idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
idw-Abo


Instanz:
Teilen: 
07.10.2026 11:35

Terminhinweis: In 2 Wochen beginnt der größte Kongress für Frauenheilkunde in MÜNCHEN

DGGG e.V. Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V.

    Natürliche und assistierte Geburtshilfe, Gynäkologische Onkologie, Wechseljahre, Klimawandel, Digitalisierung, weibliche Sexualität, der Status Quo Reproduktionsmedizin, Schwangerschaftsabbruch, Schwangerschaftsverlust, Verhütung, moderne Beckenbodentherapien, Diagnostik und Behandlung der Endometriose, Leitlinien, Gewaltambulanzen und Psychosomatik - der 66. DGGG-Kongress bietet das größte und aktuellste Spektrum zur Frauenheilkunde im deutschsprachigen Raum. Akkreditieren Sie sich bitte hier: https://kelcon.regasus.de/portal/init?mnemonic=DGGG26 (Der Spätbucherbetrag wird vom Veranstalter ausgebucht; es fallen keine Kosten an.)

    Sehr geehrte Journalistinnen und Journalisten, liebe Redaktions-Teams,

    unter dem Kongressmotto „Unsere Zukunft mit Wissenschaft – Die Frau im Blick“ rückt der 66. Kongress für Gynäkologie und Geburtshilfe die zentralen Entwicklungen im Bereich der Frau-enheilkunde in den Fokus. Im Mittelpunkt stehen aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse, in-novative Diagnose- und Therapieverfahren sowie die Frage, wie medizinischer Fortschritt und strukturelle Veränderungen im Gesundheitssystem im Sinne einer bestmöglichen Versorgung von Frauen gestaltet werden können.

    Der Kongress bietet eine Plattform für den interdisziplinären wissenschaftlichen Austausch und präsentiert die gesamte Bandbreite der modernen Gynäkologie und Geburtshilfe – von neuesten Forschungsergebnissen über klinische Innovationen bis hin zu praxisrelevanten Themen.

    Ein vielseitiges Programm mit wissenschaftlichen Sitzungen, Keynotes, Seminaren und Pos-terpräsentationen bringt führende Fachvertretende, den wissenschaftlichen Nachwuchs, Pati-entenvertretende, Industriepartner und Vertretende der Politik zusammen.

    Ihr Presse-Service vor Ort:
    Für Medienvertreterinnen und Medienvertreter steht während des Kongresses ein Pressebüro (Raum Pilsensee) mit zusätzlichem Silent Room (Raum Staffelsee) mit Snacks sowie kal-ten und heißen Getränken zur Verfügung. Dort bieten wir Ihnen in bewährter Qualität Raum für Interviews, Hintergrundgespräche und Ihre redaktionelle Arbeit.
    Das DGGG-Presseteam freut sich bereits auf Ihren Besuch!

    PRESSEKONFERENZ: Donnerstag, 22. Oktober 2026, 14 – 15 Uhr, Saal 21 a (Präsenz)

    Kongresspräsidentschaft:
    Prof. Dr. Matthias Beckmann (Erlangen), Kongresspräsident
    Forschung in der Frauenheilkunde:
    Exzellenz braucht eine verlässliche Struktur
    Deutschland verfügt über international leistungsfähige Forschung in der Frauenheilkunde und Geburtshilfe, doch bislang fehlt eine transparente und dauerhaft erkennbare Gesamtstruktur, die diese Leistungen sicht-bar macht und nachhaltig vernetzt. Dabei müssen die Forschung inner-halb des Faches, Frauengesundheit und geschlechtersensible Medizin sowie die onkologische Forschungs- und Versorgungsstruktur klar von-einander unterschieden und zugleich sinnvoll miteinander verbunden werden. Neue Förderprogramme des Bundes zu Themen wie Endomet-riose, reproduktiver Gesundheit und geschlechtersensibler Medizin set-zen wichtige Impulse – entscheidend ist nun, daraus langfristig tragfähige Strukturen mit For-schungszeit, qualifiziertem Personal, Dateninfrastrukturen und verlässlichen Karrierewegen zu entwickeln. Ziel muss eine Forschungsarchitektur sein, die die vorhandene wissenschaftliche Exzellenz in der Frauenheilkunde sichtbar macht, besser vernetzt und dauerhaft für Versor-gung und Innovation nutzbar macht.

