Studierende der Akkon Hochschule im Studiengang Internationale Not- und Katastrophenhilfe B.A. und aus Südafrika erkunden mit der „Climate Time Machine“ gemeinsam, wie Klimawandel, Gesundheit und heutige Entscheidungen zusammenhängen.
Eine Zeitmaschine, die zeigt, wie wir in einigen Jahrzehnten leben könnten? Was aus Literatur und Film vertraut klingt, wird für Studierende aus Deutschland und Südafrika Wirklichkeit im internationalen Workshop: Mit der „Climate Time Machine“ reisen sie in mögliche Klimazukünfte und erleben, wie Entscheidungen von heute die Lebensbedingungen von morgen und damit auch unsere Gesundheit beeinflussen können.
Interaktive Simulation für komplexe Klimazusammenhänge:
Die Climate Time Machine ist eine interaktive Simulation der SCIARA GmbH, die in Kooperation mit dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) entwickelt wurde. Die Teilnehmenden treffen Entscheidungen vom individuellen Verhalten bis zu kollektiven Klimaschutzmaßnahmen und erleben deren Wirkung auf mögliche Zukunftsszenarien. Im direkten Vergleich fragen sie: Was bedeuten steigende Temperaturen und ihre gesundheitlichen Folgen für Deutschland, was für Südafrika – zwei Länder mit sehr unterschiedlichen Ausgangsbedingungen, aber vergleichbarem Handlungsdruck.
Klimawandel und globale Gesundheit anschaulich erfahrbar:
„Klimawandel wird oft als abstraktes, globales Thema verhandelt. Aber tief ins Bewusstsein gelangt er dann, wenn er uns persönlich betrifft“, so Ulrike Mauser von SCIARA, die den Workshop leitet. „Klimaschutz und Klimafolgen bedeuten für jede und jeden etwas anderes. Der Austausch zwischen Studierenden aus aller Welt mit ihren unterschiedlichen Lebensrealitäten macht sichtbar, dass wir eine Menge voneinander lernen können.“
Die Beziehung von Klimawandel und Gesundheit stellt aktuell eine der bedeutendsten Gefahren im Bereich von globaler und öffentlicher Gesundheit dar, sie eröffnet zugleich jedoch auch Chancen. „Mit dem Fokus auf der Veränderung von Gesundheitsthemen durch den Klimawandel in Forschung und Lehre können wir einen großen Beitrag in Prävention, Adaption und Mitigation der Klimawandelfolgen leisten“, sagt Prof. Dr. med. Dr. PH Timo Ulrichs, Vizepräsident der Akkon Hochschule, Direktor des Instituts for Research in International Assistance (IRIA) und Leiter des Studiengangs Internationale Not- und Katastrophenhilfe.
Kooperation zwischen Akkon Hochschule und Südafrika:
Der Workshop ist Teil der Deutsch-Südafrikanischen Kooperation in den Bereichen Klimawandel und Gesundheit, einem Projekt von IRIA im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums, das u.a. Hochschulen zu Fragen von Klimaschutz und -anpassung zusammenbringt. Für dieses Projekt arbeitet IRIA mit der Universität Stellenbosch, der University of KwaZulu-Natal und dem African Institute in Indigenous Knowledge System (AIIKS) eng zusammen. Neben Studierenden der Akkon Hochschule, nehmen so auch Studierende der südafrikanischen Partnerhochschulen an der Klimazeitreise teil.
Über die Akkon Hochschule für Humanwissenschaften:
Die Akkon Hochschule für Humanwissenschaften in Berlin ist eine staatlich anerkannte Hochschule in Trägerschaft der Johanniter-Unfall-Hilfe. Sie bietet praxisorientierte Studiengänge in den Bereichen Pflege und Medizin, Humanitäre Hilfe und Bevölkerungsschutz sowie Pädagogik und Soziales. Als Hochschule einer Hilfsorganisation verbindet sie wissenschaftliche Qualität mit gelebter Praxis und gesellschaftlicher Wirkung.
Das In-Institut der Akkon Hochschule, Institute for Research in International Assistance (IRIA), verfügt über eine breite Expertise im Bereich wissenschaftlich fundierter, nachhaltiger Projekte in den Bereichen globale Gesundheit, Stärkung der Gesundheitssysteme, humanitäre Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit.
Weitere Informationen: www.akkon-hochschule.de
Die Teilnehmer*innen der Klimazeitreise erfahren Details über ihre künftige Gesundheit.
Die Teilnehmer*innen der Klimazeitreise können die mögliche Erdtemperatur der Zukunft ablesen.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten
Ernährung / Gesundheit / Pflege, Pädagogik / Bildung
überregional
Buntes aus der Wissenschaft, Studium und Lehre
Deutsch

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