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15.10.2026 13:20

Bilder als Waffe? Dresdner Summer School blickt zur Eröffnung auf Soziale Medien in polarisierten Zeiten

Benjamin Griebe Pressestelle
Technische Universität Dresden

    Gewalt. Macht. Krieg – Kunst und Kultur in polarisierten Zeiten: Vom 26. bis 30. Oktober 2026 findet die Henry Arnhold Dresden Summer School statt. Den Auftakt bildet am 26. Oktober die feierliche Eröffnung in den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden: Der Kulturwissenschaftler Prof. Wolfgang Ullrich spricht in seinem Vortrag „Gewalt mit Bildern. Soziale Medien als Treiber von Enthemmung“ über die Wirkung von Bildern in digitalen Öffentlichkeiten. Die Summer School ist ein interdisziplinäres Programm unter Leitung von Prof. Hans Vorländer an der Technischen Universität Dresden (TUD).

    Wie verändern soziale Medien den Umgang mit Gewalt? Wie können Bilder gesellschaftliche und politische Konflikte zuspitzen und welche Folgen entstehen daraus für öffentliche Debatten? Diesen Fragen widmet sich der Kulturwissenschaftler und Autor Prof. Wolfgang Ullrich in seinem Eröffnungsvortrag bei der Henry Arnhold Dresden Summer School. Die Veranstaltung, die um 19:00 Uhr in der Schlosskapelle der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden beginnt, ist öffentlich zugänglich.

    Im anschließenden Gespräch mit Prof. Hans Vorländer, Politikwissenschaftler, Seniorprofessor der TUD und Direktor der Summer School, werden diese Fragen weitergeführt: Wie verändern Bilder die Wahrnehmung von Gewalt? Wo verlaufen die Grenzen zwischen Dokumentation, Ästhetisierung und politischer Instrumentalisierung? Und welche Verantwortung tragen Kunst und Kultur in polarisierten Gesellschaften?

    „Gerade in polarisierten Zeiten stellt sich die Frage nach der Rolle von Kunst- und Kulturinstitutionen neu. Sie müssen Orte bleiben, an denen unterschiedliche Erfahrungen und Positionen aufeinandertreffen und auch schwierige Kontroversen offen ausgetragen werden können“, erklärt Politikwissenschaftler Vorländer.

    Hintergrund zur Henry Arnhold Dresden Summer School

    Die Henry Arnhold Dresden Summer School ist ein interdisziplinäres Programm für junge Nachwuchsforschende und Museumsfachleute. Sie trägt den Namen des TUD Ehrensenators Henry Arnhold, dessen philanthropischer Geist und enge Verbundenheit zu seinem Geburtsort Dresden die Zusammenarbeit zwischen den Kultur- und Wissenschaftsinstitutionen der Stadt in vielfältiger Weise inspiriert hat.

    Welche Rolle spielen Bilder, Kunst und Kultur, wenn gesellschaftliche Konflikte eskalieren? Wie werden Erfahrungen von Krieg und Gewalt dargestellt, erinnert und vermittelt? Und welche Handlungsmöglichkeiten haben Kulturinstitutionen angesichts von Polarisierung, Desinformation und autoritären Tendenzen? Mit diesen Fragen beschäftigen sich die Teilnehmenden an der diesjährigen Henry Arnhold Dresden Summer School. Unter dem Titel „Gewalt. Macht. Krieg – Kunst und Kultur in polarisierten Zeiten“ bringt sie junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Kulturfachleute unterschiedlicher Disziplinen zusammen, um gemeinsam mit Dresdner Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen gesellschaftliche, politische und kulturelle Dimensionen von Gewalt, Macht und Krieg zu diskutieren.

    Das Programm umfasst Seminare, Workshops, Vorträge sowie Ausstellungs- und Probenbesuche unter anderem in den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, der Semperoper, dem Staatsschauspiel Dresden, dem Militärhistorischen Museum der Bundeswehr und dem Deutschen Hygiene-Museum Dresden.

    Kontakt:
    Julia Müer
    Henry Arnhold Dresden Summer School
    Technische Universität Dresden
    E-Mail: hasummerschool@mailbox.tu-dresden.de


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Gesellschaft, Politik
    überregional
    Pressetermine, Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


     

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