    Prof. Dr. Frauke von Versen (Basel), Co-Kongresspräsidentin
    Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin im Wandel – die Frau im Blick
    Die gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin entwi-ckeln sich zu einem zunehmend interdisziplinären Schwerpunkt, der Frauengesundheit über den gesamten Lebensverlauf in den Blick nimmt. Mit dem neuen Verständnis des Polyzystischen Ovarsyndroms als Po-lyendokrines Metabolisches Ovarialsyndrom (PMOS) wird die Bedeutung der metabolischen und kardiovaskulären Zusammenhänge ebenso deut-lich wie der Bedarf an ganzheitlicher Versorgung. Neue nicht-hormonelle Therapieoptionen wie Neurokinin-Rezeptor-Antagonisten erweitern zu-dem die Behandlungsmöglichkeiten menopausaler Beschwerden. Gleichzeitig schaffen neue Forschungsförderungen zu Endometriose, Menopause und repro-duktiver Gesundheit wichtige Chancen, die gynäkologische Endokrinologie und Reprodukti-onsmedizin stärker in Forschung, Lehre und Versorgung zu verankern.

    Prof. Dr. Brigitte Strizek (Bonn), Co-Kongresspräsidentin
    Geburtshilfe im Umbruch – was wir jetzt brauchen
    Die Geburtshilfe in Deutschland steht angesichts sinkender Geburten-zahlen, des Fachkräftemangels und der Neuordnung der Krankenhaus-landschaft vor einem tiefgreifenden Wandel. Gleichzeitig werden Schwangerschaften und Geburten durch ein höheres mütterliches Alter und zunehmende Begleiterkrankungen medizinisch komplexer, wäh-rend die Erwartungen an Sicherheit und individuelle Betreuung steigen. Für eine zukunftsfähige Geburtshilfe braucht es deshalb mehr Wissen-schaft, verbindliche Standards und bessere Daten ebenso wie eine konsequente Nachwuchsgewinnung und qualifizierte interprofessio-nelle Teams. Entscheidend ist zudem eine risikoadaptierte Versorgungsstruktur, die unter-schiedliche Versorgungslevel sinnvoll miteinander verknüpft und gewährleistet, dass jede Frau zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort die passende Unterstützung erhält.

    Prof. Dr. Gert Naumann (Erfurt), DGGG-Präsident
    Aktuelle Themen aus der Fachgesellschaft
    Der DGGG-Präsident gibt einen aktuellen Einblick in zentrale gesund-heitspolitische und fachgesellschaftliche Entwicklungen, die die Frau-enheilkunde und Geburtshilfe unmittelbar betreffen. Im Fokus stehen dabei die Auswirkungen des GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes und die weitere Entwicklung der Leistungsgruppen ebenso wie die An-erkennung ausländischer Berufsqualifikationen und deren Bedeutung für die Sicherung der Versorgung. Auch die aktuelle Diskussion um die Regulierung des Schwangerschaftsabbruchs und die medizinische Versorgungssicherheit werden aus Sicht der Fachgesellschaft einge-ordnet. Darüber hinaus richtet sich der Blick auf die Feminisierung der DGGG und die damit verbundenen Veränderungen für die Fachgesell-schaft und ihre zukünftige Ausrichtung.

    Pressekontakt
    Sara Schönborn | Heiko Hohenhaus I Manuela Rank | Melanie Herberger Pressestelle Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e. V. Jägerstraße 58-60 10117 Berlin Telefon: +49 (0)30-514 88 3333 E-Mail: presse@dggg.de
    Internet: www.dggg.de
    Folgen Sie uns auf Instagram und LinkedIn: Die DGGG informiert auch via Social Media über Ter-mine und Veranstaltungen, Leitlinien und Stellungnahmen sowie News aus der Fachgesellschaft. Fol-gen Sie uns!


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    https://www.dggg2026.de/de/Programm/Grusswort/


    Weitere Informationen:

    https://dggg2026.abstractserver.com/program/#/program/1/horizontal


    Bilder

    Anhang
    attachment icon Terminhinweis 66. DGGG-Kongress

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin, Recht
    überregional
    Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


     

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).