KI hat schon jetzt unübersehbaren Einfluss auf die Wertschöpfung in der Laserfertigung und im Optikdesign. Dabei sind erst Bruchteile des Potenzials dieser Verbindung gehoben. Mit der zweitägigen Tagung »KI in der Photonik« laden der Industrieverband für Optik, Photonik, Analyse- und Medizintechnik – SPECTARIS und das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT zum Wissensaustausch ein. Während der erste Tag Basics über KI-Methoden, -Werkzeuge und -Anwendungen vermittelt und in die Thematik einführt, wird Tag 2 neueste Ansätze aus der industriellen und wisssenschaftlichen KI-Anwendung beleuchten. Die beiden Tagungsmodule am 13. und 14. Oktober 2026 sind einzeln oder gemeinsam buchbar.
KI hat zunehmenden Einfluss auf die Effizienz, Präzision und Qualität photonischer Verfahren. Was in Prozessmonitoring und Qualitätsinspektion begann und heute sehr präzise zwischen tatsächlichen Fehlern von tolerablen Abweichungen unterscheiden kann, greift nun auf eine aktive, vorausschauende Prozessoptimierung über. Auf Basis von immer tieferem Verständnis der Ursachen eröffnet KI Möglichkeiten, Fehler im laufenden Prozess vorherzusagen. Gelingt das, ist der logische nächste Schritt der aktive korrigierende Eingriff. Damit kommt die Laserfertigung der Vision einer autonomen First-Time-Right-Produktion immer näher.
»Die Data Science gibt der Photonik mächtige Werkzeuge an die Hand, die ausgezeichnet auf Prozesse in der Lasermaterialbearbeitung oder das Design von optischen Systemen und Laserstrahlquellen anwendbar sind«, sagt Prof. Carlo Holly, Leiter des RWTH-Lehrstuhls für Technologie optischer Systeme und Abteilungsleiter Data Science und Messtechnik am Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT in Aachen. Er wird durch den zweiten Tag der Tagung »KI in der Photonik – Industrie trifft Wissenschaft« führen, zu der der Industrieverband SPECTARIS mit fachlicher Unterstützung der ideellen Träger Fraunhofer ILT und Bundesverband IT-Mittelstand (BITMi) sowie der beiden Cluster REGINA e.V. und der LASER.region.AACHEN am 13. und 14. Oktober 2026 nach Aachen einlädt.
Zukunft KI-unterstützter photonischer Fertigung hat begonnen
KI ist zwar mittlerweile in aller Munde und dank großer Sprachmodelle wie ChatGPT, Gemini oder Deep Seek auch im alltäglichen Gebrauch. Doch die hochspezifischen und komplexen KI-Anwendungen in der Photonik sind für viele Anwender bisher noch Neuland. Zudem zeichnet sich das junge Technologiefeld durch enorme Entwicklungsdynamik aus. Sie macht es schwer, immer auf dem neuesten Stand zu bleiben. Die Aachener KI-Tagung greift diese Gemengelage auf. Der 1. Tag richtet sich in der Konferenzsprache Deutsch an Einsteigerinnen und Einsteiger und an industrielle Anwender, die sich nur punktuell oder noch gar nicht mit den Möglichkeiten der KI-unterstützten photonischen Fertigung befasst haben. Ihnen werden Forschende des Fraunhofer ILT und der RWTH Aachen zunächst verschiedene KI-Methoden, die Grundprinzipien des KI-Einsatzes im Kontext der Lasermaterialbearbeitung und die Möglichkeiten von KI in der Prozessüberwachung, Qualitätsoptimierung und Effizienzsteigerung nahebringen. Auf dieses seminarartige Modul folgt am zweiten Tag ein englischsprachiges Vortragsprogramm, in dem Akteure aus Industrie und Forschung über neueste Ansätze und Trends der wissenschaftlichen und industriellen KI-Anwendung sprechen und deren Einfluss auf die Weiterentwicklung von Laserverfahren und Optikdesign erörtern. Dieses Modul bietet erfahreneren Anwenderinnen und Anwendern eine Plattform, um ihre Erfahrungen und Best Practices auszutauschen und neue Impulse für die Weiterentwicklung ihrer eigenen photonischen Prozesse mithilfe von KI-Methoden zu erhalten.
Möglichkeiten zum Einstieg in KI und zum Networking nutzen
»An beiden Konferenztagen bieten sich Möglichkeiten zum Networking und zum vertieften fachlichen Austausch mit KI-Forschenden des Fraunhofer ILT und meines Lehrstuhls«, erklärt Holly. Auch beim Einstieg in die KI komme es auf zwischenmenschliche Kontakte und auf den Austausch von Erfahrungen und Best-Practices an. Daher mache die Konferenz »KI in der Photonik« den zweiten Teil ihres Namens »Industrie trifft Wissenschaft« zum Programm.
Weitere Infos https://s.fhg.de/kbzM
Prof. Carlo Holly
Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT
Abteilungsleiter Data Science und Messtechnik
Tel. +49 241 8906-142
carlo.holly@ilt.fraunhofer.de
Peter Trechow M.A.
Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT
Gruppe Kommunikation
Tel. +49 241 8906-482
peter.trechow@ilt.fraunhofer.de
Pressekontakt
Petra Nolis
Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT
Kommunikation
Gruppenleitung
Tel. +49 1714115001
petra.nolis@ilt.fraunhofer.de
https://www.ilt.fraunhofer.de
https://ilt.fraunhofer.de/de/technologiefelder/digitalisierung.html
Prof. Carlo Holly, Leiter des RWTH-Lehrstuhls für Technologie optischer Systeme (TOS) und Abteilungs ...
Quelle: Regina Sablotny
Copyright: © SPECTARIS / Regina Sablotny.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler
Informationstechnik, Maschinenbau, Medizin, Physik / Astronomie
überregional
Wissenschaftliche Tagungen
Deutsch

Prof. Carlo Holly, Leiter des RWTH-Lehrstuhls für Technologie optischer Systeme (TOS) und Abteilungs ...
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