Fünf HFF-Filme sind für die FIRST STEPS Awards 2026 in vier Kategorien nominiert: Abendfüllender Spielfilm, Dokumentarfilm, Drehbuch und für den Michael Ballhaus Preis / Unter den nominierten Filmen sind drei Abschlussfilme von Studierenden an der HFF München / Die FIRST STEPS Awards werden am 5. Oktober im Theater des Westens in Berlin verliehen
München, 13. August 2026 – Fünf Filme aus der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München sind in vier Kategorien für den Nachwuchspreis FIRST STEPS Award nominiert. Bereits die Nominierungen sind mit 1.000 € dotiert. Wer gewinnt, bleibt bis zur Preisgala am 5. Oktober im Berliner Stage Theater des Westens eine Überraschung. Die von Maximilian Mundt und Malaya Stern Takeda moderierte Verleihung können alle ab 19:30 Uhr im Livestream der ARD-Mediathek verfolgen.
Kategorie Beste Regie Abendfüllender Spielfilm:
ICH VERSTEHE IHREN UNMUT | Abschlussfilm
HFF-Team (Studierende und Alumnae): Kilian Armando Friedrich (Regie, Drehbuch, Schnitt), Tünde Sautier, Daniel Kunz (beide Drehbuch), Frederik Seeberger, Louis Dickhaut (beide Kamera), Leila Fatima Keita (Schnitt), Katharina Langemeyer, Cosima Forchheimer (Produktionsleitung), Ben Ulrich, Simon Bogocz, Felix Mann (Produktion mit WennDann Film)
Synopsis: Die 59-jährige Heike arbeitet als Objektleitung in einer Reinigungsfirma, in der sie täglich Kunden, ihre Mitarbeitenden und ihren Chef zufriedenstellen muss. Als ein mächtiger Subunternehmer ihr damit droht, seine Unterstützung zurückzuziehen, steht Heike vor einer schweren Entscheidung. Mit zunehmendem Druck muss sie entscheiden, wie weit sie bereit ist zu gehen, um die Anforderungen eines kostenorientierten Markts auf einer zwischenmenschlichen Ebene durchzusetzen.
Kategorie Beste Regie Dokumentarfilm:
Felix Länge für DRIVING EUROPE | Abschlussfilm
HFF-Team (Studierende und Alumnae): Felix Länge (Regie, Drehbuch, Kamera), Mathias Kofahl (Kamera), Lennart Heidtmann, Artur Althen (beide Produktion mit Bardamu Film)
Synopsis: Im August 2023 treten über 80 LKW-Fahrer aus Drittstaaten an der deutschen Raststätte „Gräfenhausen“ in den Streik. Es ist einer der größten Arbeitskämpfe der europäischen Logistikbranche. Die Männer, angeworben mit dem Versprechen auf faire Arbeit, sind monatelang ohne Lohn unterwegs. Der Dokumentarfilm DRIVING EUROPE begleitet die georgischen Fahrer bei ihrem Protest und darüber hinaus – in ihre Heimat, in ihre Einsamkeit und in ihren Kampf um Gerechtigkeit. Zwischen Hoffnung und Ohnmacht dokumentiert der Film strukturelles Versagen – und auch den Moment, in dem Menschen beginnen, sich zu wehren.
Kategorie Beste Regie Dokumentarfilm:
Daniela Magnani Hüller für WAS AN EMPFINDSAMKEIT BLEIBT | Abschlussfilm
HFF-Team (Studierende und Alumnae): Daniela Magnani Hüller (Regie, Drehbuch), Noah Böhm (Kamera)
Synopsis: Vierzehn Jahre nachdem sie den versuchten Femizid eines Mitschülers überlebt hat, kehrt eine Filmemacherin zu den wichtigsten Momenten und Menschen von damals zurück. Es sind Erinnerungen voller Wärme und Zuversicht und zugleich voller Kälte und Brutalität. In einer fragmentarischen, selbstreflexiven Erzählform nähert sich die Regisseurin dem Erlebten erneut an. In Gesprächen mit einer Lehrerin, einer ehemaligen Mitschülerin, einem Arzt, einem Staatsanwalt, einer Kommissarin, der Halbschwester und einer Freundin sucht sie nach Erinnerungen an die damaligen Situationen – und für sich nach Antworten auf die Fragen, die sie all die Jahre begleitet haben.
Kategorie Bestes Drehbuch:
Celina Rehr für BLAUE STUNDE
Synopsis: Der lang ersehnte Familienurlaub wird für die elfjährige Luisa zu einer Albtraumreise, als eine Autopanne sie auf einem Campingplatz festhält. Diese Zwangspause verstärkt die ohnehin angespannten Eheprobleme der Eltern und Luisas Mutter versinkt immer tiefer in ihrer Alkoholsucht. Während Luisa verzweifelt versucht, zwischen den elterlichen Streits, der Verantwortung für ihre Mutter und ihrer eigenen Sehnsucht nach Freiheit noch schöne Momente zu schaffen, wird eines klar: Neue Familienerinnerungen wird es nicht mehr geben.
Kategorie Michael Ballhaus Preis:
Lea Dähne für RUN ME WILD
HFF-Team (Studierende und Alumnae): Catharina Lott (Regie, Schnitt), Lea Dähne (Kamera), Jonas Riedinger (Schnitt), Marius Beck (Produktion mit Apollonia Film)
Synopsis: Toni spricht nicht über ihre Vergangenheit. Sie stemmt lieber Gewichte, bis die Hände zittern oder lenkt sich mit Arbeit in der Gärtnerei ihrer Eltern ab. Als Toni die abenteuerlustige Anna kennenlernt, entwickelt sich zwischen den beiden mehr als Freundschaft. Während sich Toni vorsichtig auf Anna einlässt, macht ein Gerücht die Runde: Ein Tiger streunt in der Gegend herum – und niemand weiß, woher er kommt und wohin er geht.
Über die FIRST STEPS Awards: Der Nachwuchspreis FIRST STEPS ist die bedeutendste Auszeichnung für Abschlussfilme von Filmschulen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol. Er ist mit insgesamt 132.000 Euro der höchst dotierte Nachwuchspreis und wird jährlich in zehn Preiskategorien an Regisseurinnen, Produzentinnen, Bildgestalterinnen, Schauspielerinnen und Drehbuchautorinnen von kurzen, mittellangen und abendfüllenden Spielfilmen, Dokumentarfilmen sowie sehr kurzen Formaten vergeben.
Der wichtigste Nachwuchspreis der DACH-Region wurde 1999 als private Initiative der Filmwirtschaft von den Produzenten Bernd Eichinger und Nico Hofmann ins Leben gerufen. Er wird veranstaltet von der Deutschen Filmakademie e.V. in Partnerschaft mit ARD, Constantin Film, Netflix, Prime Video, Seven.One Entertainment Group, Studio Hamburg, UFA und Warner Bros. Allen gemeinsam ist der Wunsch, den Filmnachwuchs nachhaltig und effektiv zu fördern. [Text Website Veranstalterinnen]
*Aufgrund einer für die Hochschule bindenden Vorgabe durch die allgemeine Geschäftsordnung für den Freistaat Bayern vom 01.04.2024 dürfen sämtliche Personen- und Funktionsbezeichnungen ausschließlich in der weiblichen und/oder männlichen Form aufgeführt werden. Mehrgeschlechtliche Schreibweisen sind unzulässig. Selbstverständlich sind Personen aller geschlechtlicher Identitäten ausdrücklich mit angesprochen.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten
Medien- und Kommunikationswissenschaften
überregional
Wettbewerbe / Auszeichnungen
Deutsch

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