Carbon Cycle Lab am KIT-Campus Nord. Dort erhalten Teilnehmende einen Einblick in Verfahren wie Pyrolyse und weitere Technologien des chemischen Recyclings im Pilotmaßstab. Vor Ort besteht außerdem die Möglichkeit zu kurzen Interviews mit internationalen Fachleuten sowie mit Forschenden des KIT. (mhe)
International Symposium on Feedstock Recycling of Polymeric Materials (ISFR 2026)
am Dienstag, 8. September 2026, ab 12:20 Uhr (Campus Süd)
sowie am Mittwoch, 9. September 2026, ab 13:20 Uhr (Campus Nord)
Programm
(Auswahl für Medienvertreterinnen und Medienvertreter)
Dienstag, 8. September 2026, NTI-Hörsaal, KIT-Campus Süd Engesserstraße 5, 76131 Karlsruhe
Ab 12:30 Uhr Treffpunkt, Erfrischungen und Netzwerken
13:30 Uhr Keynote: Garbage in, Feedstock out: Plastic Pyrolysis for Solving the Mess We Made?
Professor Henning Bockhorn: Ehemaliger Direktor des Engler Bunte Instituts (EBI) des KIT
14:10 Uhr Möglichkeit für Kurzinterviews
14:30 Uhr Ende der Veranstaltung
Mittwoch 9. September, KIT-Campus Nord, Hermann-von-Helmholtz-Platz 1, 76344 Eggenstein-Leopoldshafen
13:50 Uhr Treffpunkt: Parkplatz vor dem SEnSSiCC (Gebäude 668)
14:00 Uhr Besichtigung: Carbon Cycle Lab (CCLab) – Energy Lab
Einschließlich einer Pilotanlage des Instituts für Technische Chemie (ITC)
16:00 Uhr Ende der Veranstaltung
Kontakt für diese Medieneinladung:
Sandra Wiebe, Pressereferentin, Tel.: +49 721 608-41172, E-Mail: sandra.wiebe@kit.edu
Im Dialog mit der Gesellschaft entwickelt das KIT Lösungen für große Herausforderungen – von Klimawandel, Energiewende und nachhaltigem Umgang mit natürlichen Ressourcen bis hin zu Künstlicher Intelligenz, technologischer Souveränität und demografischem Wandel. Als Die Universität in der Helmholtz-Gemeinschaft vereint das KIT wissenschaftliche Exzellenz vom Erkenntnisgewinn bis zur Anwendungsorientierung unter einem Dach – und ist damit in einer einzigartigen Position, diese Transformation voranzutreiben. Damit bietet das KIT als Exzellenzuniversität seinen mehr als 10 000 Mitarbeitenden sowie seinen 22 800 Studierenden herausragende Möglichkeiten, eine nachhaltige und resiliente Zukunft zu gestalten. KIT – Science for Impact.
https://www.itc.kit.edu/english/2300.php Weitere Informationen
https://www.kit.edu/campusplan/index.php?id=668 Lageplan
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten
Chemie, Energie, Gesellschaft, Meer / Klima, Umwelt / Ökologie
überregional
Pressetermine, Wissenschaftliche Tagungen
Deutsch

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