Die Ukrainische Woche der Global Coalition of Ukrainian Studies wird am Montag, dem 12. Oktober, 13 Uhr, an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) eröffnet. In verschiedenen Formaten sprechen namhafte Gäste über die europäische Zukunft der Ukraine und bekräftigen die Bedeutung der deutsch-ukrainischen Zusammenarbeit in Lehre und Forschung. Zugleich tritt die Viadrina feierlich der Global Coalition bei. Interessierte sind herzlich eingeladen, an der Eröffnung im Logensaal der Viadrina, Logenstraße 11, in Frankfurt (Oder) teilzunehmen. Mehr zum Programm und zur Anmeldung: www.europa-uni.de/ukrainianweek
„Bereits im Juli 2026 wurde die Viadrina als einzige deutsche Universität für ihre Bemühungen um die Etablierung der Ukrainestudien von der Global Coalition of Ukrainian Studies ausgezeichnet – mit dem Auftakt der Ukrainischen Woche bekräftigen wir unser Engagement“, sagt Dr. Susann Worschech, Koordinatorin des Kompetenzverbundes Interdisziplinäre Ukrainestudien Frankfurt (Oder) – Berlin (KIU). Als erste öffentliche Hochschule in Deutschland unterzeichnet die Viadrina am Eröffnungstag der Ukrainischen Woche eine Kooperationsvereinbarung mit der Global Coalition of Ukrainian Studies. Ziel der Vereinbarung ist eine weitere Stärkung der deutsch-ukrainischen Hochschulzusammenarbeit sowie der Ausbau der Ukrainestudien an der Viadrina. Damit unterstreicht die Europa-Universität ihr deutschlandweit einzigartiges Profil in den Ukrainestudien und setzt klare Impulse für dessen gezielte Weiterentwicklung.
„Der Platz der Ukraine in Europa wird nicht nur durch politische Entscheidungen bestimmt, sondern auch durch wissenschaftliche Erkenntnisse und Lehre, die es erlauben, diese Entscheidungen fundiert und legitim zu treffen. Wir begrüßen das Engagement der Europa-Universität Viadrina und ihren kontinuierlichen Einsatz für die Ukrainestudien sehr. Damit schafft sie langfristige Werte für die Ukraine, Deutschland und ganz Europa“, sagt Volodymyr Sheiko, Generaldirektor des Ukrainischen Instituts.
„Die Ukrainische Woche rückt diese Arbeit in den Mittelpunkt und schafft einen Raum, in dem Forschende, Studierende und die gesamte akademische Gemeinschaft sich mit der Ukraine auseinandersetzen und neue Perspektiven für die Zusammenarbeit diskutieren können. Wir freuen uns auch, unsere langjährige Partnerschaft offiziell zu besiegeln und eine Kooperationsvereinbarung zu unterzeichnen“, sagt Dr. Olha Oseredchuk, Leiterin des Project Office der Global Coalition of Ukrainian Studies.
Zum Programm
13.00 Uhr: Offizielle Eröffnung unter anderem mit Viadrina-Präsident Prof. Dr. Eduard Mühle, Oleksii Makeiev, Botschafter der Ukraine in Deutschland, sowie Vertreter*innen der Global Coalition of Ukrainian Studies, des Auswärtigen Amtes und des Landes Brandenburg
13.45 Uhr: Dr. Olha Oseredchuk, Leiterin des Project Office der Global Coalition of Ukrainian Studies, stellt die Arbeit der Koalition vor
14.00 Uhr: Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung
14.15 Uhr: Eröffnung der Ausstellung über die Krim unter russischer Besatzung: „Crimea: Over a Decade Under the Russian Occupation“
Kaffeepause
15.30 Uhr: Forschende aller Fakultäten der Europa-Universität Viadrina stellen aktuelle Projekte im Rahmen der Ukrainestudien an der Viadrina vor
16.30 Uhr: Podiumsdiskussion zum Thema „Security & Resilience for a European Future“ mit
• Pavlo Klimkin, früherer Außenminister der Ukraine und früherer Botschafter der Ukraine in Deutschland;
• Dr. Andrea Lübcke, Abgeordnete des Deutschen Bundestages;
• Prof. Dr. Jan C. Behrends, Historiker, Viadrina;
• Prof. Dr. Olena Palko, Historikerin, Universität Basel.
Es moderiert Dr. Susann Worschech, Viadrina.
Kaffeepause
18.00 Uhr: Keynote zum Thema „Freedom despite: why Ukraine matters for Europe“ mit dem Philosophen und Schriftsteller Prof. Dr. Volodymyr Yermolenko, Nationale Universität Kyiv-Mohyla Academy
Ab 19.00 Uhr: Empfang
Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.
Hintergrund Global Coalition of Ukrainian Studies
Die Global Coalition of Ukrainian Studies wurde im Juli 2024 von Olena Selenska, der First Lady der Ukraine, ins Leben gerufen. Die Arbeit der Koalition wird koordiniert vom Fonds des Präsidenten der Ukraine für Bildung, Wissenschaft und Sport, dem Ukrainischen Institut, der Krim-Plattform und dem ukrainischen Außenministerium sowie dem ukrainischen Ministerium für Bildung und Wissenschaft. Seit ihrer Gründung hat die Koalition bereits Ukrainische Wochen in Spanien, Frankreich, Polen und Großbritannien organisiert. Bisher haben 93 internationale Wissenschaftseinrichtungen die Kooperationsvereinbarung der Koalition unterschrieben.
Hintergrund Ukrainische Woche
Die Ukrainische Woche (Ukrainian Week) in Deutschland findet vom 12. bis 16. Oktober 2026 an ausgewählten deutschen Universitäten und wissenschaftlichen Einrichtungen statt; neben der Eröffnung an der Europa-Universität Viadrina sind unter anderem Universitäten in Tübingen, Regensburg und München beteiligt. Die Veranstaltung wird von der Global Coalition of Ukrainian Studies, dem Ukrainischen Institut und der Botschaft der Ukraine in der Bundesrepublik Deutschland organisiert.
Ziel der Ukrainischen Woche ist es, die Zusammenarbeit zwischen deutschen und ukrainischen Universitäten zu stärken, die Ukraineforschung an deutschen Hochschulen weiter auszubauen und nachhaltige Verbindungen zwischen beiden Ländern hinsichtlich Lehre und Forschung zur Ukraine zu schaffen. Ein wichtiger Bestandteil ist dabei die Unterzeichnung von Kooperationsvereinbarungen zwischen deutschen Hochschulen und der Global Coalition of Ukrainian Studies. Die Vereinbarung umfasst unter anderem den Ausbau von Lehrangeboten zu Ukraine-Themen, den akademischen Austausch mit ukrainischen Universitäten sowie gemeinsame Programme und Projekte.
Dr. Susann Worschech worschech@europa-uni.de
https://www.europa-uni.de/ukrainianweek
Eröffnung Ukrainian Week an der Viadrina
Quelle: Viadrina
Copyright: Viadrina
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Studierende, Wissenschaftler
Gesellschaft, Kulturwissenschaften, Politik
überregional
Kooperationen, Pressetermine
Deutsch

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