Studierendenprojekte, Game Design, XR, Game Studies und Forschung: Vom 26. bis 30. August präsentiert die IU in Köln, wie Games neue Perspektiven eröffnen und Menschen verbinden können.
Die IU Internationale Hochschule ist 2026 erstmals mit einem eigenen Hochschulstand auf der gamescom vertreten. Unter dem Motto „Games und Empathie“ lädt der Studiengang Game Design vom 26. bis 30. August in Halle 10.1, Stand F013 dazu ein, Games nicht nur zu sehen, sondern selbst zu spielen, auszuprobieren und mit Studierenden, Lehrenden und Forschenden ins Gespräch zu kommen.
Im Mittelpunkt stehen Projekte, die unmittelbar aus Studium, Lehre und Forschung an der IU entstanden sind. Besuchende können analoge und digitale Spiele von Studierenden spielen, ein eigenes Raumschiff bauen und sich durch ein winziges Universum voller Weltraumschrott kämpfen, als überarbeiteter Sensenmann rechtzeitig zum Personalgespräch mit Sir Death gelangen, in einem abgelegenen Dorf nach der verschwundenen Schwester suchen oder an der deutschen Grenze verdächtige Fahrzeuge nach kurioser Schmuggelware durchsuchen: Das sind einige der Games, die Studierende der IU auf der gamescom präsentieren und vor Ort spielbar machen.
Darunter das im Studienprojekt „Analoges Spiel“ entstandene Kartenspiel Runenschmettern. Hinzu kommen XR-Anwendungen wie VR Charlie aus dem Studiengang AR/VR, eine interaktive Terraforming-Installation, Dungeons & Empathy, Micro-Jams, Workshops und weitere interaktive Formate.
Auch die Gestaltung des Messestands selbst wurde zum Lehrprojekt: Prof. Marion Plank und Mycha Schekalla entwickelten gemeinsam mit Studierenden das grafische Konzept des IU-Auftritts. In einem gemeinsamen Entwurfsprozess untersuchten die Studierenden, wie sich ein zunächst abstrakter Begriff wie Empathie visuell übersetzen lässt. Entstanden sind unterschiedliche Character-Konzepte – vom RPG-inspirierten Blob über modulare Puzzle-Figuren bis zum kantigen Action-Character.
Vor Ort treffen Besuchende unter anderem auf Prof. Dr. Armin Grasnick und Steven Koch, die Einblicke in die medizinische XR-Anwendung VR Charlie geben, sowie auf Lehrende und Forschende aus Game Design und Game Studies, darunter Prof. Jörg Burbach, Dr. Stefan Simond und Benedikt Schüler. Damit wird der Stand zugleich zum Treffpunkt für Austausch und Vernetzung zwischen Studierenden, Wissenschaft, Games-Branche und interessierter Öffentlichkeit.
Von Gamepathy bis gamescom: Games als Gegenstand von Gestaltung und Forschung
Ein weiterer Schwerpunkt ist Gamepathy, das seit 2023 Game Studies, Spielkultur und studentische Game Jams miteinander verbindet. Bereits die erste Gamepathy verband 2023 eine wissenschaftliche Spielefachtagung mit einem Game Jam von IU-Studierenden; die Beiträge wurden anschließend auch wissenschaftlich publiziert. Auf der gamescom werden Ergebnisse aus den Game Jams und weitere Projekte aus diesem Umfeld präsentiert.
Damit führt der Messeauftritt einen Ansatz weiter, der den Studiengang Game Design prägt: Games werden nicht nur gestaltet, sondern zugleich gespielt, analysiert, erforscht und als kulturelles Medium diskutiert. Die Frage, wie Games Empathie ermöglichen, Perspektivwechsel anregen und Spielende miteinander in Beziehung setzen können, verbindet dabei studentische Projekte mit Beiträgen aus Game Studies und Designforschung.
Auch wer nicht vor Ort sein kann, kann Teile des Programms digital verfolgen: Am Sonntag, 30. August, wird live von der gamescom gestreamt - auf Twitch unter: twitch.tv/gamesbavaria. Weitere Einblicke, Projekte und Eindrücke von der Messe werden über die Social-Media-Kanäle rund um Gamepathy veröffentlicht.
„Designing with Empathy“ auf der gamescom dev
Bereits während der gamescom Business Week ist die IU auch auf der gamescom dev – ehemals devcom – vertreten. Die internationale Entwicklermesse bringt „top-nahe“ Fachleute aus Game Development, Design, Technologie und Forschung zusammen.
Prof. Nadine Trautzsch spricht dort am Dienstag auf Stage 11 zum Thema „Designing with Empathy“. Der Vortrag verbindet Perspektiven aus Designforschung, Game Design und Game Studies und fragt, wie Empathie nicht nur als Thema eines Spiels, sondern als konkrete gestalterische Kompetenz und Methode verstanden werden kann. Der Ansatz knüpft an die Forschung im IU-Studiengang Game Design und an die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Gamepathy im Tagungsband gamepathy#2 an.
Der Auftritt auf gamescom und gamescom dev macht damit sichtbar, wie eng an der IU Lehre, gestalterische Praxis, studentische Projekte und Forschung miteinander verbunden werden: vom ersten Entwurf über spielbare Prototypen und Game Jams bis hin zur wissenschaftlichen Reflexion und zum internationalen Fachaustausch.
Besuchen Sie uns auf der gamescom 2026
26.–30. August 2026
Halle 10.1 | Stand F013 | Köln
Weitere Informationen zum Programm, IU-Stand und zu Gamepathy
https://www.iu.de/gamescom-26/
https://www.instagram.com/reel/DbVNM0lApnO/?hl=de
https://www.youtube.com/@Gamepathy
https://iu-gamedesign.itch.io/
Für Interviews während und außerhalb des Events mit unseren Expert:innen und Studierenden vermitteln wir Ihnen gern passende Termine. Melden Sie sich einfach unter presse@iu.org.
https://www.iu.de/gamescom-26/
IU Internationale Hochschule erstmals mit eigenem Stand auf der gamescom 2026
Copyright: IU Internationale Hochschule
VR Charlie
Copyright: IU Internationale Hochschule
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Studierende, jedermann
Informationstechnik, Kunst / Design, Medien- und Kommunikationswissenschaften, Pädagogik / Bildung
überregional
Buntes aus der Wissenschaft, Forschungs- / Wissenstransfer
Deutsch

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