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28.09.2026 08:55

Was, wenn sich Forschende zu einem Netzwerk von Content-Creators zusammenschließen würden?

Friedrich Schmidt Pressestelle
Universität Vechta

    Das TheoHub am Institut für Katholische Theologie lädt Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler der evangelischen, katholischen und islamischen Theologie, der Judaistik, der Philosophie, der Religionswissenschaft und verwandter Fächer in der Prä- oder Postdoc-Phase vom 31.03. bis 02.04.2027 zu einer Workshop-Tagung mit dem Thema „Neue Wege der Wissenschaftskommunikation. Chancen und Herausforderungen eines wissenschaftlichen Content-Netzwerks“ nach Vechta ein.

    Viele Forschende und wissenschaftliche Einrichtungen machen ihre Tätigkeiten beispielsweise auf Instagram der Öffentlichkeit zugänglich. Wissenschaftskommunikation in Social Media ist längst etabliert und findet meist in Formen wie FAQs, Veranstaltungsrückblicken, Interviews, Publikationshinweisen oder Q&As statt. Gleichzeitig bieten die personalisierten Accounts einzelner Forschenden die Möglichkeit, spezifische Themen mittels alltagsnaher Formate in breitere Zielgruppen zu tragen. Aus vielfältigen Gründen bleibt dies insbesondere beim wissenschaftlichen Nachwuchs aus: Fehlendes Knowhow und mangelnde Ressourcen, Karrierelogiken oder institutionelle Mechanismen können dabei eine Rolle spielen.

    Liegt der Schlüssel in der Vernetzung?
    Ein Content-Netzwerk ist ein Verbund von Produziereden für Social-Media-Inhalte mit dem Ziel, gemeinsam eine größere Reichweite und mehr Engagement zu erzielen, als einzelne Creator es könnten. Dies soll u. a. erreicht werden durch

    • gegenseitige Unterstützung mittels Crosspostings und Werbung,
    • gemeinsame Themen und Formate,
    • den Austausch von Expertise,
    • intra- und interdisziplinären Wissenstransfer,
    • die Nutzung gemeinsamer Ressourcen,
    • einen gemeinsamen Markenauftritt.

    Über die Chancen und Herausforderungen eines Netzwerks wissenschaftlicher Content-Creator soll im Rahmen der Tagung diskutiert werden. Angesprochen sind explizit nicht nur Social-Media-Expertinnen und -Experten, sondern alle, die sich diskursiv mit Wissenschaftskommunikation in Social Media auseinandersetzen möchten.

    Anmeldung
    Die Anmeldung zu der Tagung ist bis zum 31.12.2026 über dieses Online-Formular möglich: https://survey.academiccloud.de/f/339789?lang=de. Das laufend aktualisierte Programm ist hier einsehbar: https://sync.academiccloud.de/index.php/s/qnBYBPRqM2HSAWq

    Call for Papers
    Neben vier Studienteilen, in denen Impulsvorträge mit anschließenden Workshops vorgesehen sind, stehen den Teilnehmenden Slots für Open-Topic-Kurzvorträge (ca. 30 Minuten mit anschließender Diskussion) zur Verfügung. Ziel ist die Bereicherung der in den Studienteilen gebotenen Perspektiven zu den Themen digitale Wissenschaftskommunikation in Social Media, Open Science, erprobte oder im Entwurf befindliche (fachbezogene) Konzepte, Strategien der Wissenschaftskommunikation angesichts von KI o. Ä. Möglich ist auch die Vorstellung eines Dissertations-, Postdoc- oder sonstigen Forschungsprojekts in diesen Feldern.

    Angaben zum Abstract
    • Sprache: deutsch / englisch
    • Maximale Länge: 3.000 bis 3.300 Zeichen inkl. Leerzeichen
    • Format: PDF
    • Benötigte Angaben: Name, E-Mail-Adresse, ggf. akademischer Titel und Institution
    • Einzureichen bis: 31.12.2026

    Um Einsendung bis zum 31.12.2026 über das Online-Formular oder per E-Mail an jonas.breuer@uni-vechta.de und marc.roebel@uni-vechta.de wird gebeten.


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Studierende, Wissenschaftler
    Medien- und Kommunikationswissenschaften, Religion
    überregional
    Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


     

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